Gleichheit im Unrecht ist immer noch Unrecht - die Tendenz in den letzten Jahren ist schon erschreckend.
Jetzt sogar in der British Medical Journal Group, im Journal of Medical "Ethics".
Man kennt das ja noch von Peter Dabrock, Leo Latasch und dem deutschen Ethik(ver)rat. Wann immer man das Wort "Ethik" hört muss man die Ohren spitzen!
Laws that ban FGM are harmful and 'stigmatising' towards migrant communities, academics say
Ja irgendwie logisch - wenn man den Muslimen, Juden, Aleviten, Yesiden, Philippinos, US-Amerikanern GM durchgehen lässt muss man doch auch den Afrikanerinnen und Asiatinnen entgegenkommen, das wäre ja sonst Diskriminierung, Rassimus! ![]()
Also Legalize it! Langsam fallen wohl die allerletzten Hemmungen. Aber bei den "Anthroposophen" kommt das ja schon fast gebetsmühlenartig. Weg mit der geschlechtlichen Diskriminierung - alle Kinder sollen bluten! 
QuoteLaws that ban female genital mutilation (FGM) have been deemed harmful and perpetuate stigma towards migrant communities, a group of 25 academics from leading British universities has said.
The essay, published in the British Medical Journal's (BMJ) Journal of Medical Ethics, contends that opposition to FGM relies on "sensationalist" narratives and "racialised stereotypes".
Contributors to the piece include scholars from the University of Cambridge, University of Bristol and Brighton and Sussex Medical School.
Quotethe essay maintains that anti-FGM legislation in Western nations "can objectify girls and women as passive victims" whilst marginalising immigrant populations and deepening social divisions.
The authors draw parallels between African practices and labiaplasty, a cosmetic procedure increasingly popular in North America and Europe that is sometimes marketed as creating a "designer vagina" yet never labelled as mutilation.
They further note that male circumcision rarely attracts similar condemnation.
Aha! Verstanden!
Darum geht es also. Ist GGM erst mal legalisiert dann ist BGM besser abgesichert.
Man hat den Eindruck, es gibt keinen Fortschritt in Sachen Menschenrechte mehr. Nur noch Rückschritt.
Vorwärts - in die Bronzezeit!
Dazu "passt":
Display MoreBox 1 Highlights of ‘Seven Things to Know About Female
Genital Surgeries in Africa’.52
1. Research by gynaecologists and others has demonstrated
that a high percentage of women who have had genital
surgery have satisfying sexual lives, including desire, arousal
and orgasm, and that the frequency of their sexual activity is
also generally comparable to other women.
2. The widely publicised and sensationalised reproductive
health and long-term medical complications associated with
female genital surgeries in Africa are infrequent events and
represent the exception rather than the rule.
3. Female genital surgeries in Africa are viewed by many
insiders as aesthetic enhancements of the body and are not
judged to be ‘mutilations’.
4. Customary genital surgeries are not restricted to girls and
almost always coexist with customary genital surgeries for
boys.
5. The empirical association between patriarchy and genital
surgeries is not well established.
6. Female genital surgery in Africa is typically controlled and
managed by women.
7. The findings of the WHO Study Group on Female Genital
Mutilation and Obstetric Outcome are the subject of criticism
that has not been adequately publicised. The reported
evidence does not support sensational media claims about
female genital surgery as a cause of perinatal or maternal
mortality.
Na bitte, was wollt ihr denn? Alles pillepalle! ![]()
Wozu sollten Menschen auch ein Recht auf vollständige Genitalien haben? Was kann man eigentlich sonst noch von Kindern abschneiden ohne, dass sie gleich versterben (letzteres wäre natürlich böse) ![]()
Kinder gehören doch wohl den Eltern! Sind doch ihr Eigentum! ![]()
In vielen Ländern dürfen sie die doch auch täglich verprügeln (auch in einigen europäischen Ländern), in manchen Ländern müssen die in Minen Steine kloppen oder werden verhökert in Kinderprostitution oder als Kindersoldaten, wollen wir das auch noch legalisieren?
Das Motto dieser anthrophosophischen E-Ticker ist offensichtlich: es ist alles völlig OK, was irgendwo auf der Welt Eltern mit Kindern machen. Mädchen die Füße verkrüppeln, Jungen die Harnröhre aufschlitzen (Inzision), Kindern immer größer werdende Holzpfähle durchs Kinn bohren, oder Holzteller in die Lippen bauen...
Wie tief können die Kinderrechte eigentlich noch sinken?
Natürlich kommt wieder der unsägliche Vergleich mit der "Designer-Muschi". Als ob es das selbe wär, wenn eine erwachsene Frau sich einbildet, sie müsse aus ästhetischen Gründen ihre Vulva modifizieren lassen oder ob nicht zustimmungsfähigen Mädchen Klitorisspitze und Schamlippen abrasiert werden. ![]()
Und genauso wenig ist es OK, wenn nicht zustimmungsfähigen Jungen 50% der sensiblen Oberfläche ihres Penis geraubt wird.
Es gibt doch nichts, was man nicht völlig auf den Kopf stellen kann. Nicht die Mädchen werden verletzt, nicht ihnen geschieht Unrecht - nein! Den Minderheiten, die meinen sie verstümmeln zu müssen! ![]()
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Do legst di nida!
QuoteDisplay More...the harms and injustices we describe are real and serious. They
are damaging to medical care and professional ethics in medi-
cine, to fairness in the way crimes are defined and prosecuted in
our legal systems, to the parental rights and family life privacy
of immigrant minority groups, to democratic principles of equal
citizenship, to journalistic impartiality, and to the self-esteem of
women from targeted ethnic and religious heritage communities.
QuoteCustomary genital surgeries are not restricted to girls and
almost always coexist with customary genital surgeries for
boys.
"Things to know"? Was ist da neu dran? Das ist doch lange bekannt!
Und - was wird dadurch besser? Weil das eine nicht OK ist ist das andere was?
Es zeigt nur - wenn man die Genitalverstümmelung von Mädchen bekämpfen will muss man anfangen die Genitalverstümmelung von Jungen zu bekämpfen. Beides sind Sumpfblüten des selben Missverständnisses. (Aber das wollen Ahmadu und Co. natürlich nicht)
Die Grenzen des in "wissenschaftlichen" Fachzeitschriften sagbaren werden immer weiter aufgebohrt. ![]()
Dass Ahmadu, Shweder und Johnsdotter an diesem Kotzkübel mitgewirkt haben, und dass das in einem vorgeblichen "Ethik"-Journal erschien verwundert mich nicht im geringsten.
Dass aber Brian D. Earp da mitgemacht hat, das erschüttert mich.