http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17545
Zitat»Ärzte können Eltern terrorisieren«, sagte Hofmeister.
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17545
Zitat»Ärzte können Eltern terrorisieren«, sagte Hofmeister.
ZitatNachblutungen, die vorkommen könnten, würden von Ärzten, die mit der Beschneidung nicht vertraut sind, als schwerwiegendes Problem angesehen. »Ärzte können Eltern terrorisieren«, sagte Hofmeister.
Das ist ja TERROR!
http://www.kilburntimes.co.uk/news/queen_s_p…cised_1_1419367
Das wäre ja auch schlimmer Terror, Eltern über die Risiken des Eingriffs aufzuklären. Dass es gefährliche Nachblutungen geben kann, dass diese unbehandelt auch zum Tode führen können.
ZitatRabbi Cohen was entirely blameless for the tragedy.
Aber sicher! Wie könnte man es wagen....
Zitat
Das ist eine sehr fahrlässige und gefährliche Äußerung.
Schließlich sind bei Neugeborenen schon von der absoluten Menge her geringe Blutverluste potentiell lebensbedrohlich.
ZitatKinder-, Tier- und Verbraucherrechte zählten mehr als religiöse rechte.
Und die Politik nimmt solche Komiker leider auch sehr ernst
Irgendwann muss man den Mut finden diese Leute in ihre Schranken zu verweisen.
ZitatKinder-, Tier- und Verbraucherrechte zählten mehr als religiöse Rechte.
Ach ja, das war mir auch übelst aufgestoßen.
Falls sich das noch nicht zu allen herumgesprochen hat: Wir sind nicht mehr in der Bronzezeit. Sogar Kinder gelten heute als Menschen!
Kinderrechte sind Menschenrechte. Und Menschenrechte könne niemals nachrangig sein, schon gar nicht gegenüber Irrationalitäten aus der Bronzezeit.
Ich habe diese Argumentation jetzt schon so oft gehört, dass ich mich darüber nicht mehr aufregen, sondern nur noch mit den Schultern zucken kann. Aus der Sicht des Rabbiners ist das ja eigentlich kein wirkliches Problem: wie sollen denn Verbraucherschutzgesetze über dem Willen Gottes stehen? Geht einfach nicht. Schon eine Abwägung von Gottes Geboten mit irgendwelchen Menschenrechten ist aus dieser Sicht Gotteslästerung. Allerdings ist dann der Hinweis auf die "Harmlosigkeit" der Beschneidung und die Erklärung von medizinischen Standards völlig überflüssig und unglaubwürdig. Einzig die Frage, ob solche Standards der Halacha widersprechen, ist [edit:für viele Rabbiner] relevant.
Einzig die Frage, ob solche Standards der Halacha widersprechen, ist relevant.
Aber doch nicht für einen Staat und die Anwendung der Gesetze, oder?
Ich denke, werner hat das auch nicht auf unsere Sicht der Dinge bezogen. So wie ich ihn verstehe, drückt er den Tunnelblick der Fundamentalreligiösen aus.
So wie ich ihn verstehe, drückt er den Tunnelblick der Fundamentalreligiösen aus.
Exakt! Ich habs ediert.
ZitatIn den letzten Jahren, ist die rituelle Beschneidung von Jungen und das rituelle Schlachten von Tieren in Europa in die Kritik gekommen, insbesondere durch rechtspopulistische politische Bewegungen.
Muslime und nicht die Juden sind die Hauptzielgruppe dieser Angriffe, wie Pinchas Goldschmidt, der Oberrabbiner von Moskau, am Montag in einer Rede vor fast 250 Rabbinern bei einem Dinner im Jüdischen Museum in Berlin sagte. Das europäische Judentums ist “der Kollateralschaden in dieser Anti-Muslim Offensive”, sagte er.
Offenbar hat man sich eine neue Strategie zurecht gelegt. Ist alles doch gar kein Antisemitismus, alles Rechtspopulisten die gegen Muslime hetzen.
ZitatStephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, sagte der Agentur JTA, er “würde gerne wissen, was Jagland tun will, um die Religionsfreiheit in Europa zu schützen” – und bot seine Hilfe an.
Vermutlich weiter das Recht auf körperliche Unversehrtheit ignorieren?
ZitatRabbi Shlomo Hofmeister aus Wien, sagte der Agentur JTA, dass die Konferenz der Europäischen Rabbiner beschlossen habe, eine Website der ‘Union of Mohelim in Europa’ innerhalb weniger Tage online zu stellen. Dort sind orthodoxe Mohels (Beschneider) aufgelistet, die den strengen medizinischen Anforderungen gerecht werden.
Wollen wir mal sehen, wie "orthodox" und "strenge medizinische Anforderungen" zusammenpasst.
ZitatDeshalb habe CER-Präsident Pinchas Goldschmidt, Moskaus Oberrabbiner, seine Rede beim Gala-Dinner unter das Motto gestellt, ob es auch in 20 Jahren noch Juden und jüdisches Leben in Europa geben werde. Die Konferenzteilnehmer seien sehr froh, dass Thorbjørn Jagland, der Generalsekretär des Europarates, diese Frage am Montagabend nachdrücklich bejaht und das Recht auf religiöse Beschneidung unterstützt habe.
Rabbiner Bleich verwies in diesem Zusammenhang auf das schnelle Handeln der deutschen Bundesregierung zur Herstellung von Rechtssicherheit bei religiösen Beschneidungen. Nun habe aber leider der Europarat vor Kurzem in einer Resolution die Brit Mila mit der weiblichen Genitalverstümmelung gleichgesetzt.
Da ist was vom Tisch, was noch nicht mal darauf lag:
Zitat"Ähnliche Kämpfe müssten Rabbiner europaweit für das Recht auf das Schächten führen. Ob die Angriffe darauf und auf die Brit Mila Ausdruck eines »neuen Antisemitismus« sind, sei für die europäischen Rabbiner eine eher akademische Frage, erklärte Bleich. Es gehe schlicht um die Möglichkeit, das Judentum und seine Gesetze zu praktizieren."
Fragt sich nur, für wen...
ZitatEs habe dazu gedient, die jüdische Tradition zu stärken und neue Partnerschaften untereinander und mit der Politik zu knüpfen.

Zitat von Pinchas Goldschmidt"Is circumcision really the only procedure, which liberal secularists should care about? How about cosmetic surgery? Is it really for medical purposes? Or is it, because our Western culture decided that a certain look is beautiful and another face looks awful that children are being put under the knife of a surgeon? How about parents piercing the earlobes of their daughters, is this also done for medical reasons? Maybe the state should intervene and not allow parents to take their children skiing, since a certain percentage of the children will be hurt by injuries ranging from broken bones to fractured skulls?"
http://www.confeurorabbis.org/assets/files/K…11thOct2013.pdf
Ich frag mich, ob man auf diese Pseudoargumente überhaupt eingehen sollte.
Nein, Schönheitsoperationen ohne medizinische Erfordernis sind nicht in Ordnung. Kann mir auch nicht vorstellen, dass es allzu viele Kinderschützer gibt, die so etwas befürworten.
Ohrlochstechen bei kleinen Kindern?
Mal davon abgesehen, dass hierbei nichts abgeschnitten wird, und die Löcher wieder zuwachsen, bin ich ebenso gegen diese Unsitte. Wenn ein Kind, das alt genug ist, das selber bewusst will und ihm klar ist, dass es dabei Schmerzen haben kann und Entzündungen durchaus üblich sind, kann man das auch erlauben. Ansonsten: Nein, find ich gar nicht gut!
Und das überaus geistreiche Beispiel mit dem Skifahren:
Wieviele Körperteile werden dabei abgeschnitten? Meines Wissens keines.
Werden die Kinder davor gefragt, ob sie den Hang runterfahren wollen? In aller Regel ja.
Haben die Kids Spass dran? Meistens ja, und wenn nicht, äußern sie das meistens doch recht schnell. Ich hab noch keine Eltern gesehen, die mit gezücktem Skalpell hinter ihren Kindern herliefen, um sie zum Skifahren anzutreiben.
Insofern versteh ich grad dieses Beispiel nicht so ganz... 
Das akzidentelle Risiko einer Körperverletzung beim Skifahren versucht man ja soweit wie möglich zu reduzieren auch durch Schutzkleidung.
Wenn bei einem Krankenhausbesuch zwecks einer Beschneidung das Risiko einer Körperverletzung durch Schutzkleidung gegen 0 gesenkt werden kann, dann wäre viel gewonnen... Penishelmpflicht für alle Jungs im Krankenhaus!!!
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