Es gibt doch jetzt die Möglichkeit bei diversen Medien/Zeitungen: "Leser schreiben Artikel" - man muss ja Journalisten einsparen - reicht diesen hervorragenden Text doch mal bei der "Qualitätspresse" ein - selbst wen er abgelehnt wird, die Begründung wäre ja spannend, und es kostet ja nicht viel Mühe.
Haut ab! Sonderausstellung ab 24.10. im Jüdischen Museum in Berlin
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»Hauspost«
Im Begleitprogramm unserer Sonderausstellung »Haut ab!« stellen wir am Donnerstagabend eine aktuelle Studie zur Beschneidungsdebatte vor. Anhand von Interviews mit Juden und Muslimen wurden die Auswirkungen der Debatte auf Identitätsbildung, Zugehörigkeitsgefühl und Integration in Deutschland untersucht - mit anschließender Diskussion! Los geht's um 19 Uhr im Saal der Akademie, der Eintritt ist frei. -
Anhand von Interviews mit Juden und Muslimen wurden die Auswirkungen der Debatte
Ist ja mal überhaupt nicht einseitig. Nee. -
War da nicht schon mal so eine "Studie"? Das kommt mir so bekannt vor. Oder ist das die?
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Denke schon, dass es um Kerem Öktem geht.
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Denke schon, dass es um Kerem Öktem geht.
Dann ist ja "geschenkt noch zu teuer"
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Zitat
Anhand von Interviews mit Juden und Muslimen wurden die Auswirkungen der Debatte auf Identitätsbildung, Zugehörigkeitsgefühl und Integration in Deutschland untersucht
Warum wird eigentlich nicht einmal untersucht, wie sich die Debatte auf die große Mehrheit der Bevölkerung, die Genitalverstümmelung bei beiden Geschlerchtern ablehnt auswirkt? Wie die lobbydiktierte Vergewaltigung des Rechtsstaates in Form des §1631d bei der angekommen ist?
Wäre das nicht auch mal interessant?
Man darf über all den Minderheiten die breite Mehrheit auch nicht ganz aus dem Auge verlieren!
Eigentlich sollte in einer Demokratie die Mehrheit sogar bestimmen. Eigentlich... -
Man darf über all den Minderheiten die breite Mehrheit auch nicht ganz aus dem Auge verlieren!
Eigentlich sollte in einer Demokratie die Mehrheit sogar bestimmen. Eigentlich...Bitte , auf dieser Schiene sollten wir nicht argumentieren. Das ist keine Mehrheit-Minderheiten-Frage - genau so versuchen es die Beschneidungsbefürworter ja immer wieder darzustellen, dass hier die ( unbeschnittene, von Ignoranz geprägte ) Mehrheitsgesellschaft einer Minderheit was aufdrücken will.
Beschneidung wäre auch dann falsch und zu verurteilen, wenn sie von der großen Mehrheit befürwortet würde. Und eine freiheitliche Demokratie ist keine Mehrheitsdiktatur, in der die Mehrheit Minderheiten ihren Willen aufdrücken kann. Angehörige von Minderheiten können in einer freien Gesellschaft tun und lassen, was sie wollen, solange sie niemandem dadurch Schaden zufügen - auch dann wenn dieses Tun der Mehrheitsgesellschaft aus welchem Grunde auch immer missfällt.
Beschneidung aber fügt Dritten Schaden zu , und ist deshalb abzulehnen- unabhängig davon , ob sie von einer Mehrheit oder einer Minderheit ausgeübt wird.
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Angehörige von Minderheiten können in einer freien Gesellschaft tun und lassen, was sie wollen, solange sie niemandem dadurch Schaden zufügen
Ob Schaden zugefügt wird, sollte darüber nicht das gesamte Volk entscheiden, und nicht eine Minderheiten-Lobby?
Ich wäre in der Tat für eine Volksabstimmung über die Frage, ob man gesunden Kindern Teile ihrer Genitalien amputieren lassen darf.
Dann wäre der 1631d vom Tisch. Und das wäre gut so.Vor der Wahl wurde ja von diversen Parteien von bundesweiten Volksentscheiden usw. gefaselt.
Heißt es beim Fußball: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel", so heißt es in der Politik: "Vor der Wahl ist heute drauf geschissen". -
Aha, und wenn die Mehrheit für die Beibehaltung von § 1631 d stimmen wurde, wäre das dann ok für dich, und wir würden unsere Arbeit hier dann einstellen ?
Natürlich entscheiden in einer Demokratie die verfassungsmäßigen Instanzen, und ob das ein Parlament ist, oder die Bevölkerung , ist erstmal zweitrangig. Dennoch steht das Mehrheitsprinzip nicht über den übrigen Grundrechten. Und ob eine Mehrheitsentscheidung einzelne oder Minderheiten in ihren Grundrechten verletzt , da gibt es ua auch noch das Verfassungsgericht, welches darüber entscheidet. Wie gesagt, es ist keine Frage von Mehrheiten oder Minderheiten, sondern von Sachargumenten.
BTW :Woher dieser Optimismus, dass es bei einer Volksabstimmung besser liefe ?
Ich habe keinesfalls soviel Vertrauen in die direkte Demokratie, dass dann immer die " richtige" Entscheidung bei rum kommt. Genauso wie Parlamentarier, ist auch die Bevölkerung anfällig für Kampagnen und Lobbyarbeit, vermutlich sogar anfälliger als Parlamentarier. Und für die meisten ist das sowieso ein Nicht-Thema. Wo sind denn die 70 % , die angeblich für ein striktes Beschneidungsverbot sind ? Bei der Demo in Köln am 7 . Mai waren wir kaum 50 Leute . Müssten die Leute sich nicht in Massen empören ? Ja, wenn ein Zoo eine Giraffe schlachtet, finden sich auf Facebook sofort 50.000 Unterstützer , um die Schließung des Zoos zu fordern. Von solchen Zahlen können wir nur träumen. Ich habe erhebliche Zweifel, ob eine Gesetzesinitiative zur Abschaffung von § 1631 d BGB überhaupt genügend Unterschriften zusammen bekäme.
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Aha, und wenn die Mehrheit für die Beibehaltung von § 1631 d stimmen wurde, wäre das dann ok für dich, und wir würden unsere Arbeit hier dann einstellen ?
Nein, natürlich nicht. Genausowenig, wie die Kinderrechteverweigerer ihre Propagandatrommeln im anderen Fall abstellen würden.
ZitatDennoch steht das Mehrheitsprinzip nicht über den übrigen Grundrechten.
Das Verstümmeln von Kindern aber schon gar nicht!
ZitatWie gesagt, es ist keine Frage von Mehrheiten oder Minderheiten, sondern von Sachargumenten.
Es ist immer eine Frage von Mehrheit und Minderheit, auch vor dem BVerfG. Da entscheidet auch die Mehrheit.
Und es ist immer eine Frage von Sachargumenten, auch wenn das Volk entscheidet. Das Volk ist nämlich auch nicht blöd.ZitatWoher dieser Optimismus, dass es bei einer Volksabstimmung besser liefe ?
Den habe ich in dieser Frage, weil hier fast 90% der Männer genital intakt sind. Und somit die Vorzüge eines intakten Genitals "aus erster Hand"
kennen. Und entsprechend auch die meisten Frauen einen Partner/Mann haben der intakt ist. Weil fast genauso viele Eltern ihre Söhne intakt lassen. Und weil z.B. auch die meisten türkischstämmigen Jugendlichen intakt sind. Und weil die meisten jüdischen Männer hier intakt sind.
Wir haben doch alle mitbekommen, wie das im Parlament gelaufen ist. Das hatte doch mit Demokratie nichts mehr zu tun, das war ein Überfall, ein abgekartetes Spiel. Dann besser das Volk fragen.ZitatIch habe keinesfalls soviel Vertrauen in die direkte Demokratie, dass dann immer die " richtige" Entscheidung bei rum kommt.
Da käme sicher nicht immer das heraus, was du oder ich "richtig" finden würden.
Im Extremfall könnte z.B. nach einem besonders grausige Kindermord die Todesstrafe "für Kindermörder" wieder eingeführt werden. (Und da lässt sich dann leicht draufsatteln). Das wäre schlimm.
Oder das Minarettverbot - so ein Blödsinn. Minarette schaden nun wirklich niemandem. Nicht mehr als Windgeneratoren oder Kirchtürme.
Aber das ist die Entscheidung des Schweizer Volkes. Das ist deren Sache. Da wäre hier wohl das BVerfG vor, vermute ich.
Es gibt hier ein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, aber kein Grundrecht auf eine "turmfreies Stadtpanorama".ZitatIch habe erhebliche Zweifel, ob eine Gesetzesinitiative zur Abschaffung von § 1631 d BGB überhaupt genügend Unterschriften zusammen bekäme.
Das mit den Volksentscheiden waren sowieso nur Lippenbekenntnisse. Die Parlamentarier kleben selbstverständlich an der Macht, die wollen sie kein Stück teilen. Es wurmt sie schon so, dass das BVerfG oft genug dazwischenfunkt (bzw. funken muss).
Und wenn sie kämen würde man die Hemmschwelle "Unterschriften" so hoch legen, dass durch die Hintertür Volksentscheide gleich wieder utopisch würden. -
Heute sind in der Printausgabe der Frankfurter Rundschau Teile der Rezension von Victor Schiering (MOGiS e.V.) über die Ausstellung "Haut ab!" enthalten. Man kann im Blog der FR noch immer darüber mitdiskutieren.
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Ich habe dort eine interessante dritte Interpretation des Titels gelesen:
Dr. med. Swana Swalve-Bordeaux:
ZitatHaut ab – diesen frechen, zweideutigen Titel der Ausstellung im jüdischen Museum in Berlin über religiöse Beschneidungen verstehe ich als einen Aufruf:
Laßt uns weiter diesen Eingriff an kleinen Jungen vornehmen, stört uns dabei nicht und kritisiert uns nicht!Sehr gut! Dass ich da nicht drauf gekommen bin, ich lasse nach!

Genau das kam doch immer wieder durch: Haltet ihr euch da raus, das ist nicht euer Ding, was mischt ihr euch da ein, bitte weitergehen, hier gibt's nichts zu sehen (für euch) - haut doch endlich ab!
Zitat von Dr. med. Swana Swalve-BordeauNein, wir “hauen nicht ab”! Das Gegenteil ist der Fall. Seht her, ihr Politiker: Hier geschieht schlimmes Unrecht an kleinen Kindern unter dem Deckmantel der Religiösität
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Zitat
Eigentlich geht es nur um ein paar Millimeter menschlichen Gewebes...
Ein paar Millimeter? Die Springer-Lügenpresse bzw. Jan Schapira hat wohl noch nie einen anständig gewachsenen Männerpenis gesehen - man soll nicht von sich auf andere schließen!

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Hm, ob man dem ein Beweisphoto seines "besten Stückes" (neben Zollstock) schicken darf? Ist ja ein Mann (bei einer Frau stürmte einem ja die Polizei die Bude und man(n) würde verknackt, siehe Ariane Friedrich)
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Mich wundert zum einen, daß die meinen Link prompt in die Kommentare übernommen haben, und zum anderen, daß da sonst noch niemand was geschrieben hat - hatte fest damit gerechnet, daß irgendeiner die Rezension versucht niederzumachen.
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Meinen Kommentar (den ich natürlich wieder nicht gesichert habe
) haben die nicht freigeschaltet 
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