Männerarzt Dr. Georg Pfau tritt auf seiner Internetseite entschieden gegen die Beschneidung der männlichen Vorhaut ein.
ZitatAls Arzt vertrete ich die Meinung, daß eine Vorhauterkrankung der einzige Grund sein kann, einen Mann oder Jungen der Vorhaut zu berauben. Alle anderen Gründe sind nicht haltbar, auch wenn dieses Vorgehen noch so wortreich und scheinheilig begründet wird.
Richtig! Eine Vorhauterkrankung KANN ein Grund sein, ist es aber nur in den wenigsten Fällen.
ZitatDer schmerzlich traumatische Eingriff an gesunden jungen Männern im libidinös und narzistisch hochbesetzten Genitalbereich muß zu Langzeitfolgen auf das männliche Selbstwertgefühl und das Rollenverhalten führen.
Wieder richtig! Quod erat demonstrandum!
ZitatMit einer Beschneidungen verlieren Männer ihre Vorhaut und somit eine sehr wichtige schützende Hülle für das Lustorgan des Mannes. Die logische Folge ist ein zumindest teilweiser Verlust der Empfindlichkeit der Eichel.
Zugegeben, manche Männer merken dies nicht mal und man muss sich hüten, Probleme zu schaffen, wo keine sind. Doch andere Männer bemerken nach einer Beschneidung deutliche Veränderungen ihrer Sexualität und dies keineswegs zu ihrem Vorteil.
Und wieder richtig! Diejenigen Männer, die keine Probleme mit ihrer Beschneidung haben oder sie noch nicht verstehen, werden aber leider oft als Paradebeispiele herangezogen für die angebliche Unschädlichkeit dieses Eingriffs.
ZitatAm großen europäischen Kongress für Sexualmedizin in Malaga 2010 wurde eine Studie vorgestellt, die beweist, dass Beschneidungen zu Lust- und Orgasmusstörungen führen können.
Verantwortlich dafür zeichnet die Universität Gent. Das Resumée entspricht meinen eigenen Erfahrungen aus der Praxis: Beschnittene Männer entwicklen wesentlich öfter Orgasmusstörungen.
Kennt jemand diese Studie?