Strafanzeige wird geprüft.
Strafanzeige wird geprüft
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Zitat
In der Anzeige, die dem Tagesspiegel vorliegt, wird ihm deshalb Körperverletzung vorgeworfen. Das Ritual, die sogenannte Metzitzah B’peh, sei „ein die Gesundheit des Kindes erheblich gefährdendes Verfahren“, weil Herpesviren übertragen werden könnten. Ein Neugeborenes habe noch keine körpereigene Immunabwehr, es könne zu Hirnhautentzündungen kommen. Damit liege ein offensichtlicher und gravierender Verstoß gegen ärztliche Regeln vor. Erstattet hat die Anzeige ein Verein von Opfern sexuellen Missbrauchs, der in der religiösen Beschneidung eine Verletzung der sexuellen Integrität erkennt. Die Metzitzah B’peh ist nur bei ultraorthodoxen und einigen orthodoxen jüdischen Gemeinschaften üblich.
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"An der Zeremonie nahmen mehr als 400 Gäste teil, darunter auch Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden, der sich zu der Anzeige allerdings nicht äußern will."
Schade, jetzt wo's interessant wird, sagt der nichts. Muss halt noch mal ein Flug für Yona Metzger gebucht werden.
Bin ich froh, dass ich unseren Bundespräsidenten im Oktober 2012 in einem vierseitigen Brief u.a. auf Metzitzah B'Peh hingewiesen habe. Die Lektüre wurde mir auch vom Bundespräsidialamt bestätigt. Wahrscheinlich bin ich einer dieser Vulgärrationalisten.
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Das war übrigens nicht die einzige Strafanzeige. Mindestens eine weitere hat es gegeben, die nicht auf Metzitzah B’peh abzielte, sondern allgemein auf die mangelnde Einhaltung der Regeln der ärztlichen Kunst (Hygiene, fehlender Hand-, Mund-, Haarschutz, Anästhesie etc). Liegt auch bei der Staatsanwaltschaft Berlin. So einfach, wie es sich die Staatsanwaltschaft Hof gemacht hat ("Jetzt haben wir ja §1631d, da ist das ja erlaubt"), kann es sich die Staatsanwaltschaft Berlin da nicht machen. Ich befürchte ja, dass man versuchen wird, dies als einfache und nicht als schwere und gefährliche Körperverletzung zu deklarieren und dann mangelndes öffentliches Interesse behaupten und den Fall einstellen wird.
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Ach, der Herr Kramer. Der zählt ja noch zu den halbwegs Vernünftigen, aber von den vollmundig angekündigten Schritten hinsichtlich Ausbildung und Standards hört man von ihm auch nichts mehr.
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Ich befürchte ja, dass man versuchen wird, dies als einfache und nicht als schwere und gefährliche Körperverletzung zu deklarieren und dann mangelndes öffentliches Interesse behaupten und den Fall einstellen wird.
Eine strafrechtliche relevante Körperverletzung wird nur dann vorliegen, wenn gesundheitliche Schäden beim Jungen durch den Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen nachgewiesen werden können. Das Nichteinhalten der "Regeln der ärztlichen Kunst" zieht keine rechtlichen Konsequenzen nach sich. Es gibt keine Berufsordnung oder sonstige Auflagen. Nicht einmal eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung durch ärztliche "Kollegen" ist möglich. -
Schade, jetzt wo's interessant wird, sagt der nichts. Muss halt noch mal ein Flug für Yona Metzger gebucht werden.
Die Lektüre wurde mir auch vom Bundespräsidialamt bestätigt. Wahrscheinlich bin ich einer dieser Vulgärrationalisten.
hahaha geil!!!
ZitatTeichtal ist einer der offiziellen Rabbiner der jüdischen Gemeinde. Für den Eingriff hatten die Eltern einen seit über 30 Jahren als Mohel tätigen Israeli nach Deutschland eingeladen.
Also jemand anderen? Hat jemand anderes als Teichtal den Eingriff vorgenommen?
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Ja, Fleischman kam aus Israel, um den Job zu machen.
Teichtal ist Rabbi und nicht Mohel. -
Wahrscheinlich bin ich einer dieser Vulgärrationalisten.
Vulgärrationalist - und womöglich noch religiös unmusikalisch!

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"Ein außergewöhnlicher Beschneidungsfall..." laut Kölner Stadtanzeiger
Wieso "außergewöhnlich"?
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"Dem Beschneider wird daher von der Staatsanwaltschaft Körperverletzung vorgeworfen."
So funktioniert die Stille Post: im Tagesspiegel war es nur eine Anzeige, jetzt hat die Staatsanwaltschaft schon Anklage erhoben. Morgen wird die "New York Times" berichten, dass Mohel Fleischmann im Knast sitzt...

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