Die Beschneidung der jüdischen Babys ist ein fragwürdiges Ritual
Hä? Warum nur "jüdischen"? Und warum nur Babys, nicht aller Jungen? Und warum nur "fragwürdig"?
ZitatSynagogen sind wie christliche Kirchen kein rechtsfreier Raum.
Sollte man meinen, die Realität ist anders. Außer, wenn der Herr Pastor sich in der Kirche an Kindern vergeht...
ZitatFrüher war es ein brutaler Eingriff, der ohne Betäubung durchgeführt wurde. Eine Art Folter am eigenen Kind. Heute wird die Beschneidung bei den Juden meist unter einer lokalen Betäubung durchgeführt.
Tatsächlich? Emla-Quacksalbe ist keine angemessene Anästhesie und darf an den Genitalien von Kindern lt. Gebrauchsinformation gar nicht angewendet werden.
Lt. EMA ethisch inakzeptabel.
Und wie viele Traditionalisten lehnen überhaupt jede Art von Schmerzlinderung ab, weil es die ja zu Abrahams Zeiten auch nicht gab und an dem Ritual nichts geändert werden darf?
ZitatEs stellt sich die Frage, weshalb die Eltern und Rabbiner nicht warten, bis die Gläubigen volljährig sind und selbst über ihren Körper entscheiden können
Die Frage beantwortet sich ganz einfach: weil die "Gläubigen" (falls sie das überhaupt dann (noch) sind) das in aller Regel dann nicht wollen. Und das wird von der Community als Katastrophe gesehen. "Toe the line!" ist die Devise, es darf niemand ausscheren. Man würde sich ja sonst nackt um die Eichel fühlen. Es würde einem klar werden, dass man beraubt wurde. Und das tut weh.
Allerdings gibt es auch jüdische Eltern, die nicht nur ihre Töchter, sondern auch ihre Söhne ganz lassen. Das ist im höchsten Maße zu begrüßen!