Ein langer Leserbrief von Dr. med. Lothar Markus, Leipzig im Sächsischen Ärzteblatt 5/2015 bzgl. der Ausstellung:
Zitatnoch: Als „Verstümmelung“ kann man einen beschnittenen Penis sicherlich nicht bezeichnen, denn er ist in seiner Funktion in keiner Weise beeinträchtigt, was der Jahrtausende währende Kindersegen der Juden und Mohammedaner zeigt.
Adolf Hitler darf in dem Zusammenhang natürlich auch nicht fehlen... ![]()
Die strikte Unterscheidung der Zirkumzision aus rituellen Gründen von der Beschneidung der Mädchen ist quantitativ unbestritten, qualitative Unterschiede vermag ich zumindest in der Schärfe, wie es zum Beispiel Kollege Markus und viele Religionsvertreter sehen, nicht mittragen. Bei beiden Eingriffen wird blutig am Genitale manipuliert, ein sensibler Bereich, nicht etwa nur ein Ohrloch gestochen oder am Unterarm geritzt.
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Wie die vom Bundestag geforderte Schmerzfreiheit in der Praxis zu realisieren ist, bleibt mir schleierhaft.
Die hat der Bundestag leider nie gefordert. Der hat viel mehr Wischi-Waschi herumgedruckst und geschwurbelt.
Zitat von Dr. med. Ingrid Thümmel, RadebeulDurch Seelsorge sowie andere religiöse Handlungen werden unsere Heilverfahren unterstützt.
Wasser aus Lourdes?
Zitat von Dr. med. Ingrid Thümmel, RadebeulWir als Ärzte wissen, dass auch unser Handeln an Grenzen stößt, die nur über die Religion erfahrbar und überwindbar sind.
Die Ausübung religiöser Riten und Freiheiten ist uns durch das Grundgesetz gesichert.
Welche Krankheiten werden denn nun durch den Ritus der GM geheilt?
