@ susanna
Danke für Deine schönen Beispiele, die ebenso die Absurdität einer Argumentation aufzeigen, nach der eine Beschneidung damit gerechtfertigt werden soll, dass beschnittene Männer ihre sexuelle Zufriedenheit erklären.
@ susanna
Danke für Deine schönen Beispiele, die ebenso die Absurdität einer Argumentation aufzeigen, nach der eine Beschneidung damit gerechtfertigt werden soll, dass beschnittene Männer ihre sexuelle Zufriedenheit erklären.
circleaks.blogspot hat ein ausführliches "Rebuttal" zur Krieger/Morris Studie verfasst:
Danke für den Hinweis.
Man beachte die Diskussion in der Kommentarfunktion.
Das Video mit dem Morris ist ja göttlich! ![]()
"I AM, I AM, I AM!!!....." - was für ein aufgeblasener Typ, was für eine Profilneurose! ![]()
Meiner Meinung nach bekommt die Metaanalyse hier viel zu viel Beachtung. Sicherlich wurde sie in der Ärztezeitung veröffentlicht, aber ich hoffe doch sehr, dass die Adressaten noch von ihrem Studium her mit dem "Schubladenproblem" bei Metaanalysen etwas anfangen können. Bei Handwerken nennt man das: Was nicht passt, wird passend gemacht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Metaanalyse
"Schubladenproblem: Häufig werden nur Ergebnisse publiziert, die angenommene Hypothesen bestätigen oder signifikante Ergebnisse aufweisen, während Untersuchungen mit nicht-signifikanten Ergebnissen nicht veröffentlicht werden (Publikationsbias). Dadurch erfolgt eine Verzerrung der metaanalytischen Ergebnisse, da diese die Existenz eines Effekts zu oft nachweisen.[3] Unveröffentlichte Literatur bezeichnet man auch als graue Literatur. „Interessanterweise hatte die graue Literatur in der ehemaligen DDR als nicht zensierte Literatur meist einen höheren wissenschaftlichen Wert als die offizielle, staatlich kontrollierte Literatur.“ [4] „Eine Liste der neuesten Diplomarbeiten und Dissertationen im Fach Psychologie ist halbjährlich der Psychologischen Rundschau beigelegt“ [4]Das Problem an graue Literatur heranzukommen wird bei Marylu C. Rosenthal[5] (1994) behandelt.[3]"
Es gibt einen Kommentar zum Artikel in der Ärztezeitung:
ZitatAlles anzeigenBrian Morris ist kein Urologe und die Studie voreingenommen
Der Australier Brian Morris ist weltweit als radikaler Beschneidungsbefürworter bekannt.
In den australischen Medien verglich er die Zirkumzision gar mit einer chirurgischen Impfung forderte mehrfach eine Pflichtbeschneidung kleiner Jungen.Auf seiner Webseite, in der für die Beschneidung wirbt, verlinkt er auf 8 Seiten von Beschneidungsfetischisten, also auch pädophile Personen, die sich an der Beschneidung von Erwachsenen oder von Kindern sexuell eregen.(1)(2)
Morris selbst ist auch kein Urologe noch nicht mal ein Arzt, er ist ein Molekularbiologe.
Aber von Morris Voreingenommenheit angesehen, ist die Studie auch methodologisch extrem fragwürdig um es gelinde zu formulieren.
Was genau "qualitativ hochwertige Studien" sind und was nicht, die ein "rundweg negatives Gesamtergebnis" belegen sollen, haben Morris und sein Koautor nämlich höchst selbst willkürlich festgelegt. Letztlich nur Studien, die ihrer vorgefassten Meinung entsprechen.
Studien, die Brian Morris Zirkiumzisionsfanatismus zuwiderlaufen, wie etwa eine kürzlich veröffentliche belgische Studie über die sexuellen Folgen der Zirkumzision, über die die Ärztezeitung berichtete, wurden gar nicht erst beachtet.
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesell…sh=4&h=82420473Einzelnachweise:
1. http://www.drmomma.org/2009/11/a-circ…-cut-world.html
2. http://www.circumstitions.com/fetish.html
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