Irgend was fehlt hier - Michael Rosenkranz, Arzt und Beschneider

  • Geradezu idyllisch diese Beschreibung einer Beschneidungszeremonie. Man könnte fast Lust bekommen, es an sich vollziehen zu lassen. (würg)

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

  • Geradezu idyllisch diese Beschreibung einer Beschneidungszeremonie. Man könnte fast Lust bekommen, es an sich vollziehen zu lassen. (würg)

    Wären da nicht "die Ängste", "die Sorgen", "die Nervosität" und "die Anspannung". Warum bloss, wenn alles doch so idyllisch ist?

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Wieso sollte da was von Betäubung stehen?

    Schließlich "ist das Schmerzempfinden noch nicht so ausgeprägt".

    "Dann löse ich den Rest der Vorhaut und klappe sie nach hinten, damit die Eichel freiliegt“, erklärt Rosenkranz.

    Aja, "lösen"...so nennt man das dann.

    Ich denke, diese Aussagen stehen für sich.

  • Das stammt ja von 2007. Da waren die Mohalim noch nicht zertifiziert...

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Zertifiziert, ethisch inakzeptable EMLA-Salbe zu schmieren - aber auch nur, wenn es die Eltern nicht lieber "nach Altväter Sitte" haben wollen.
    "Zertifiziert" hört sich richtig gut an! Der Herr Fleischmann ist sicher auch "zertifiziert"?

    There is no skin like foreskin

  • Zitat

    Der Mohel ist auch nach dem Ritual noch für die Familie da. „Manchmal
    machen sich die Eltern Sorgen, weil die Wunde etwas nachblutet. Das ist
    aber kein Problem.“ In all den Jahren hat es bei dem Gelsenkirchener
    Arzt noch keine ernsthaften Komplikationen gegeben [auf die er aufmerksam wurde]

    Mit eventuellen Komplikationen dürfen sich auch die Notaufnahmen der Krankenhäuser bzw. in weniger dringlichen Fällen die kinderchirurgischen Ambulanzen herumschlagen.
    Wenn der Typ in Gelsenkirchen wohnhaft ist, aber der betroffene Säugling in 150km weiter entfernt wohnen, werden die Eltern wohl kaum zu Herr Rosenkranz fahren oder warten bis Herr Rosenkranz herbei gefahren kommt, zu zumal, Komplikationen wenn sie auftreten sich auch nicht immer an die Geschäftszeiten halten.

  • Wären da nicht "die Ängste", "die Sorgen", "die Nervosität" und "die Anspannung". Warum bloss, wenn alles doch so idyllisch ist?


    Das geht sogar noch weiter:

    „Beim gemeinsamen Mahl fällt die Anspannung endgültig ab, die Familie ist glücklich wegen der überstandenen Brit Mila.“

    Wenn alles so schön und toll ist, warum ist man dann erst glücklich, wenn es überstanden ist. Der Vorhautamputierer Michael Rosenkranz ist sich wohl doch dessen bewusst, was er dem armen Säugling und seinen Eltern antut.

    Was ich mich hier frage ist, ob dieser Vorhautamputierer den Eid des Hippokrates geleistet hat. Vermutlich nicht, denn sonst dürfte er ja nicht die Genitalien von wehrlosen Kindern unwiderruflich schädigen:

    "Ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken nach
    meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie
    zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden." (Eid des Hippokrates)

    Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)

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