Ärztezeitung 2.10.2013: Brian Morris und John Krieger: Beschneidung hat keinen Einfluss auf Sexualität

  • @ susanna

    Danke für Deine schönen Beispiele, die ebenso die Absurdität einer Argumentation aufzeigen, nach der eine Beschneidung damit gerechtfertigt werden soll, dass beschnittene Männer ihre sexuelle Zufriedenheit erklären.

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

  • Danke für den Hinweis.

    Man beachte die Diskussion in der Kommentarfunktion.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Meiner Meinung nach bekommt die Metaanalyse hier viel zu viel Beachtung. Sicherlich wurde sie in der Ärztezeitung veröffentlicht, aber ich hoffe doch sehr, dass die Adressaten noch von ihrem Studium her mit dem "Schubladenproblem" bei Metaanalysen etwas anfangen können. Bei Handwerken nennt man das: Was nicht passt, wird passend gemacht.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Metaanalyse

    "Schubladenproblem: Häufig werden nur Ergebnisse publiziert, die angenommene Hypothesen bestätigen oder signifikante Ergebnisse aufweisen, während Untersuchungen mit nicht-signifikanten Ergebnissen nicht veröffentlicht werden (Publikationsbias). Dadurch erfolgt eine Verzerrung der metaanalytischen Ergebnisse, da diese die Existenz eines Effekts zu oft nachweisen.[3] Unveröffentlichte Literatur bezeichnet man auch als graue Literatur. „Interessanterweise hatte die graue Literatur in der ehemaligen DDR als nicht zensierte Literatur meist einen höheren wissenschaftlichen Wert als die offizielle, staatlich kontrollierte Literatur.“ [4] „Eine Liste der neuesten Diplomarbeiten und Dissertationen im Fach Psychologie ist halbjährlich der Psychologischen Rundschau beigelegt“ [4]Das Problem an graue Literatur heranzukommen wird bei Marylu C. Rosenthal[5] (1994) behandelt.[3]"

    Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)

  • Es gibt einen Kommentar zum Artikel in der Ärztezeitung:

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