Haut ab! Sonderausstellung ab 24.10. im Jüdischen Museum in Berlin
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Lt. jüdischem Museum:
der intakte:
(Lt. JA "das klassische hellenische Schönheitsideal, wie es in Europa bis heute die ästhetischen Normen prägt"
der vorhaut-reduzierte:
Und jetzt die Preisfrage: welchen hätten's denn gern?

Suggestiver geht es kaum
Und diese erklärte (Martina Lüdicke: Mehr Verständnis wecken) Propagandaveranstaltung fürs Kinderverstümmeln wird wie finanziert?
ZitatDas Jüdische Museum Berlin ist eine bundesunmittelbare Stiftung des
öffentlichen Rechts. Die Stiftung wird vom Beauftragten der
Bundesregierung für Kultur und Medien institutionell gefördert.Und zwar in 2014 mit 13,582 Millionen Euro. Wir alle bezahlen diese Propaganda. Und dann soll man noch zusätzlich 8 Euro zahlen, für Werbung? Werbung gibt es überall umsonst, im Privatfernsehen bekommt man als Dreingabe sogar noch einen Spielfilm zu sehen.
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Zitat
Man muss sich also vor der Vorstellung hüten, es gäbe eine 18-jährige Neutralität in der Erziehung eines Kindes
Also soll MGM "Erziehung" sein. Und wie heißt es im Gesetz? Jedes Kind hat ein Recht auf gewaltfreie Erziehung.
ZitatAuch ist der Verweis auf das Selbstbestimmungsrecht von
Kindern an den Haaren herbei gezogen, argumentiert der Zentralrat der
Juden in Deutschland. Das Selbstbestimmungsrecht der Kinder werde
schließlich in vielerlei Hinsicht eingeschränkt. So würden Eltern eine
Vielzahl von Entscheidungen treffen, die die Kinder prägenJa klar, die einen Eltern schneiden den Jungen ein Ohrläppchen, die anderen ein Fingerglied ab. Das prägt alles fürs Leben! Und stiftet "Identität". Auch Prügel - prägen fürs Leben.
Kinderrechte sind nicht an den Haaren herbeigezogen. Das sind Menschenrechte. Und jedes Kind hat ein Recht auf alle Teile seines Körpers.
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Als Betroffener ist es für mich wirklich bitter zu sehen, wie sehr in Presse und Medien das Thema - ohne jedes kritische Hinterfragen, ohne die zahlreichen Stimmen der negativ Betroffenen zu hören, ohne die menschen-und kinderrechtlichen Fragen überhaupt auch nur zu reflektieren - nach zwei Jahren Debatte noch immer in die Kategorie " kulturelle und religiöse Pluralität " eingeordnet wird. Gerade ich habe mich immer für Toleranz und Weltoffenheit unserer Gesellschaft eingesetzt und sehe mich nun mit meiner Kritik gedrängt in eine Ecke mit Antisemiten und Islamophoben.
Was wir hier sehen, ist das völlige moralische Versagen einer Gesellschaft, die - aus nachvollziehbaren Motiven, ohne Frage - unbedingt liberal und weltoffen sein will, aber dabei ihre grundlegensten Prinzipien relativiert und verleugnet.
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Was Du fühlst und schreibst spricht mir aus dem Herzen!
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Dem kann ich nichts hinzufügen.
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Hier gibt es zahlreiche Exponate zu sehen:
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[Blockierte Grafik: http://www.rbb-online.de/content/dam/rbb/rbb/Bilder%20Infoportal-------/2014/2014_10/haut-ab-ausstellungsraum1.jpg.jpg/size=708x398.jpg]
Tja, schon blöd, dass sich die Doppeldeutigkeit von "Haut ab!" nicht ins Englische übersetzen lässt...
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Bei "Snip it!" höre ich immer "schnippisch" und so kommt mir das auch gelegentlich vor.
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Die taz hat die Ausstellung "freundlich gefördert". Das Chrismon dabei war ist ja nicht verwunderlich
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Und schreibt zwar von "Ressentiments", stellt am Ende aber die richtige Frage:
Zitat"Schade nur, dass sowohl in der Ausstellung als auch im Katalog die Debatte darüber fehlt, ob das offenkundig schmerzhafte religiöse Ritual nicht symbolisch ersetzt werden könnte. Warum muss der Schnitt am Glied tatsächlich erfolgen? Beim Abendmahl schluckt man ja inzwischen auch Traubensaft oder Wein statt Blut. "
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Zitat von Inert Kappes
In jedem Fall aber hat die Debatte zur Enttabuisierung dieses Rituals geführt, zumal in Deutschland. (In den USA ist die Beschneidung ein beliebtes Komödienthema).
Enttabuisiert ist eine im Intimen und Privaten stattfindende Menschenrechtsverletzung also dann, wenn man sich öffentlich darüber lustig machen kann. So lange man es nur nicht als das bezeichnet, was es ist: eine Verstümmelung und sexualisierte Gewalt.
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Hihih, "First cut is the deepest", hoho, *Lachträne wegwisch*. Ja, das ist schon echt eine lustige Angelegenheit, so eine Beschneidung.

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Und dann noch das mit den "Porno-Hengsten" und dabei das Bild dieser mit Geldscheinen überhäuften Jungen, die nicht wissen, wie ihnen geschah. Frau Schulz, wie kann man nur so ins Klo greifen? Fassungslos.
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Die Kommentare zum Spiegel-Online Artikel waren wohl so vernichtend , dass man die Diskussion schleunigst geschlossen und ins Forum verschoben hat, welches man erst lange suchen muss. Beim Artikel kein Verweis mehr auf die Kommentare.
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dass man die Diskussion schleunigst geschlossen und ins Forum verschoben hat, welches man erst lange suchen muss.
Mein Kommentar von gestern ist damit wohl im Nirvana. Schade. Aber wohl vorhersehbar. -
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