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7.5.2013 in Köln: WORLDWIDE DAY OF GENITAL AUTONOMY - Demonstration -
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Brian Earp hat ein weiteres Video hochgeladen. Nochmals wird die Stellungnahme von Dr. Hartmann gezeigt, dazu diejenige von Irmigard Schewe-Gerinck (Terre Des Femmes).
Frauenrechtlerin und Arzt verurteilen Jungenbeschneidung beim Welttag für genitale Selbstbestimmung
Von mir erntet Hartmann nichts als herzliches Kopfschütteln. Es sind ja eben die Ärzte seines eigenen Berufsverbandes, die für die überwältigende Mehrzahl vermeidbarer Amputationen an Kindergenitalien in Deutschland verantwortlich ist.
Zitat von Dr. Wolfram Hartmann"Wir Kinder- und Jugendärzte haben uns schon seit vielen Jahren für das Recht aller Kinder auf körperliche Unversehrtheit eingesetzt."
DA LACHEN JA DIE HÜHNER, Herr Dr. Hartmann. Das teilprivatisierte deutsche GIERsundheitssystem verteilt Vorhautamputationen wie Kamellen. Dänemark mit seinem staatlich organisierten, echten, eigentlichen Gesundheitssystem dagegen hat es geschafft, die Amputationsquote auf ein Minimum zu reduzieren!
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Von mir erntet Hartmann nichts als herzliches Kopfschütteln. Es sind ja eben die Ärzte seines eigenen Berufsverbandes, die für die überwältigende Mehrzahl vermeidbarer Amputationen an Kindergenitalien in Deutschland verantwortlich ist.
Es sind ja wohl die Urologen, die Beschneidungen durchführen, und nicht die Kinderärzte. Oder irre ich?
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Es sind ja wohl die Urologen, die Beschneidungen durchführen, und nicht die Kinderärzte. Oder irre ich?
Diejenigen, die übereilig die "Diagnose" stellen, sind überwiegend Kinderärzte. -
Diejenigen, die übereilig die "Diagnose" stellen, sind überwiegend Kinderärzte.
Woher weisst Du das?
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Zitat
Von mir erntet Hartmann nichts als herzliches Kopfschütteln. Es sind ja
eben die Ärzte seines eigenen Berufsverbandes, die für die
überwältigende Mehrzahl vermeidbarer Amputationen an Kindergenitalien in
Deutschland verantwortlich ist.Das stimmt. In den 70er-90er Jahren haben die Kinderärzte viel Blödsinn gemacht. Aber jetzt haben sie den Mut zu sagen, das war unrecht. Jetzt, nachdem sich die Ärzteschaft in Deutschland intersiv mit dem Thema befasst hat, kämpfen sie gegen die Zwangsbeschneidung. Das machen die Urologen nicht. Die sind verdächtig schweigsam.
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Die geringe Teilnehmerzahl (mehr als in Berlin hätte ich schon erwartet) ist enttäuschend, das sollte man aber nicht den Veranstaltern vorwerfen. Wer sich für das Thema interessiert, wem das am Herzen liegt, der hält sich über entsprechende Internetseiten auf dem laufenden und kriegt solche Termine mit.
Schade finde ich, daß kein Vertreter aus der Politik dabei war. Ali Utlu wohnt doch in Köln, konnte er nicht kommen?
Irgendwie entsteht der Eindruck, daß dieses Thema völlig aus dem Fokus der Politik verschwunden ist. -
Zitat
Wer sich für das Thema interessiert, wem das am Herzen liegt, der hält sich über entsprechende Internetseiten auf dem laufenden und kriegt solche Termine mit.
Tja, da bin ich anderer Ansicht. Dann wäre die Teilnehmerzahl größer gewesen oder die Umfragewerte von 70% als Beschneidungsgener sind falsch. Aus meiner früheren Arbeit in einem Verband weiß ich das von den ca.2500 damaligen Mitgliedern ca 1% bereit waren zu Events zu fahren, aber nur wenn man sie durch anschreiben oder Flayer aus ihrer Bude rausgelockt hat. Sie waren bereit Flayer zu Verteilen oder sonstige arbeiten zu übernehmen. Allerdings nur dann wenn man ihnen alles hinterhergetragen hat was wann wo wieviel ablief. Ich will gar nicht meckern, wirklich nicht. Ich weiß auch wie Zeitaufwendig und teuer das ist. Es gibt soviel Ungerechtigkeiten auf dieser Welt, das die Menschen aufgeweckt werden müssen. Klar können sie sich informieren, aber wenn man das bei jeder Ungerechtigkeit machen würde, dann säße man nur noch vor den Rechner, Umwelt, Atomenergie, Tierschutz, alles Themen die wichtig sind. Werden die Menschen aufgerüttelt, schließen sie sich an. Auch auf der Demo schlossen sich nach und nach Menschen an.
ZitatIrgendwie entsteht der Eindruck, daß dieses Thema völlig aus dem Fokus der Politik verschwunden ist
Klar, es ist nicht Wahlkampf tauglich, da sich alle gegen das GG gewendet haben. Daher wäre es auch Sinnvoll wenn vor der Wahl noch was laufen würde. Es muß wieder in die Medien rein. Nicht nur in vereinzelte Zeitungen. Ist schwer keine Frage.
ZitatDie geringe Teilnehmerzahl (mehr als in Berlin hätte ich schon erwartet) ist enttäuschend, das sollte man aber nicht den Veranstaltern vorwerfen.
Sorry, wenn ich den Eindruck erwecke ich würde nur meckern. Eigentlich wollte ich helfen. Da ich damals Demos und Großveranstaltungen mit organisiert habe. Die Demos und eine Sternfahrt belief sich immerhin auf mehrer Hundert Motorradfahrer pro Veranstaltungsort Bundesweit und Treffen von ca 8000 Besuchern auf Treffen. Ich brauch mich aber nicht damit beschäftigen, ich habe auch andere Sachen die ich machen kann und werde wieder nur mitlesen. Da ich Kinder habe habe ich auch nicht mehr soviel Zeit wie früher.Viel Erfolg.
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Die geringe Teilnehmerzahl (mehr als in Berlin hätte ich schon erwartet) ist enttäuschend, das sollte man aber nicht den Veranstaltern vorwerfen. Wer sich für das Thema interessiert, wem das am Herzen liegt, der hält sich über entsprechende Internetseiten auf dem laufenden und kriegt solche Termine mit.
Schade finde ich, daß kein Vertreter aus der Politik dabei war. Ali Utlu wohnt doch in Köln, konnte er nicht kommen?
Irgendwie entsteht der Eindruck, daß dieses Thema völlig aus dem Fokus der Politik verschwunden ist.Soweit ich weiß, war Ali schon in Berlin - zur Vorbereitung auf die "Kritische Islamkonferenz". Fand ich auch Schade, hätt ihn gern vor Ort getroffen, und er hätte auch sicherlich eine tolle Rede gehalten.
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Brian Earp hat ein weiteres Video hochgeladen. Nochmals wird die Stellungnahme von Dr. Hartmann gezeigt, dazu diejenige von Irmigard Schewe-Gerinck (Terre Des Femmes).
Frauenrechtlerin und Arzt verurteilen Jungenbeschneidung beim Welttag für genitale Selbstbestimmung
Ich hatte gestern ein paar Probleme mit einer meiner Festplatten, namentlich der, auf der mein Videoschnittprogramm installiert ist. Derzeit läuft sie wieder, und ich werde mich ranmachen die anderen Reden schnell online zu bekommen.
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Dann wäre die Teilnehmerzahl größer gewesen oder die Umfragewerte von 70% als Beschneidungsgener sind falsch.
Es ist ein Wenig kühn, aus der Bereitschaft ja oder nein zu antworten, die Bereitschaft abzuleiten auf eine Demo zu kommen.
Leider leben wir in einer "Umfragegesellschaft" und einige meinen, dass sie mit solchen Antworten am politischen Geschehen mitwirken. -
Woher weißt du das?
Woher weißt du, dass es nicht so ist? Und was ist dein Grund, daran zu zweifeln? Ich weiß es, weil ich aus einer Familie mit fast zwanzig Ärzten komme. Was ist deine Quelle?Irgendwie entsteht der Eindruck, daß dieses Thema völlig aus dem Fokus der Politik verschwunden ist
Klar, es ist nicht Wahlkampf tauglich, da sich alle gegen das GG gewendet haben. Daher wäre es auch Sinnvoll wenn vor der Wahl noch was laufen würde. Es muß wieder in die Medien rein. Nicht nur in vereinzelte Zeitungen.
Mir genügt das, was schwarz-gelb-rot-grün letztes Jahr verbrochen haben aus, um die nie mehr zu wählen und sogar so zu wählen, dass meine Stimme auch nicht anteilig bei denen landet.Zuviel Hoffnung kann man jetzt sowieso nicht auf eine politische Lösung setzen, das ist wohl ziemlich unrealistisch. Eine Mehrheit für die Achtung des Grundgesetzes im Bundestag ist äußerst unrealistisch, wenn man sich die traurig hohen Umfragewerte von CDU und Rotzgrün so anschaut. Da hoffe ich eher auf die Gerichte.
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Zitat
Zuviel Hoffnung kann man jetzt sowieso nicht auf eine politische Lösung
setzen, das ist wohl ziemlich unrealistisch. Eine Mehrheit für die
Achtung des Grundgesetzes im Bundestag ist äußerst unrealistisch, wenn
man sich die traurig hohen Umfragewerte von CDU und Rotzgrün so
anschaut. Da hoffe ich eher auf die Gerichte.Das kann ich verstehen.
Trozdem gab es den Aufruf der Säkularen Grünen zur Demo.
Daran müssen wir anknüpfen.
Die Grünen sind die einzige politisch relevante Partei im Bundestag, in der es nachweislich nicht geglückt ist, das Thema Zwangsbeschneidung wie von der Parteiführung gewünscht unter den Teppich zu kehren.
Natürlich geht es auch bei den Grünen immer zwei Schritte vor und einen zurück, der Widerstand gegen genitale Selbstbestimmung auch von Jungen ist weiterhin enorm (aus unterschiedlichen Gründen).
Aber auch unsere Position ist stark und erfährt vor allem immer mehr gesellschaftlichen Rückhalt - die BefürworterInnen der Zwangsbeschneidung isolieren sich zunehmend von Wissenschaft, Medizin, Frauen- und MenschenrechtlerInnen...das ist unsere Chance.
Und deshalb würde ich mich freuen, wenn Du das aktiv mittranssportieren helfen würdest. Und das ginge auch gar nicht per Wahlzettel, sondern nur durch aktive Mitarbeit.Auf dass die Luft für die GegnerInnen der Kinderrechte in der Politik dünner und dünner wird.
Momentan gefährdet es ihren Stuhl, für Jungenrechte einzustehen.
Wir müssen erreichen, dass es ihren Stuhl gefährdet, dies nicht zu tun.DAS und nicht etwa eine richtigere Argumentation kann bei BerufspolitikerInnen ein Umdenken bewirken.
Es sind auch u.U. gar keine GegnerInnen der Kinderrechte, sie handeln
einfach nur nach diesem Prinzip, aus Machtinstinkt und Gewohnheit, wie bei allen anderen Theman auch.Das ist furchtbar, aber Realität. Und in dieser Realität müssen WIR genitale Selbstbestimmung für alle Kinder durchsetzen - die Kinder können nämlich nix für diese Realität.
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Dass die reine Zahl von Demonstranten irgendeinen Effekt hat, halte ich für einen Irrtum. In Amerika sind es immer nur wenige Aktivisten. In Zeiten des Internets hat sich die Funktion und die Form von Demos sicher auch geändert. Auf alle Fälle war es wichtig, dass sie stattgefunden hat und deshalb danke ich allen, die mitgewirkt haben!
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Nun ja, natürlich wäre es klasse gewesen, wenn 10 000 Menschen gekommen wären, die Innenstadt verkehrstechnisch lahmgelegt hätten und wir in den tagesthemen gekommen wären...LOGO!
Aber man muß es realistisch betrachten.
WICHTIGER ist der Artikel in der SZ.
DARUM ging es vor allem.
Es ist dadurch dokumentiert, dass der Protest anhält.
WICHTIGER ist, dass der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte mit Terre des femmes und MOGiS diese Pressemitteilung herausgaben und diese dadurch auf unzähligen Webseiten von Kinder- und Jugendarztpraxen erschien.
DARAN kann sich jede Aktion in Zukunft berufen.
Jede/r kann den Kinderarzt seiner Kinder darauf ansprechen und braucht dafür nicht mehr kleine Menschenrechtsorganisationen zu zitieren, sondern kann einfach auf den BVKJ hinweisen.
DAS ist z.B. auf der Habenseite dieser Demo.
Und das bringt mittelfristig mehr als einmal verkehrlahmlegen
Und es liegt doch an allen, dafür zu sorgen, dass wir nächstes Jahr mehr werden.
Jetzt bitte kein Stress untereinander.
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Da hoffe ich eher auf die Gerichte.
Hm tja die sind aber auch oftmals nur schwerlich aufgeklärt und argumentieren nicht selten damit, die Schwelle der Harmlosigkeit sei nicht wirklich überschritten. Ich überlege gerade ernsthaft, was man da mal machen kann. Die Zeit jetzt ist voll für Aufklärung zu nutzen, bis irgend ein Fall mal demnächst wieder vor die Gerichte kommt. -
Hallo ihr alle !
Die ersten Videos vom WWDOGA sind online, die restlichen 3 folgen im Laufe des Tages:
http://youtu.be/SduDqqhnlPE
Christian Bahlshttp://youtu.be/7bKVUFYiXQ8
Irmingard Schewe-Gerigkhttp://youtu.be/ySQx8oOLah0
Mina Ahadihttp://youtu.be/f8lFwN9ZX9c
Dr. Wolfram HartmannGruß,
Stefan -
Die Grünen sind die einzige politisch relevante Partei im Bundestag, in der es nachweislich nicht geglückt ist, das Thema Zwangsbeschneidung wie von der Parteiführung gewünscht unter den Teppich zu kehren.
Das ist mir jetzt zu wahlkämpferisch. Einer Partei, deren Fraktion als einzige mehrheitlich gegen das Gesetz gestimmt hat, einfach mal so die politische Relevanz abzusprechen, finde ich überzogen. (Dreh gedanklich die Uhr dreißig Jahre zurück, dann hätte auch jemand sagen können: "Wer gegen Atomkraft ist, soll SPD wählen. Das ist die einzig relevante politische Partei, die vielleicht irgendwann einmal für einen Ausstieg stimmen wird.")
Man muß die LINKE nicht mögen (ich bin auch kein Fan von ihr), aber ihre Haltung in Sachen Beschneidung sollte schon registriert und honoriert werden. Ob und wann sich die Säkularen Grünen gegen Roth, Beck, Göring-Eckardt & Co. werden durchsetzen können, ist völlig offen.
Im übrigen bin ich in der angenehmen Situation, das eine tun zu können, ohne das andere lassen zu müssen.
(Der Direktkandidat meines Wahlkreises ist Mitglied der LINKEN, er hat gegen das Gesetz gestimmt.) -
Ich wollte der Linken keineswegs die Relevanz absprechen und ich würdige ihre Haltung zum Zwangsbeschneidungserlaubnisgesetz ausdrücklich.
Nur habe ich bisher von keinerlei Initiativen erfahren, dass sie dieses Thema weiterhin behandeln.
Das hatte ich gemeint.
Auf den Aufruf zum Worldwide Day of Genital Autonomy gab es von informierte Stellen der Linken keine Reaktion.
Hingegen ist der Aufruf der Säkularen Grünen öffentlich gewesen.
Und ich erhoffe mir nicht nur inner- sondern auch insbesondere ausserparteiliches Einfordern dieser weiterhin notwenigen Debatte.
Die von Dir zu Recht zitierten Kinderrechtsabschaffer werden erst reagieren, wenn ihre Haltung ihre Position gefährdet.
Dazu braucht es Druck und zunehmende Isolation der KinderrechtsgegnerInnen. -
Die ersten Videos vom WWDOGA sind online, die restlichen 3 folgen im Laufe des Tages:
Danke Stefan! -
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