Radio aufgedreht um die Schreie nicht zu hören, "Höllenqualen", bleibende Schäden:
Beschneidung daheim: Ermittlungen gegen Arzt - akute Lebensgefahr
-
-
Das ist ja ein richtiger Skandal. Wie kann ein Arzt nur einen Säugling beschneiden, ohne eine ausreichende Betäubung vorzunehmen. Wohlmöglich hat der Arzt nur Elma-Salbe, Paracetamol und ein paar Tropfen Wein zur Anästhesie gegeben.
Auch die Anweisung, das Radio lauter zu drehen, ist doch das letzte. Das wäre ja fast so, wie wenn man Kinder auf einem Elias-Stuhl mit aller Gewalt festhalten würde, während die vor Schmerzen zu strampeln und schreien beginnen.
Ein Küchentisch als "Behandlungstisch" dürfte davon abgesehen genauso unhygienisch sein wie beispielsweise eine Beschneidung in einer Synagoge, wo massenhaft Menschen mit allen möglichen Keimen rein und raus laufen.
Dass aufgrund der Beschneidung lebenslang "funktionale Einschränkungen" zu erwarten sind, klingt einleuchtend. Die Vorhaut hat ja gerade auch beim GV eine wichtige Gleitfunktion und daneben die Schutzfunktion in der übrigen Zeit.
Gemäß dem § 1631d BGB ist die Beschneidung aber offensichtlich genauso abgelaufen, wie dies im Sinne von Frau Merkel & Co. initiiert war. Der Arzt war "fachkundig" und die Beschneidung gem. § 1631d BGB fand unter der dort geregelten unzureichenden örtlichen Betäubung wie im Absatz zwei geregelt statt. Die Beschneidung war medizinisch unsinnig und nur religiös bedingt. Davon abgesehen handelte sich es um ein Kind männlichen Geschlechts, weshalb jetzt nachvollziehbar ist, warum sich hier jetzt ein Staatsanwalt der Sache annimmt (Achtung: Ironie).
Wahrscheinlich wird der Arzt zu einem halben Jahr auf Bewährung verurteilt und Frau Merkel als Kanzlerin wiedergewählt. Die Moral von der Geschichte: Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen.
-
Man mag sich ja fragen, was die ganze Aufregung denn jetzt überhaupt soll.
Exakt das, was hier mal wieder öffentlich wird, ist per 1631d BGB erlaubt, erwünscht und rechtens.Nichts davon ist ungewöhnlich, sowohl die Umstände der Operation als auch deren Folgen sind Alltag in Deutschland. Der Kleine litt Höllenqualen, ebenso wie Hunderte andere mit ihm jedes Jahr bei uns, Zigtausende weltweit.
Jeder Bundestagsabgeordnete, der am 12.12.2012 für o.g. Gesetz gestimmt hat, wusste um diese Folter Bescheid, jeder von ihnen hat sie als zustimmungswürdig und vertretbar erachtet. -
Jeder Bundestagsabgeordnete, der am 12.12.2012 für o.g. Gesetz gestimmt hat, wusste um diese Folter Bescheid, jeder von ihnen hat sie als zustimmungswürdig und vertretbar erachtet.
Ich gehe hier sogar noch einen Schritt weiter. Die Wähler haben diese Regierung im Amt bestätigt und werden diese auch im September erneut im Amt bestätigen.Mit anderen Worten laufen in Deutschland massenhaft Wähler herum, die einer Regierung die Stimme geben, welche Folter an wehrlosen Kindern straffrei stellt.
-
Mit anderen Worten laufen in Deutschland massenhaft Wähler herum, die einer Regierung die Stimme geben, welche Folter an wehrlosen Kindern straffrei stellt.
Sie haben ja keine Alternative. Welche Partei mit auch nur einem Hauch einer Chance auch nur ins Parlament zu kommen, geschweige denn einer Regierungsbeteiligung setzt sich denn für den Schutz von Jungen vor Genitalverstümmelung ein?
Ich vermute allerdings, die Wahlbeteiligung wird für sich sprechen. Und das ist ein schlechtes Zeichen für eine Demokratie. Die letzten beiden Wahlen waren die mit den niedrigsten Wahlbeteiligungen nach dem Krieg.
Wir brauchen direkte Demokratie wenn die angeblichen Volksvertreter in Wirklichkeit dem Volk in den Arsch treten.
70% der Deutschen lehnen den 1631d ab.
-
Im Wohnzimmer? Ohne Betäubung? Skandal!
"Der ist auch meistens Fleischer ...der schneidet jede Woche Fleisch"
"Und da waren 120 Gäste anwesend?
Ja!"
"Waren die [Jungen] betäubt?"
"NEIN!!!"
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Zitat
Die meisten Flüchtlingsfamilien lassen ihre Kinder im Säuglingsalter beschneiden.
Das ist ja auch mal eine interessante Info. Also in einem Alter, wo eine Narkose viel zu gefährlich wäre. Und ein PWB heikel ist und nicht immer richtig wirkt.
Man muss also davon ausgehen, dass sich so etwas jetzt häuft.Auf dem Küchentisch, wie bei AAP-Friedman.... der der Bundesregierung die AAP-Bewertung termingerecht serviert hat.
ZitatUnd keine ausreichenden sterilen Verhältnisse lagen halt vor
Wie, wurden kein Mundschutz und keinen Latexhandschuhe verwendet? Wie bei Tiechtel in Berlin?ZitatDer Junge werde lebenslange Schäden davon tragen, sagt Anita Traut von der Staatsanwaltschaft Nürnerberg-Fürth: "das können sowohl funktionelle Beschwerden sein als auch Schmerzen bei der Erektion"...
Weshalb wird der mehr Schäden davontragen als all die Jungen, die unter ähnlichen Umständen verstümmelt werden?
ZitatSein Büro und seine Wohnung wurden nach Informationen von NDR-Info gestern durchsucht...
Was bei einem Mohel keine Staatsanwaltschaft der Republik auch nur anzudenken sich trauen würde.Zitat....der muss im schlimmsten Fall mit einer Haftstrafe von sechs Monaten bis 10 Jahren rechnen
Ganz bestimmt nicht. Leider. Verdient hätte er sie allemal.
Kommentare natürlich zugelassen - es könnten sich ja Bürger ganz allgemein über BGM empören. Und das ist politisch nicht erwünscht.
-
-
Zitat
Weil wir auch davon ausgehen, dass die Einwilligung unwirksam war auf Grund der mangelnden Aufklärung - und das ist schon ein Ausnahmefall.
Wenn sich die Staatsanwältin da mal nicht täuscht. Bei religiös motivierten Genitalverstümmelungen dürfte das die Regel sein.
Genitalverstümmelung und "Aufklärung" beißt sich nun mal.
Aufklärung wäre: "Das ist Unfug, das schadet, lassen sie das!"Vielleicht wurde das gar "nach BAT" (bar auf die Tatze) abgerechnet ? Das wäre natürlich aus Sicht des Staates schlimm.
Denn wenn der Staat betrogen wird, dann ist er hellwach, wenn Jungen um einen funktionalen Teil ihrer Genitalien betrogen werden drückt er alle Augen und Hühneraugen zu.Wenn schon Genitalverstümmelung, dann nur wenn der Staat auch davon profitiert!
-
Wird natürlich hochspannend, ob sich ein Gericht jetzt mal traut die Standards bzgl. einer effektiv wirksamen Betäubung von Neugeborenen zwecks Genitalverstümmelung zu definieren.
Denn eine solche gibt es ja nicht.
"Radio lauter drehen" kann es ja wohl nicht sein.Dass der Arzt die Eltern angewiesen hat, die blutigen Windeln nicht im Hausmüll zu entsorgen - vielleicht war ihm solcher Art Nebentätigkeit nach seinem Arbeitsvertrag nicht gestattet (ist ja normalerweise genehmigungspflichtig, die Klinik möchte ja auch dran verdienen) und falls es "schwarz" war wäre es sowieso klar.
Man kann jedenfalls Maximilian Stehr nur dankbar sein, dass er da aktiv geworden ist!
-
In beiden Beiträgen heißt es, dass die "Beschneidung" seit fünf Jahren erlaubt ist.
Damit wird indirekt auch zugegeben, dass sie vorher verboten bzw. strafbar war. Was ja häufig bestritten wurde.
Und dass sie erst am 12.12.2012 (allerdings grundgesetzwidrig) legalisiert wurde. -
Zitat
Es gibt eine Empfehlung des Propheten, wonach er sagt, dass die Muslime ihre Kinder [Mädchen auch? Oder zählen die eh nicht?] ab dem 7. Tag nach der Geburt beschneiden lassen sollen
Wenn von "dem Propheten" die Rede ist kann doch wohl nur Mohammed gemeint sein. Eine solche Empfehlung wäre mir neu, meines Wissens nach gibt es im Koran keine solche Empfehlung.
Weiß da jemand mehr, oder ist das "Fake News"? -
Zitat
Den Eltern sei kein Vorwurf zu machen
Warum eigentlich nicht? Die allermeisten Eltern lassen ihre Söhne einfach ganz und heil, und dann gibt es auch keine Schmerzen und keinen Verlust an Sensibilität und keine Komplikationen.
Es kann mir niemand erzählen, dass die Eltern aus "beschneidenden" Traditionsgemeinschaften nicht wissen, dass es zu Komplikationen kommen kann. Dazu kommt es auch immer wieder im Orient, und das spricht sich im Dorf auch herum. Wer so etwas veranlasst nimmt diese Risiken in Kauf.Die Hauptvorwürfe muss man aber dem Staat machen, dass er nur Mädchen schützt und Jungen im Stich lässt.
Und dass er nicht alle hier ankommenden Migranten unverzüglich aufklärt, dass alle Teile der kindlichen Genitalien wichtig und funktional sind und dass davon nichts abzuschneiden ist und dass es ansonsten hierzulande Strafe setzt. Und zwar ohne geschlechtliche Diskriminierung.
Aber über eines muss man sich im klaren sein: wäre genau das selbe in einer Klinik oder Arztpraxis oder durch einen Mohel passiert wäre das nie in die Medien gelangt.
Hätten sich die Eltern nicht zufällig an einen verantwortungsbewussten Arzt gewandt der Anzeige erstattete, und dann auch noch eine couragierte Staatsanwältin damit betraut worden - auch nicht -
Weiß da jemand mehr, oder ist das "Fake News"?
Diese Aussage ist im Grunde nichts anderes als eine Mischung aus geschickter Formulierung und Interpretation.
Denn im Koran gibt es diese Aussage:Zitat von KoranDanach haben Wir dir (o Gesandter) offenbart: Folge dem Weg Abrahams, der rein war im Glauben (und frei von Unglauben und Heuchelei) und der nie zu denen gehörte, die Gott Teilhaber zur Seite stellen. (16:123)
Die Empfehlung lautet also keineswegs, Kinder zu verstümmeln, sondern nur, Abrahams Weg zu folgen und nur einen Gott anzubeten. Dass dies auch Genitalverstümmelung beinhaltet, ist reine Interpretation.
-
Abraham war angeblich die ersten 99 Jahre seines Lebens intakt. Wenn man also diesem Weg folgt...
Dem Weg Abrahams folgen würde heißen: Im Alter von >99 Jahren seine Söhne eigenhändig und ohne Betäubung zu "beschneiden". Und ohne Brille, denn die stand Abraham ja auch nicht zu Verfügung.
Allerdings leben die meisten Männer dann gar nicht mehr. Und wenn, dann wissen sich die Söhne vermutlich gegen den Greis zu wehren.
-
Das ist der Hammer:
ZitatDer wohl am schwersten wiegende Fehler unterlief dem Arzt nach Ansicht der Ermittler offenbar beim eigentlichen Eingriff. Er habe, so die Darstellung der Staatsanwaltschaft, bei der Beschneidung nicht nur die Vorhaut sondern auch einen Teil des Penisschaftes entfernt. Dadurch sei es zu massiven Blutungen gekommen, die nicht sofort gestillt werden konnten. "Für das Kind bestand akute Lebensgefahr. Es konnte nur durch eine Notoperation in einer Klinik gerettet werden", erklärte Anita Traud.
Ein medizinisches Gutachten, das die Staatsanwaltschaft im Zuge der Ermittlungen anfertigen ließ, eröffnet dem Opfer im Säuglingsalter keine positiven Perspektiven hinsichtlich seines künftigen Sexuallebens. Der Gutachter gehe davon aus, so die Behördensprecherin, dass mit permanenten Schmerzen auf Dauer zu rechnen sei.
Das hätte genauso gut in einer Klinik oder in einer Arztpraxis passieren können!Jetzt mit "Wohnzimmer" und "nicht sterile Umgebung" zu kommen ist doch nur, damit der 1631d nicht greift - wie billig ist das denn?
Der Junge tut mir sehr leid, dem Arzt wünsche ich dass er bestraft wird und zwar effektiv, das heißt ohne Bewährung.
Knast.
Für das, was er dem Jungen angetan hat wäre das die einzige angemessene Strafe.
Und dass alle anderen Ärzte die ohne Indikation an den Genitalien von Kindern herumschneiden bestraft werden.Das und alle weiteren zukünftigen derartigen Fälle (auch die, die nie publik werden) haben die Arschlöcher zu verantworten, die die Genitalien von Jungen für vogelfrei erklärt haben. SCNR!
-
Wenn der ein Mädchen "beschnitten" hätte käme er mit Sicherheit in den Knast. 100%ig.
Wegen der lebenslangen Folgen.
Also bitte, mal ran, bayrische Justiz!Und am besten den §1631d zur Überprüfung ans Bundesverfassungsgericht überweisen, damit diese Sauereien endlich aufhören.
-
-
Bei der Süddeutschen Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen, der Frankfurter Rundschau, dem Spiegel, der ZEIT, Der Welt, dem Tagesspiegel, der Berliner Zeitung - nicht erwähnenswert.
Nicht mal eine Randnotiz.War ja nur ein Junge, der da schwer verstümmelt wurde. War ja kein Mädchen.
Bloß keine neue Bescheidungsdiskussion! Augen zu und durch!
-
Zitat von Nordbayern
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hatten wir in der Überschrift und im Vorspann geschrieben, dass der Arzt vor Gericht stehe. Das entspricht nicht den Tatsachen.
Schade, schade! Denn genau dort gehört er hin. Aber nur als Zwischenstation.
ZitatRichtig ist: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Arzt.
Solche Ermittlungen werden leider gerne sang- und klanglos eingestellt, wie z.B. in Sachen David Goldberg (auch in Bayern), der selbst nach heutigen eigenen Angaben (nur) wenn es die Eltern wünschen die zu Betäubungszwecken ungeeignete und zur Anwendung an kindlichen Genitalien nicht zugelassene EMLA-Salbe verwendet. Oder in Sachen Teichtal. -
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!