Wirklich alle? Gab es keine Gegner, in der Politik? Komisch...
Dieter Graumann: Die Politiker haben ganz viel Lob verdient"
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Deshalb haben wir uns dieser Diskussion auch sofort offen gestellt.
Wo?
Passend dazu die Zeile unter dem Artikel:
QuoteDieses Thema kann nicht kommentiert werden.
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Als ich gesagt habe, dass jüdisches Leben auf Dauer nicht mehr möglich sein wird in Deutschland, wenn man die Beschneidung hier verbietet, habe ich im Internet etwa tausendfach die Antwort bekommen: „Fröhliche Heimreise!“ Und das waren oft noch die netteren Äußerungen.
Google liefert bei der Suche nach "Dieter", "Graumann" und "Fröhliche Heimreise" genau ein Ergebnis: Dieses Interview mit Dieter Graumann.
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"Das Judentum darf nicht verengt werden auf Formeln wie Schoa plus Antisemitismus. Niemand muss mir sagen, dass diese Themen wichtig sind. Aber wir Juden dürfen uns doch von ihnen nicht dominieren lassen. Wir können nicht in der Vergangenheit und nicht in den uns widerfahrenen Katastrophen leben. Schon gar nicht dürfen diese unsere Identität ausmachen. Wir dürfen uns nicht auf den Status einer Opfergemeinschaft, die wir schon lange nicht mehr sind, reduzieren lassen und schon gar nicht immerzu chronisch melancholisch Trauer zelebrieren."
Dieter Graumann: „Judentum hat in Deutschland wieder ein Zuhause“ - Frankfurt - FAZ
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Wobei die Identifikation mit den Symbolen der Unterdrücken in Judentum schon einen seltsamen Stellenwert hat.
Erst die Übernahme der Zirkumzision aus der Zeit der Sklaverei in Ägypten, die eigenwilligen Trachten mancher jüdischer Gemeinschaften, die auf antisemitische Kleiderordnungen zurückgeht - heute der Holocaust.
In Israel lassen sich Jugendliche die KZ-Nummern tätowieren mit denen ihre (Ur-)Großeltern im Dritten Reich markiert wurden.
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Wer jemanden loben will, muss dessen Werk oder Wirken beurteilen können. Der Lobende stellt sich damit eine Stufe über denjenigen, den er lobt.
Jetzt wird aber ein Lob ausgesprochen, weil 434 Volksvertreter sich dazu berufen gefühlt haben, den Willen der Bürger dadurch zu entsprechen, dass sie über diese offensichtlich einfach hinwegregiert haben. Und ganz zufällig kommt dann das Lob von denjeinigen, welche durch das Gesetz begünstigt wurden. Das würde ich persönlich als falsches Lob bzw. eher in den Bereich unverfrorene Frechheit einordnen.
Da aber 70% der Bundesbürger laut einer Umfrage gegen die Beschneidung sind, hege ich noch immer die Hoffnung, dass es bei den jüdischen und muslimischen Bürgern tief im Herzen auch nicht anders aussieht und dass auch über sie einfach nur hinwegregiert wird.
Und da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, wünsche ich uns allen "Masel tov"

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Nachdem die deutschen Politiker "Männchen" gemacht haben, bekommen sie nun von Graumann "Leckerli" in Form von medialer Belobigung. Bitte tätscheln Sie dem einen oder anderen Lobby-Lakai noch das Köpfchen, Hr. Graumann, er hat es sich redlich verdient.
Herr Graumann hat sich offenbar von seiner damaligen Position nicht einen Millimeter bewegt. Traurig und erschreckend zugleich. Aber das war zu erwarten, nachdem seine Position mit einem Sondergesetz "geadelt" wurde.
Ich habe vor kurzem ein interessantes Interview (ohne das Thema Beschneidungsdebatte) mit deutschen ultra-orthodoxen Juden gesehen, die aber auch gar nichts von Herrn Graumann halten und die ständigen Antisemitismuskeulen aus seiner RIchtung (wie auch von staatlicher Seite) aufs schärfste verurteilen.
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