Doch beschneiden und dann Gleitgel?

  • http://www.fem.com/liebe_lust/ero…uehl-19686.html

    Zitat

    Frauen merken beim Geschlechtsverkehr in der Regel keinen Unterschied, ob ihr Partner beschnitten ist oder nicht. Allerdings klagten die Partnerinnen von Männern nach einer Zirkumzision vermehrt über Schmerzen beim Sex. Grund dafür kann die gestiegene Reibung sein, die zwischen Eichel und Vagina entsteht. Der Kontakt ist durch das Fehlen der Vorhaut direkter, weshalb es ratsam wäre, Gleitgel zu benutzen.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • keinen Unterschied

    Schmerzen beim Sex


    xD

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • ... der Text stamme irgendwann aus den 1970ern. Wie bringt man es fertig, eine so umfangreiche öffentliche Debatte wie die des Jahres 2012 so gründlich und komplett zu "übersehen"?

    „Wer nichts weiß, muss alles glauben.“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Ums kurz zu machen, der Bericht vergleicht die Studien von Payne et al. (2007) und die Frisch et al. Studie, über die auch hier im Forum berichtet wurde


    Hier werden zwei Studien miteinander verglichen, die eigentlich nicht miteinander vergleichbar sind.

    Bei der Payne- Studie handelte es sich um eine Studie über die Penissensibilität, bei der die Sensibilität "direkt am Subjekt" mittels spezieller Messinstrumente objektiv gemessen wurde. Sie ist mit der Sorrels-Studie vergleichbar mit dem Unterschied, dass die Empfindlichkeit der Vorhaut nicht untersucht wurde.
    Zur Kritik der Payne-Studie und ihrer Schwächen siehe: http://www.circumstitions.com/Sexuality.html#payne

    Bei der Frisch-Studie handelt es sich um eine Studie über die möglichen Folgen der Zirkumzision auf Basis von Befragungen beschnittener und intakter Männer und deren Partnern.

    Das sind eigentlich zwei völlig unterschiedliche Studien -- sowohl was ihre Ziele als auch ihre angewandte Methodik anbelangt.

    Zudem scheinen die Autoren des fembloc Berichts die Frisch et al Studie nicht wirklich gelesen zu haben, denn diese Studie stellte weit mehr Negativffolgen für die Partnerinnen beschnittener Männer fest als "nur", "Schmerzen beim Sex".

    Zitat

    Die Studie von Frisch et. al (2011), ... bekräftigte diese Ergebnisse: Die Studie stellte fest, dass die Beschneidung des Mannes mit einer Vielzahl sexueller Schwierigkeiten bei deren Partnerin vergesellschaftet ist, insbesondere Orgasmus-Schwierigkeiten, Schwierigkeiten mit der Penetration, schmerzhaftem Geschlechtsverkehr und ein "Gefühl der unvollständigen Erfüllung der sexuellen Bedürfnisse".

    Quelle: doccheck-flexicon

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