Die Welt: Nicht die Beschneidung macht den Juden
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Fidelis -
28. August 2012 um 21:41
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Ja, es war wohl doch, ein guter Entschluss, bei Euch hier mitzumachen. So einfach und so schnell, das Neueste über Beschneidung zu erfahren, wird wohl an keiner anderen Stelle im Internet möglich sein.
Grüße, Rudi Gems
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Zitat
In Josua 5, 2-9 verrät uns die Bibel, dass die während der 40-jährigen Wüstenwanderung geborenen Männer nicht beschnitten waren. Dieses Brauchtum blieb umstritten, und zwar bis zur Zeit der Bibeldichter in der Epoche des Zweiten Tempels. Die Bibelschreiber flochten auch die religiös-gesellschaftlichen Spannungen ihrer Gegenwart in den Text ein.
"Ihr sollt die Vorhaut eures Herzens beschneiden und nicht länger halsstarrig sein", heißt es in Deuteronomium 10, 16. Die Botschaft ist eindeutig: Die Beschneidung – als Gebot, nicht als Ritual – ist rein symbolisch, nicht körperlich zu verstehen. Die Bestätigung folgt bei Jeremias 4, 4: "Beschneidet euch für den Herrn und entfernt die Vorhaut eures Herzens." -
Solch ein Artikel in der "Welt"! Ich fall vom Glauben ab!.... (Glück gehabt, nichts passiert. Noch liest in diesem Land kein Gotteswächter mit ;))
Langsam kann man die Juden, die Kritik wagen, in Prozenten angeben. Nicht jeder, der KEINEN Artikel schreibt, ist für diesen Brauch, Herr....ähem....
So ganz spontan fallen mir Frau Hecht Galinski, Frau Rheinz und diese Dame hier http://www.hagalil.com/bet-debora/journal/tabu .
ein. -
Lösen sich die Fronten auf? Wenn ein solcher Kommentar ausgerechnet in der Welt erscheint?!
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Cool...ist der Autor denn ein religiöser Jude? Weiß das jemand?
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Er ist ein rennommierter Historiker, wird gern und oft zitiert. Ich hab Herrn Wolffsohn bisher als eher konservativen Menschen eingeschätzt. Dass ausgerechnet von ihm jetzt sowas kommt, lässt mich hoffen.
Schön!
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