QuoteIn 2013, Bauer and Kriebel reported that prenatal use of acetaminophen was strongly correlated with Autism Spectrum Disorder (ASD) prevalence (r = 0.80) using all available country-level data (n = 8 )for the period 1984 to 2005. In addition, the authors found that after acetaminophen became commonly used to treat circumcision pain after 1995, there was a strong correlation between countrylevel (n = 9 ) autism/ASD prevalence in males and a country's circumcision rate (r = 0.98 ). A very similar pattern was seen among US states and when comparing the three main racial/ethnic groups in the US.
Autismus durch Paracetamol gegen Beschneidungsschmerzen
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Ah ja, das war an mir vorbei gegangen.
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Oh-oh! Red Alert!
Da müssen jetzt aber subito 20-30 "Gegenstudien" in Auftrag gegeben werde!. Und dann schließt man Messer scharf, das nicht sein kann, was nicht sein darf...
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QuoteQuote
Survey Programmer, Vancouver, Canada, about 6 hours ago
If men were meant to have foreskins they would be born with one.


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Solche Studien stören einfach nur - man möchte so etwas nicht hören.
QuoteThis study is harmful, and I cannot laugh at it, as I am all too fully aware of the damage that it will do.
Aha, die Studie macht also den Schaden, nicht die Genitalverstümmelung!
Da fliegt einem das Blech weg!

http://www.huffingtonpost.co.uk/jo-worgan-/cir…_b_6461274.html
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Diese Studie würde ich gerne im Original lesen. Hat zufällig jemand einen Link?
Ein Argument gegen die Aussagekraft der Ergebnisse lautet, dass das Kriterium Autismus-Diagnose bei den Kindern nicht durch eigene Untersuchung und Diagnose im Rshmen der Studie erhoben wurde, sondern anscheinend aus den das Kind betreffenden Akten. In diesem Zusammenhang könnte es systematische Fehler geben, zum Beispiel indem ein Kind, das schon beschnitten wurde, insgesamt medizinisch umfassender betreut wird und deshalb auch ein tatsächlich vorliegende Autismus eher erkannt werde.
Ich weiß nicht, was ich von dieser Argumentation halten soll und bin gespannt auf die weitere Diskussion darüber. -
Diese Studie würde ich gerne im Original lesen. Hat zufällig jemand einen Link?
Bitteschön, ist sogar GRATIS!
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Wenn ich das richtig sehe, dann ist der Zusammenhang nicht Beschneidung / Autismus, sondern Paracetamol / Autismus.
Wenn kleine Babies beschnitten werden, geben die Mütter einen Haufen Tylenol in den USA, damit der Kleine keine Schmerzen hat (spät genug überlegt). Tylenol ist das US-Paracetamol. Und der Stoff scheint auf die Hirnentwicklung einen negativen Einfluß zu nehmen.
Wenn jetzt bereits eine genetische Disposition für Autismus vorliegt kann diese Tylenol-Gabe dafür sorgen, dass das Kind quasi über die Wupper geschubst wird.
Das wäre ein Erklärungsansatz, warum in den USA Autismus ein Problem der Männer ist - soweit wie ich das gelesen habe, ist es bei uns ein Mädchenproblem.
Wie gesagt, in aller Vorsicht, ich hab mir jetzt verschiedene Quellen dazu durchgelesen und glaube, dass das der Morten Frischs Erklärungsansatz ist.
Das persönliche Problem, das ich habe ist:
Mach DAS den Eltern klar, dann hören die ja nicht auf zu beschneiden. "Ach, kein Tylenol? Okay, dann kriegt er viel knuddler und ganz viel Muttermilch, das muss dann reichen".
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Danke fürs Hochladen, Selbstbestimmung! Fange gleich mal an zu lesen.
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Hallo Tante Jay, falls es nicht direkt in dieseer Studie von Morton Frisch steht, würde mich die Quelle interessieren, wonach hierzulande Mädchen häufiger von Störungen aus dem autistischen Spektrum betroffen sind. Ich will diesen Thread nicht offline führen, aber in der Studie von Morton Frisch geht es ja auch um epidemiologische Fragen.
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The more concerning statistic is that boys are five times more likely to receive an autism diagnosis than girls.
http://time.com/4314388/new-au…ision-a-factor/
Aha! Nicht, dass es eine Korrelation zwischen MGM und Autismus gibt (woran man leicht etwas ändern kann, indem man MGM unterlässt) ist verstörend, sondern dass es einen Unterschied unter den Geschlechtern gibt.
Ich sehe schon als nächstes kommt die Forderung, Jungen doch zu Mädchen umzuoperieren, dann hätten sie ja ein drastisch reduziertes Risiko an Autismus zu erkranken und mehr noch, eine zehn Jahre längere Lebenserwartung...
Wenn ich das richtig sehe, dann ist der Zusammenhang nicht Beschneidung / Autismus, sondern Paracetamol / Autismus.
Nein, die nachgewiesene Korrelation ist zwischen neonataler MGM und Autismus, nicht zwischen Paracetamol und Autismus. Was nahelegt, dass es ohne neonatale MGM weniger Autismus bei Jungen gäbe.
Ganz interessant die verlinkte Studie:
QuoteThe implication is that infant pain should be avoided when possible and, when necessary, assessed and treated at least as diligently as adult pain.
Das wäre das KO für MGM.
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Liebes Forum, ich habe im Lauf der letzten Monate die Studie von Morten Frisch und Jacob Simonsen über Autismus-Risiko und den fraglichen Einfluss der Beschneidung darauf fast abschließend übersetzt. Jetzt brauche ich Unterstützung von jemand statistisch Versiertem, um zu verhindern, dass in der Übersetzung diesbezügliche Fehler stehen. Es geht um Dinge wie Hazard-Risiko und Cox-Regressions-Analyse, Walden-Test etc. . Bitte meldet euch oder gebt das hier weiter an Leute, die vielleicht helfen könnten. Das Ergebnis möchte ich dann hier reinstellen.
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- Beschneiden Sie auch Mädchen oder Frauen?
Nein. Ich führe Beschneidungen nur bei männlichen Kindern, jugendliche oder erwachsene Männer durch.
- Dürfen Kleinkinder oberhaupt Schmerzmittel (z.B. Paracetamol) einnehmen?
Ja klar. Schmerzmittel wird nach dem Gewicht dosiert, und in bestimmten Abständen gegeben.
Aber nur "oberhalb des Hauptes"...
"oberhaupt" sollte man auch beschneiden. Einmal symbolisch durch die Luft schneiden. -
Ich hab mal einfach gegoogelt und dabei kam raus das Paracetamol als Zäpfchen erst für Kinder ab 6 Monaten in der Dosis 125 mg empfohlen wird.
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Ja, und Emla darf erst ab 12 auf Genitalschleimhaut angewendet werden.
Das nennt man dann "off-label" Anwendung.
Wenn die Kinder später Autisten sind kriegt man die Ärzte eh nicht dafür dran.
Es ist aber doch interessant zu wissen, das es auch zur Behandlung der postoperativen Schmerzen kein vernünftiges Mittel gibt.
Das einfachste wäre natürlich, auf überflüssige Operationen zu verzichten. -
Ich habe mir mal die Meta-Studie von Ann Bauer und David Kriebel genauer angesehen
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3673819/
Zunächst sollte man sich anschauen, was die Autoren im Abschnitt "Limitations" selbst als mögliche Fehlerquellen einräumen, das ist einiges.
Lustig auch:
QuoteWhen a published paper was not available the rate was estimated. The estimation was calculated using the same methodology as the World Health Organization and the Circumcision Independent Reference and Commentary Service, calculated from the sum of the numbers of Jewish and Muslim males.Data for the percentage of Jews by country were obtained from the Jewish Virtual Library [49]. Data for the percentage of Muslims by country were obtained from a Pew Forum report [50].
Und die haben alle Paracetamol bekommen, und muslimische Jungen sind dann z.B mit 12 Jahren plötzlich autistisch geworden? Interessante Theorie!

"Circumcision Independent Reference and Commentary Service" - watte mal - wow! - das ist ja ein echtes Fundstück" - die Betonung liegt natürlich auf "independent", LOL!. Das ist ja geradezu die Quelle an sich - die aber offenbar "leider" inzwischen versiegt ist.
"Und suchst du die Riesen, du findest sie nicht mehr" - und auch nicht diesen "Service". Nur noch Trümmer:"WASKETT, JAKE H., Circumcision Independent Reference and Commentary Service, Radcliffe, Manchester, UK"
Der allseits wie ein bunter Hund bekannte Circumfetischist Jake Waskett, der muss ja wissen wie man "schöner rechnet".
Die Regierung faselte 2012 ja im Gesetzentwurf etwas von "Zäpfchen", die "vielfach" zur "Schmerzlinderung" verabreicht würden. Dabei kann es sich eigentlich nur um Paracetamol handeln.
Wenn Paracetamol nun im Verdacht steht Autismus auszulösen, müsste P. für diese Anwendung dann nicht verboten werden? Und müsste die Regierung dann nicht darlegen, wie dann eine "Schmerzlinderung" bewerkstelligt werden soll?Wenn eine Korrelation zwischen Autismus und BGM besteht ist das ein weiterer wichtiger Grund u.v.a., medizinisch unnötige Operationen an Kindern zu verbieten (dann braucht es auch kein Paracetamol), ganz egal wie die Kausalkette sich darstellt - so herum wird ein Schuh daraus!
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