Aus dem aktuellen Newsletter der Säkularen Grünen

  • Alles schön und gut, mit Zitieren legt man sich aber auch nicht weit aus dem Fenster - wo ist die eigene Stellungnahme?
    Und wie steht es mit den "ChristInnen" bei den Grünen (die mit dem Stümmel-I), die ja in 2012 eine fatale Rolle in Sachen MGM gespielt hatten?

    http://beschneidungsforum.de/index.php?page…24617#post24617

    Wann wird den nun bei den Grünen über die damals "verschobenen" (verschoben ist aufgehoben?) Leitanträge abgestimmt?

    There is no skin like foreskin

  • Selbstbestimmung: Ab Februar 2014 wollen die Grünen das Verhältnis von "Weltanschauungen, Religionsgemeinschaften und Staat" debattieren. In dem Artikel ist zwar nicht ausdrücklich von Beschneidung die Rede, sie wird aber hoffentlich ein Thema sein. Mit Walter Otte ist immerhin ein engagierter Beschneidungsgegner dabei, auch wenn er gegen Beck und Göring-Eckhardt einen schweren Stand haben wird.
    Es geht zwar (viel zu) langsam, aber besser langsam als gar nicht.

    Ein gerupfter Spatz verspottet das Gefieder seiner Artgenossen. (Sorbisches Sprichwort)

  • Cato:
    Na, dann hoffen wir mal. Von den Grünen sind lange Zeit wichtige gesellschaftliche Impulse ausgegangen - wäre schön, wenn sie da wieder daran anknüpfen könnten. Hoffentlich kneifen sie nicht.
    Mein Befürchtung ist allerdings, dass am Ende dann "weniger heikle" Forderungen sich durchsetzen werden (Abschaffung der Kirchensteuer, der staatlichen Priesteralimentierung, des Religionsunterrichtes) - nach dem Motto: ist ja nicht so, dass wir nichts tun - und das "brisante Thema" MGM - das fällt dann wieder durchs Raster. "Alles auf einmal kann man nicht" (und dann das übliche "ausgerechnet in Deutschland!").
    Da ist der Jerzy Montag, und der Cem Özdemir, und die Grünen verstehen sich als die Multi-Kulti-Partei, und da sind die muslimischen Wählerstimmen...

    BTW, Cem Ö. über seine Amputation:

    Zitat

    „Letztes Jahr habe ich mich persönlich richtig unwohl gefühlt. Also privat persönlich, so ganz intim halt: Seit der Beschneidungsdebatte hatte ich ständig das Gefühl, in meiner Hose ein Stück Illegalität mit mir zu führen! Oder um es etwas fußballerisch auszudrücken. Mit hängender Spitze kann ich nicht mehr spielen. Ich persönlich hatte ja zwei Optionen: Entweder ein ambulanter Schnitt, also Cut and Go, oder im Krankenhaus vom Chefarzt Director‘s Cut. Ich dachte mir: Beides ist nix für mich. Schließlich ging es ja um ein einschneidendes Erlebnis in meinem Leben. Es wird sich etwas verändern. So entschied ich mich dann für eine türkische Änderungsschneiderei in Stuttgart. “

    http://www.nyaryum.de/638-

    Ist man eine "Spaßbremse", wenn man darüber nicht lachen kann?

    PS: "So entschied ich mich dann .." Hat der sich wirklich als Erwachsener selbstbestimmt die Vorhaut abschneiden lassen?

    There is no skin like foreskin

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