Nichts für schwache Nerven und Zartbesaitete: durch Beschneidung zerstörte Glieder

  • Da kann sich jeder von der "Harmlosigkeit" des Abschneidens von "ein bisschen Haut" überzeugen.

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

  • Der eine oder andere unglücklich beschnittene Mann wird das sicherlich so sehen. Und das Recht dazu muss jedem von ihnen zugestanden werden.

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Die Frage ist doch eher, wann betrachtet man eine Beschneidung als mit einer Komplikation behaftet, und welches operative Resultat ist noch im Bereich der chirurgisch geglückten Beschneidung.

    Beispielsweise geht jede Beschneidung mit einer Narbe einher. Welche Größe oder Form der Narbe ist noch normal und welche kann als Komplikation gewertet werden?
    Sehr starke oder unregelmäßige Narben tauchen jedenfalls in keiner Studie über Komplikationen der Zirkumzision auf. Ertens weil diese Studien meist nur einen kurzen Beobachtungszeitraum umfassen - während und einige Wochen nach der Operation, und weil solche optischen Auffälligkeiten nicht registriert werden. Gleiches gilt für Komplikationen, wie eine zu straffe Beschneidung und einhergehende Schmerzen bei der Erektion. Keine Studie über die Haufigkeit zirkumzisionsbedingten Komplikation hat diese mögliche Folge der Beschneidung erfasst. Jedenfalls ist mir keine bekannt.

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