Beiträge von Selbstbestimmung

    Odoom bringt die Problematik präzise auf den Punkt:

    He was 92 days old when he went under the knife. Today he accuses Mette Frederiksen of legitimizing abuse of boys

    Mikkel Senna Odoom was circumcised as an infant without consent. Now he is directing a scathing criticism at the Social Democrats, who, according to him, are failing Danish boys and using history as a shield to maintain power.

    "My foreskin is gone forever. But I will have the physical and psychological scars for life." The children in the debate about circumcision cannot be heard. They cannot speak in words. The children can only contribute. I am one of the children in this debate. It took me a full 45 years to find the courage, to oppose and to speak out. I could not speak out on that day in 1975, when at 92 days old I was subjected to a failure of society and an abuse by my parents - I was circumcised. When only a few circumcised men come forward in the debate, I believe it is because it feels both embarrassing and shameful to be subjected to the abuse that circumcision is.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es für einen Mann nicht leicht ist damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

    Zitat

    Recognizing that as an infant you were subjected to an indisputable abuse by your parents is painful to think about. It is embarrassing to share with others. Because in your self-image you are a strong man. Not a victim.

    Zitat

    If you, as a circumcised man, cannot acknowledge that an injustice has been committed against you as a child, what do you do the day you become the father of a boy? Do you acknowledge that you have been subjected to an abuse and proclaim yourself a victim, thereby questioning your own masculinity, or do you uncritically continue the family tradition of circumcising your son's genitals to confirm that there is nothing wrong with you as a man?

    Genau. Es handelt sich um einen Täter-Opfer-Kreislauf. Aus dem es schwer ist auszubrechen.

    Meint zumindest Lori Gimelshteyn, Protect Kids Colorado Board Director und Executive Director of the Colorado Parent Advocacy Network (CPAN)

    Altering biological sex characteristics’ does not include male circumcision.

    Warum ausgerechnete die Vorhaut nicht?


    Zitat

    Gimelshteyn said that the coalition, which collected more than enough signatures to make the ballots, is full of a wide variety of people, many of whom aren’t even religious at all, but can clearly see that mutilating children is harmful, as numerous studies have shown.

    Die scheinen dann aber doch ein Brett vor dem Kopf zu haben.


    In gewisser Weise hat Gimelshteyn ja Recht "kein biologisches Sex-Charakteristkum", denn Mädchen haben ja auch eine Vorhaut. Bloß viel kleiner. Und die darf niemand niemals nicht kaputt machen, auf keinen Fall...

    Mit viel Tamtam und jeder Menge unkonkretem Blabla auf 46 Seiten. Und mit hohen Scheuklappen vor tatsächlicher, sogar gesetzlicher Benachteiligung eines Geschlechts.


    Na, dann mal ran! Als berechtigte Landesregierung könnte er ja beim BVerfG eine Abstrakte Normenkontrolle einreichen, wegen §1631d BGB. Oder wenigstens zu dieser krassen Diskriminierung Stellung beziehen.


    Zitat

    Unterziel 5.1: Alle Formen der Diskriminierung von Frauen und Mädchen überall auf
    der Welt beenden

    Hört sich gut an! Wie der Hamburger Senat Diskriminierung in Südafrika (z.B. bei den Xhosa) beenden will bleibt im Dunkeln.

    Aber der allmächtige Senat beendet das jetzt einfach mal so, Par ordre du mufti. :D

    Warum eigentlich nicht auch eine tatsächliche Form der Diskriminierung von Jungen beenden? Warum nicht mal vor der eigenen Haustür kehren? Das soll man doch eigentlich zuerst machen!


    Zitat

    Unterziel 5.3: Alle schädlichen Praktiken wie Kinderheirat, Frühverheiratung und
    Zwangsheirat sowie die Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen beseitigen

    Wie denn? Die Verstümmelung findet regelmäßig im Ausland statt, wenn die Mädchen / Frauen hier ankommen ist die Sache meist gelaufen. Wie beseitigt man die Folgen einer Verstümmelung? Geht nicht.

    Man kann höchstens die Folgen abmildern. Warum bietet man an den Folgen ihrer Genitalverstümmelung leidenden Männern keine Hilfe an?


    interessant zu wissen, wie einseitig und diskriminierend der Haushalt in Hamburg gesteuert wird.

    Kaum notwendig zu erwähnen, dass in diesem Geschwurbel neun mal das Wort "Mädchen" auftaucht.

    "Jungen" kommen erst gar nicht vor. Dabei gibt es auch auf dem Feld "Jungen" viele Probleme, nicht nur die Genitalverstümmelung - um die sich der Senat kümmern müsste.

    Most people oppose ritual male circumcision and non-stun slaughter

    The researchers found Britons "hold a strong stance against religious practices that are perceived to conflict with liberal values". This includes religious courts like sharia councils (69% oppose), ritual circumcision of boys (61% oppose), and non-stun slaughter of animals for halal or kosher (58% oppose).

    Aber was zählt in einer Demokratie schon die Mehrheit? ?(

    Sure, cultural and religious traditions deserve respect, but that should never be at the expense of an individual’s right to make decisions about their own body. This isn’t about shaming parents or attacking faith. It’s about recognising that our understanding of ethics, consent and long-term health evolves. Medicine does too.

    If we can talk openly about sex, pleasure and wellbeing – in pubs, clinics and magazines like this – then we can certainly talk about foreskins. Calling out unnecessary circumcision isn’t wrong… perhaps it’s time.

    Mal wieder ein Fall einer schweren, lebensbedrohlichen Herpes-Infektion durch orales Saugen am Penis eines Babys. Es geht nach dem Motto: wir machen das doch seit tausenden Jahren so - da darf man nichts ändern.

    Und die Behörden sehen einfach darüber hinweg - wegen der Religionsfreiheit. In den USA, in Belgien und auch in Deutschland. Wo es das angeblich gar nicht gibt aber eben doch gibt.


    Für Erwachsene ist Herpes in vielen Fällen eine leichte, oder sogar symptomlose Infektion. Aber nicht, wenn die Viren in das Blut eines Neugeborenen mit seinem noch unterentwickelten Immunsystems gebracht werden!


    Doctors found that the virus had reached the infant’s cerebrospinal fluid, indicating that the infection had penetrated the central nervous system, a life-threatening condition in newborns whose immune systems are not yet fully developed.

    The infant was rushed to the hospital after developing concerning lesions in the circumcision area and showing a rapid deterioration in his condition, requiring immediate hospitalization.

    Zitat

    “In such cases, herpes passes from the mouth directly into the wound and from there into the central nervous system, and this can end in disability, developmental impairment, or death,” she said.

    Zitat

    “This case could end in disability even in the best-case scenario,”

    ;(;(;(

    Leider werden die Ergebnisse nicht bildlich präsentiert.

    Hört sich super an - unter dem Vorbehalt, dass es sich um Werbung für ein kommerzielles Unternehmen handelt.


    Wäre ich von einer narbigen Phimose betroffen und Dehnen mit Cortison-Salbe würde nicht funktionieren - ich würde es probieren.


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    Zitat

    Im Internet werden Instrumente für Beschneidungen von Männern und Buben frei verkauft – und teils sogar als „DIY-Beschneidungssets“ vermarktet, wie eine Studie zeigt. Auch in Österreich können Laien solche Sets einfach so nach Hause bestellen. Mediziner warnen eindringlich davor!

    Hey, aber das ist doch dann viel billiger, billiger, billiger! (Ironie)


    Aber es ist schon klar, dass Shahrokh Shariat lieber selbst daran verdient.


    Dass erwachsene Männer so idiotisch sein könnten sich mit so einem Krams an ihrem "besten Stück" zu versuchen kann ich nicht glauben. Aber man weiß nie...

    Eine von einem Arzt fachgerecht durchgeführte Beschneidung kann gesundheitliche Vorteile haben. Sie senkt laut Shariat etwa das Risiko für Eichel-Entzündungen und für die Übertragung von sexuell übertragbaren Krankheiten wie HPV.

    Bullshit! Wenn die Vorhaut im Normalfall mehr Schaden als Nutzen bringen würde hätte die Evolution sie nie hervorgebracht.


    Völlig klar ist natürlich, dass es hochgradig gefährlich und kriminell ist, wenn Eltern oder medizinische Laien Kinder mit solchen Kits verstümmeln. Man muss damit rechnen, dass es zu schlimmsten Komplikationen kommt.


    Zitat

    „Säuglinge dürfen nach dem Ärztegesetz nur von Ärzten beschnitten werden“,sagt Medizinrechtsexperte Gerhard Aigner vom Institut für Ethik und Recht in der Medizin an der Universität Wiensagt Medizinrechtsexperte Gerhard Aigner vom Institut für Ethik und Recht in der Medizin an der Universität Wien

    Ist das in Österreich tatsächlich so? Kann ich kaum glauben.


    Durchgeführt wird der Eingriff von einem sog Mohel, der eine mehrjährige
    einschlägige Ausbildung benötigt. Die Beschneidung kann auch von jüdischen
    Ärzten ambulant oder im Krankenhaus durchgeführt werden, der Arzt muss sich
    aber bewusst sein, eine kultische Handlung durchzuführen. Die Anwendung ei-
    ner lokalen oder systematischen Anästhesie wird kontrovers diskutiert.


    Hier ist das Kinderverstümmeln seit 2012 auch nicht-ärztlichen Kinderverstümmlern explizit erlaubt.

    ..17 babies were treated for "life‑threatening haemorrhage, shock, or sepsis associated with circumcision...

    There were over 1,000 circumcision related admissions of under 18s to the trust's emergency department between 2009 and 2024.

    Und in Deutschland so? Wird gar nicht erfasst?

    Das ist sehr schmerzhaft und damit macht man alles kaputt. Bei einem Baby sind Vorhaut und Eichel miteinander verwachsen, dazwischen ist nichts, was man säubern müsste.

    Die Pflege von intakten Jungen ist auch nicht aufwändiger als die von vorhautlosen.

    The care for a circumcised penis is going to be easier once the initial healing process is over. When left uncircumcised, during diaper changes that might have gotten messy, you need to make sure you’re pulling foreskin back and cleaning in that area....

    Das ist geradezu eine Aufforderung zur Körperverletzung mit lebenslangen Folgen (narbige Phimose) <X

    Moshe Friedman:

    Es sind bereits Kinder gestorben, auch in unserem Land...

    Zitat

    Es sind Fälle bekannt, in denen Neugeborene während des oralen Saugens nach der Beschneidung mit HIV oder Herpes infiziert wurden. Bei der Metzitzah b’peh, einem jüdischen Beschneidungsritual, sIn “De Standaard” sagte Regina Sluszny, die Vorsitzende des Forums der jüdischen Organisationen: „Dies ist eines der wichtigsten Gesetze des jüdischen Volkes, und wir ändern unsere Gesetze nicht.“augt der Mohel (die Person, die die Beschneidung durchführt, Anm. d. Red.) nach dem Eingriff das Blut aus der Wunde. Das ist abscheulich und völlig inakzeptabel, insbesondere bei Neugeborenen

    Zitat

    In “De Standaard” sagte Regina Sluszny, die Vorsitzende des Forums der jüdischen Organisationen: „Dies ist eines der wichtigsten Gesetze des jüdischen Volkes, und wir ändern unsere Gesetze nicht.“

    Zitat

    In Antwerpen ist die orale Absaugung die Norm. Die dortige jüdische Gemeinde ist eine der radikalsten der Welt, nirgendwo ist die Situation so schlimm: Keine einzige rituelle Beschneidung findet ohne diese abscheuliche Praxis statt.

    Man darf gespannt sein was daraus wird. Falls überhaupt etwas daraus wird.

    Im übrigen kann ich mir durchaus vorstellen, dass das Bundesverfassungsgericht, falls es sich irgendwann gnädigst mal mit BGM beschäftigen sollten (bislang hat es ja alle Klagen simpel mit "nicht unmittelbar betroffen" o.ä. abgewimmelt) so etwas ähnliches wie von Schmid vorgeschlagen verabschieden könnte.

    Natürlich ohne das mit den Mädchen, das ist ja klar. Mit Mädchen und Frauen ist ja immer was anderes, auch bei d er Wehrpflicht u.v.a.m. Mit zarten, zerbrechlichen Mädchen darf man das nicht machen und das ist ja auch gar kein "jüdisches Leben".

    Aber so ein paar zusätzliche Auflagen (ein Arzt anwesend bei der Baby-Verstümmelung) und nur für religiös motivierte "Beschneidung" (mit religiösen Extrawurst-Gesetzen hat das BVerfG ja keine Probleme, siehe religiös motivierte betäubungslose Schlachtung von Wirbeltieren. Und ansonsten: Religion über alles! Religiöses Recht über weltliches Recht.

    Und das wäre dann der GAU: Genitalverstümmelung von Jungen wäre verfassungskonform, par ordre mufti. Denn das BVerfG kann die Verfassung verbiegen so wie es lustig ist. Über dem sind nur noch die europäischen Gerichte. Und die dürften sich da raushalten , mit dem Argument, das sei Sache der Mitgliedstaaten.

    Die Versuche, die geschlechtliche Diskriminierung weg zu kriegen werden immer verzweifelter und wirrer.

    Schmid begibt sich auf einen ganz ähnlichen, unlogischen und unpraktikablen Irrweg wie Tonio Walter bereits Jahre zuvor.


    Allerdings - und das rechne ich Tonio Walter hoch an! hat bei ihm offenbar ein Umdenken eingesetzt, denn er hat 2022 den offenen Brief an den Bundestag unterschrieben, der fordert:Die elterliche Zirkumzisionsentscheidung lässt sich mit den Rechten des Kin-
    des grundsätzlich vereinbaren. Die Entscheidung überschreitet nicht generell die
    elterliche Handlungsbefugnis, wie sie durch absolut unverfügbare Rechte des
    Kindes, wie den Lebensschutz oder die Menschenwürde, gezogen wird.

    Zitat

    Schaffen Sie § 1631d BGB ab!

    Ich kann nur inständig hoffen, dass auch bei Yvonne Christina Schmid irgendwann ein Umdenken (oder überhaupt logisches Denken) einsetzt.

    Es geht um ihre Dissertation. Herausgeber ist Helge Sodan, ehemaliger Präsident des Berliner Verfassungsgerichtshofes und Direktor des Deutschen Instituts für Gesundheitsrecht.


    Hier meine Rezension.

    Ja, ja sie ist recht lang!

    Aber mit der seltsame Gedankenwelt mancher BGM-Relativierer sollte man sich ruhig mal auseinandersetzen.

    Thema: Die elterliche Einwilligung in eine Zirkumzision – eine unzulässige Beschneidung kindlicher Rechte?

    Man merkt schnell, dass das für Schmid eine rhetorische Frage ist. Ihre Antwort ist nein. Jedenfalls, wenn die Verstümmelung religiös motiviert ist.


    Man kann ihr Traktat auch schlicht zusammenfassen: Die hochheilige Religionsfreiheit geht vor! Da hat sich der Staat nicht einzumischen! (Höchstens so ein paar kleine Einschränkungen gesteht Schmid ihm zu)
    Der Kleine muss bluten, muss Schmerzen und Verlust erleiden! Ist eben unvermeidbar! Und an den Mädchen kann auch ruhig geschnitten werden, wenn es nur halt religiös ist. Gleichheit im Unrecht! Hauptsache Gleichheit.

    Und das scheint wirklich ihr Ernst zu sein! :FP02



    Richtig, die Vorhaut ist nicht nutzlos, sie hat Funktionen. Ja, prima Sache, die Vorhaut!

    Zitat

    Das Präputium ist ein äußerst empfindsames Hautorgan, das wichtige Schutzfunktionen übernimmt. Es verhindert den ständigen Kontakt der Eichel mit der Kleidung und eine dadurch verursachte Hornhautbil-
    dung. Gleichzeitig dient die Vorhaut der Aufrechterhaltung einer stabilen Bakterienflora, welche wiederum kausal ist für die Vermeidung von Infektionskrankheiten. Im Neugeborenenalter schützt die Vorhaut die Harnröhrenöffnung vor
    Verunreinigungen durch Ausscheidungen. Darüber hinaus ist das Präputium
    mit zahlreichen Nervenendigungen ausgestattet, die eine besondere Sensibilität
    garantieren. Auch bei dem Geschlechtsakt spielt die Vorhaut eine entschei-
    dende Rolle.

    Man glaubt kaum, dass Schmid jetzt noch die Kurve kriegt, aber das schafft sie ganz locker!

    Eine entscheidende Rolle! Aber, laut Yvonne Christina Schmid - kann ruhig weg! *plonk*

    Da darf ein Sohn entsprechend religiöser Eltern nicht selbst drüber entscheiden, ob er auf so was Tolles verzichten möchte, sagt Schmid. Alle anderen dürften das. Gleiches Recht für alle?


    Zitat

    Damit kann die Verwendung der EMLA-Salbe keine taugliche Betäubungsalternative
    darstellen.

    Völlig richtig! Wo sie Recht hat, hat sie Recht! Quacksalbe, das!

    Immerhin, das hat Schmid begriffen. Emla war ja das Feigenblatt von Leutheusser-Schnarrenberger 2012. Selbst würde die sich bestimmt nie mit Emla-"Anästhesie" operieren lassen.


    Zitat

    Mit einer Zirkumzisionsentscheidung greifen die Eltern er-
    heblich und nachhaltig in den kindlichen Körper ein und verändern diesen irre-
    versibel. Ohne kosmetische Korrektur lässt sich der Eingriff nicht wieder
    rückgängig machen.

    Echt jetzt? Das lässt sich rückgängig machen? Wow! Diesen Trick muss uns Schmid verraten, da warten hier viele drauf! (man lernt doch nie aus!)

    Na, dann ist das doch alles kein Problem. Simsalabin, Vorhaut zurück am Pin! :S :FP01


    Das ist doch völlig praxisfremdes Gesabbel. Schmerzen entstehen immer, und ganz besonders bei der Genitalverstümmelung von Neugeborenen durch nicht-ärztliche Verstümmler.
    "Vermeidbare Schmerzen" ist schon tragikomisch. Alle Schmerzen bei der Genitalverstümmelung eines gesunden Kindes sind komplett vermeidbar. In dem man dem Kind einfach nicht mit einem Messer weh tut. Wr kontrolliert denn die Schmerzbehandlung bei der "rituellen" Neugeborenen-Verstümmelung?
    Ganz einfach, wo kein Kläger, da kein Richter. Der Staat drückt sämtliche Augen und Hühneraugen zu. Will das alles gar nicht wissen.


    Zitat

    Die Vorschrift [§ 1631d Abs. 2 BGBl leistet daher jedenfalls auch einen Beitrag zum Schutz der
    kindlichen Rechte

    Soll das jetzt SATIRE sein?


    Zitat

    Die elterliche Zirkumzisionsentscheidung lässt sich mit den Rechten des Kin-
    des grundsätzlich vereinbaren. Die Entscheidung überschreitet nicht generell die
    elterliche Handlungsbefugnis, wie sie durch absolut unverfügbare Rechte des
    Kindes, wie den Lebensschutz oder die Menschenwürde, gezogen wird


    Ja, der Lebenschutz, der ist im Art. 2 GG verankert. Jeder hat das Recht auf Leben und...war da nicht noch was? Ja! ...auf körperliche Unversehrtheit! Schmid weißt darauf hin, dass das Recht eingeschränkt werden kann.

    "absolut unverfügbare Rechte des Kindes, wie den Lebensschutz" Auch der Lebensschutz aus Art 2. GG ist nicht unverfügbar. Der Art. 2 kann eingeschränkt werden und wird eingeschränkt, z.B. der "finale Rettungsschuss" oder auch die "Polizeigewalt". Das kommt aber bei Kindern praktisch nicht vor.

    Die Einschränkung des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit ist verständlich, wenn es um medizinisch notwendige Operationen geht. Z.B. wenn ein Kind Knochenkrebs im Unterschenkel hat, dann muss man den Unterschenkel amputieren, damit sein Leben gerettet wird. Das Kind bekommt eine Prothese, das ist eine Einschränkung, aber damit kann man leben.

    Es gibt aber keinen Rechtfertigung, warum Eltern ein Recht haben sollten Teile des Körpers ihres gesunden Kindes zu zerstören. Der Körper gehört dem Kind und alle Teile davon. Er ist sein Eigentum und es gibt ein Grundrecht auf Eigentum.

    Und die Menschenwürde? Ist es mit der Menschenwürde vereinbar, wenn einem Menschen für den Rest seines Lebens in seine Sexualität gepfuscht wird? Wenn ihm das Recht, selbst über die Vollständigkeit seines Genitals zu entscheiden genommen wird?

    Wenn ihm ein sensibler, funktionaler, sinnvoller Teil seines gesunden Körpers geraubt wird?

    Zitat

    Bestimmte elterliche Verhaltensweisen sind bereits
    nach § 1631 Abs. 2 BGB ausgeschlossen, wie die Zirkumzision zur Verhinde-
    rung der Masturbation...

    Soll man lachen oder weinen? Erstens verhindert die Vorhautamputation Masturbation nicht (laut der Studie von Laumann) masturbieren vorhautlose Männer sogar häufiger als intakte Männer, zweitens, welche Eltern wären so blöd das als Motivation öffentlich anzugeben? Die Motivation der Eltern überprüft eh niemand, kann auch niemand überprüfen. Die häufigste Motivation ist "weil der Papi auch so ist". Wenn Papi ein Holzbein hat oder nur ein Auge darf er aber trotzdem nicht... Söhne sind nie genau so wie ihre Väter, das muss man auch mal akzeptieren.


    Zitat

    Bestimmte elterliche Verhaltensweisen sind bereits
    nach § 1631 Abs. 2 BGB ausgeschlossen, wie die Zirkumzision zur Verhinde-
    rung der Masturbation durch das Kind sowie die Verwendung der Zirkumzision
    als Erziehungsmittel

    Ach! Wie bitte? Und die ganze Zeit argumentiert Schmid mit dem elterlichen Erziehungsrecht. Was denn nun?

    Zitat

    Die Zulässigkeit einer positiven elterlichen Entscheidung macht eine andere,
    wenn auch diametral entgegengesetzte Entscheidung nicht per se unzulässig. Das
    ist der besonderen Ausgestaltung der elterlichen Erziehungsfreiheit geschuldet

    Zitat

    Eine fremdbestimmte Zirkumzision
    aus gesundheitsprophylaktischen Gründen ist nicht möglich

    Immerhin, das gibt Schmid zu! Dabei wurden und werden prophylaktische Gründe geradezu gebetsmühlenartig als Rechtfertigung für BGM angeführt.

    Warum denn nicht? Wenn das doch gar nicht schlimm ist und keinen Schaden verursacht?

    Und warum sollte sie aus religionsprophylaktischen Gründen möglich sein, wenn sie schlimm ist und Schaden verursacht?

    Die Schmerzen, die Ängste und der Verlust der "entscheidende Rolle" "beim Geschlechtsakt" (Schmid!) sind genau nix anders!DDie elterliche Zirkumzisionsentscheidung lässt sich mit den Rechten des Kin-
    des grundsätzlich vereinbaren. Die Entscheidung überschreitet nicht generell die
    elterliche Handlungsbefugnis, wie sie durch absolut unverfügbare Rechte des
    Kindes, wie den Lebensschutz oder die Menschenwürde, gezogen wird.ie elterliche Zirkumzisionsentscheidung lässt sich mit den Rechten des Kin-
    des grundsätzlich vereinbaren. Die Entscheidung überschreitet nicht generell die
    elterliche Handlungsbefugnis, wie sie durch absolut unverfügbare Rechte des
    Kindes, wie den Lebensschutz oder die Menschenwürde, gezogen wird.


    Dann gibt es tatsächlich einen Abschnitt: "Die Förderungen des psychischen Wohlbefindens
    durch eine Zirkumzision"
    Das meint Schmid nicht als Scherz. Leiden Jungen etwa unter einer gesunden Vorhaut?

    Zitat

    Der Eingriff ... und erspart ihm, aufgrund des Zustandes des
    Nichtbeschnittenseins, ausgeschlossen und stigmatisiert zu werden.

    Ach, aber das haben doch die Vertreter der beiden Zentralräte bestritten! An den Eingängen der Synagogen fänden keine Peniskontrollen statt, jeder sei Jude, der Kind eine jüdischen Mutter ist...

    Zitat

    ...erspart ihm, aufgrund des Zustandes des
    Nichtbeschnittenseins, ausgeschlossen und stigmatisiert zu werden.

    Wäre das tatsächlich so wie Schmid schreibt - das wäre ja äußerst beschämend für jene Religions- bzw Traditionsgemeinschaften.


    Ja, wäre das denn OK, wenn ein Kind auf Grund seines vollständigen Genitals gemobbt wird? Wäre das überhaupt hinnehmbar? Müsste da nicht das Jugendamt einschreiten?

    Es geht also nicht um das Wohlbefinden (was sich ja bei Babys auch durch das Gebrüll mit hochrotem Kopf ausdrückt) sondern um das nicht gemobbt werden!
    "ausgeschlossen und stigmatisiert" - ja, das wäre ja Diskriminierung! Da würde doch sicher Ferda Ataman enschreiten, oder?

    Allein diese Begründung, dass GM das Wohlbefinden eines Kindes fördern würde, weil es ansonsten "stigmatisert" würde ist schlimm, ganz schlimm.

    Niemand hat das Recht, Kinder auf Grund ihrer körperlichen Erscheinung zu stigmatisieren!
    Niemand hat das Recht, Kinder überhaupt zu stigmatisieren!


    Stigma, was ist eigentlicher der Wortursprung? Stigma - das Wundmal!
    Und genau das ist die Beschneidungsnarbe - ein Wundmal.
    Niemand hat das Recht, Kinder zu stigmatisieren.

    Niemand hat das Recht einen Jungen oder einen Mann zu hänseln oder zu mobben weil er einen vollständigen Penis hat.

    Und Niemand hat das Recht einen Jungen oder einen Mann zu hänseln oder zu mobben weil er keine Vorhaut mehr hat.

    Zitat


    In den islamischen Gemeinschaften bekommt das Kind Geschenke...

    Eine lebenslange Quelle des Genusses gegen Geschenke, die bald darauf nur noch in der Ecke liegen. Ein schlechter Deal, aber er ist ja auch nicht freiwillig. Man sollte nicht versuchen, Kinder zu korrumpieren.
    Und die Mädchen kriegen - nix. Wie gerecht.

    Dafür müssen sie als "Jungfrauen" um den Jungen herumtanzen.

    Zitat

    Das elterliche Entscheidungsrecht darf durch das Verschieben auf einen späteren Zeitpunkt allerdings nicht über Maß belastet werden.

    Der Grund ist doch einfach, dass der Junge/Mann das dann meist nicht mehr will. Die freie, eigene Entscheidung ist nicht erwünscht.

    Freiheit, Freiheit
    Ist die einzige, die fehlt

    Freiheit, Freiheit
    Wurde wieder abbestellt

    Jetzt wird's richtig schlimm:

    Unzulassig benachteiligt! Die armen kleinen Mädchen! Unter's Messer mit ihnen! Schnipp, schnapp, Klitorisvorhaut ab! (Ironie)

    Eine vermiedene Genitalreduzierung als Nachteil, da muss man erst mal drauf kommen!

    Ich kann mir vorstellen wie Alice Schwarzer bei solchen Sprüchen im Sechseck springt.

    Den Shitstorm von feministischer Seite und von Anti-FGM-Aktivistinnen kann sich Schmid gar nicht ausdenken. ^^

    Damit macht Schmid ein neues Fass auf, das niemals zu öffnen ist.

    Zitat

    Viele Rituale in sonstigen Kulturkreisen haben irreversible Aus-
    wirkungen auf das – für jeden erkennbare – äußere Erscheinungsbild, z. B. das
    Gesicht des betroffenen Kindes, sodass es bereits aus diesem Grund an der Ver-
    gleichbarkeit zur männlichen Zirkumzision und folglich an einer grundrechtlich
    relevanten Ungleichbehandlung fehlt...

    Ach, und unter der Gemeinschaftsdusche, in der Sauna, am FKK-Strand sieht man die dauer-entblößte Eichel nicht? Schmid biegt sich alles irgendwie zurecht, damit am Ende: "Jawoll, zulässig!" herauskommt.

    Zitat

    Die Vorschrift sollte daher dahin gehend angepasst werden, dass ausdrücklich
    nur religiös motivierte Beschneidungen zulässig sind...

    Religiöse Gewissensprüfung? Wie überprüft werden soll ob die Motivation der Eltern ernsthaft religiös ist oder "das ist so Tradition" (sollen beschneidungswillige afrikanische Eltern für die BGM eine Stammestradition ist ausgenommen werden?) wird nicht erklärt.
    Was für ein Kokolores!
    Dürfen dann noch die sekularen Juden - auch wenn sie nicht an einen Gott und seine Gebote glauben? Hat Schmid sich das wirklich überlegt?
    Oder kann sie für den Fall noch eine Hintertür aufmachen?

    Schmid führt eine neue grundgesetzwidrige Diskriminierung ein, die strafrechtliche Privilegierung von "bestimmten unbestimmten", bzw. noch zu bestimmenden (per Gutachter? ) Religionsgemeinschaften.

    Alle Muslime, Juden (nur die gläubigen, oder auch die unreligiösen?) (und wer gehört noch zum privilegierten Kreis? Auch Aleviten, Yesiden, Philippinos, koptische Christen?

    Religionen bewerten und einteilen in Beschneidungsberechtigte und solche, die sich dann strafbar machen würden, das ist religiöse Erbsenzählerei, das ist nicht des Staates!

    Oder anders herum wir die Willkürlichkeit schön offenbar:

    Warum soll man ausgerechnet in Deutschland Menschen christlichen Glaubens mit Kriminalstrafen verfolgen, wenn sie Gebote erfüllen, die ihnen ihr Glaube – aus ihrer Sicht – zwingend auferlegt. Wenn sie ausgerechnet im EU-Nachbarland Frankreich nicht verfolgt werden?

    Mal so, mal so, ganz nach "Wirkmächtigkeit" der Lobby?

    Zitat

    Recht muss für alle gleich sein und alle Kinder verdienen den gleichen Schutz.
    Die Prognose einer ausreichenden
    Wohlbefindensförderung orientiert sich dabei am Beschneidungswunsch der El-
    tern, dessen Fundiertheit sowie dem Beschneidungswunsch des Kindes

    Donnerlüttchen, Heidewitzka!

    Selbstverletzungen von Kindern sind ein ernstes Zeichen einer gefährlichen psychischen Störung. Kein psychisch gesundes Kind wünscht sich verletzt zu werden. Es sei denn, es wird getäuscht, in dem ihm suggeriert wird, nur so könne es zum Mann werden, es werde dadurch verbessert, perfektioniert und außerdem gäbe die sagenhaft tollen Geschenke, die sich der Junge schon so lange gewünscht hat....


    In Wahrheit geht es allein um das Wohlbefinden der Eltern, die den Machtverlust fürchten wenn ihr Sohn alt genug ist um selbst zu entscheiden und ihren Amputationswünschen eine Nase macht. Man fürchtet diese Ohnmacht: "verdammt, der will das nicht, der macht das nicht!"

    Und das sind im wesentlichen die bizarren Verbesserungsvorschläge von Schmid für den 1631d:

    In (1) wird eingeschoben "religiös motiviert" "männlichen" wird gestrichen - endlich Gleichheit im Unrecht! Geht also auch bei Mädchen und uneindeutigen Kindern

    Dann kommt noch in (2) dazu, dass ein Arzt die Schmerzbehandlung durchführen muss.

    Dabei schreibt Schmid selbst: "Die Vornahme des Eingriffs unter Vollnarkose ist die wirksamste Form der
    SchmerzDa wird eingeschoben "religiös motiviert" "männlichen" wird gestrichen - endlich Gleichheit im Unrecht! Geht also auch bei Mädchen und uneindeutigen Kindern

    Dann kommt noch in (2) dazu, dass ein Arzt die Schmerzbehandlung durchführen muss.

    Dabei schreibt Schmid selbst: "Die Vornahme des Eingriffs unter Vollnarkose ist die wirksamste Form der
    Schmerzvermeidung"vermeidung"

    Das nennt man "Narkose" (voller geht nicht). Es gibt noch eine weitaus wirksamere Form der Schmerzvermeidung. Gar nicht schneiden, gar nicht amputieren! eine bessere Schmerzvermeidung gibt es nicht.

    Aber ist eine OP medizinisch notwendig, dann gilt der Satz natürlich, völlig richtig.

    Und die wirksamste Form der Schmerzvermeidung bei Jungen unter sechs Monaten wäre, die OP zu verschieben, bis eben eine Narkose medizinisch vertretbar ist. Am besten ins zweite Lebensjahr.

    Aber Schmid will Jungen unter sechs Monaten diese wirksamste Form der
    Schmerzvermeidung nicht zugestehen. Weil manche Menschen meinen, die Verstümmelung müsse am achten Tage oder jedenfalls kurz nach der Geburt geschehen. Also nochmal mehr Schmerzen und mehr Trauma - wegen der Religion.
    Den Absatz zwei kann man nicht verbessern, genauso wenig wie den Absatz eins. Nur komplett streichen. Es gibt in Bezug auf Körperverletzung ausreichend einschlägige Gesetze.


    Ob es für ein solchermaßen politisch "wokes" Traktat wenigstens ein "Summa cum laude gab"?

    Die elterliche Einwilligung in
    eine Zirkumzision – eine unzulässige
    Beschneidung kindlicher Rechte?

    Das nennt man "Narkose" (voller geht nicht). Es gibt noch eine weitaus wirksamere Form der Schmerzvermeidung. Gar nicht schneiden, gar nicht amputieren! eine bessere Schmerzvermeidung gibt es nicht.

    Aber ist eine OP medizinisch notwendig, dann gilt der Satz natürlich, völlig richtig.

    Und die wirksamste Form der Schmerzvermeidung bei Jungen unter sechs Monaten wäre, die OP zu verschieben, bis eben eine Narkose medizinisch vertretbar ist. Am besten ins zweite Lebensjahr.

    Aber Schmid will Jungen unter sechs Monaten diese wirksamste Form der
    Schmerzvermeidung nicht zugestehen. Weil manche Menschen meinen, die Verstümmelung müsse am achten Tage oder jedenfalls kurz nach der Geburt geschehen. Also nochmal mehr Schmerzen und mehr Trauma - wegen der Religion.
    Den Absatz zwei kann man nicht verbessern, genauso wenig wie den Absatz eins. Nur komplett streichen. Es gibt in Bezug auf Körperverletzung ausreichend einschlägige Gesetze.Rechtliche Analyse des § 1631d BGB
    unter Bezugnahme des deutschen Verfassungsrechts
    und des internationalen Rechts
    Von
    Yvonne Christina Schmid

    Schriften zum Gesundheitsrecht Band 41

    Verlag Duncker & Humblot · Berlin

    2017, 339 Seiten


    gibt es schon ab schlappe 99€

    Kaufhauspreis! :D

    Meine
    These ist, dass die Folge bzw. die Wirkung des Kölner Landgerichtsurteils auf
    Jüdinnen:Juden sowie die Verteidigung eines pauschalen Verbots von kultu-
    rell-religiösen Vorhautbeschneidungen als antisemitisch eingeordnet werden
    können. Das Urteil hatte schwerwiegende Auswirkungen auf Jüdinnen:Juden...

    Jüdischen Mädchen wird doch gar nichts von ihrem Körper geraubt. Und jüdische Jungen? Eine Vorhaut zu haben hat in aller Regel keine "schwerwiegenden Auswirkungen", eher positive. Selbst entscheiden zu können ist Freiheit, beraubt zu werden ist Unfreiheit. Das Urteil betraf und schützte zu 99% nicht Söhne jüdischer Eltern, sondern es schützte ALLE Jungen.


    Zitat

    Die Ignoranz dieser Folgen und
    der »Kampfruf« der Beschneidungsgegner:innen von der Unantastbarkeit
    des männlichen jüdischen Säuglingsköpers wurden in der Beschneidungs-
    kontroverse »zum effektivsten und erprobtesten Mittel der Antastbarkeit des
    Judentums in seiner überlieferten Form«.

    Wer bitteschön tastet wen an? Wenn es nur tasten wäre! Es wird abgeschnitten, kaputt gemacht!

    Es geht nicht um den "jüdischen Säuglingskörper" - der im weibliche Fall ja auch nicht angetastet werden darf, zumindest darf ohne medizinischen Grund dann nichts von den Genialien abgeschnitten werden.

    Es geht um alle KINDER! Dass sie vor medizinisch nicht notwendigen Operationen geschützt werden. Weil es IHR Körper ist, nicht der ihrer Eltern. Weil für nicht notwendigen Operationen die Einwilligung des/der Betroffenen notwendig ist Und dessen/deren Aufklärung über die Risiken unabdingbar ist.


    Aber das Kölner LG diskriminierte doch in keinster Weise! Es besagte lediglich, dass ALLE Kinder ein Recht auf körperlich und somit auch genitale Unversehrtheit haben - nicht nur Mädchen.

    Ein krass diskriminierendes Gesetz hingegen ist der §1631d BGB, er hebt auf das Geschlecht ab "des männliche Kindes" - grundgesetzlich verbotene geschlechtliche Diskriminierung in Reinform. Auf die Doppelpunkt:Ionescu einfach gar nicht eingeht.


    Zitat

    Zwei zeitlich betrachtet jüngere Antisemitismusdefinitionen, die Arbeits-
    definition Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance
    (IHRA) sowie die Jerusalem Declaration on Antisemitism (JDA) umfassen die
    Gegnerschaft zu kulturell-religiösen Alltagspraktiken – wie beispielsweise die
    Vorhautbeschneidung oder das rituelle Schächten – hingegen nicht.

    Ooooch! Das ist jetzt aber doof, gell? :P

    Zitat

    Gesellschaftlich gibt es wenig Bewusstsein für
    diese reaktivierte gegenwärtige Ausdrucksform des Antisemitismus, die sich
    in einer Verbotsforderung der zentralen kulturell-religiösen jüdischen Praxis
    der Vorhautbeschneidung ausdrücken kann

    Dass die Forderung nach einem Schutz von Kindern, ja auch von Jungen! Vor Genitalverstümmelung etwas mit Antisemitismus zu tun hätte ist ein reines, aber offenbar sehr manifestes Hirngespinst von Dana Ionescu.

    (Selbstverständlich waren ein paar tatsächliche Antisemiten als Trittbretfahrer auf die "Beschneidungsdebatte" aufgesprungen, dagegen können sich Menschen die das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit ernst nehmen nicht wehren.)


    Zitat

    2018 gab die große Mehrheit der befragten Jü-
    dinnen:Juden in Deutschland an, nämlich 74 %, dass ein Verbot der Beschneidung dung für sie ein Problem darstellen würde

    Man muss doch auch das positive sehen: Für immerhin 26% der Befragten wäre das kein Problem!

    Und wenn man diese Genitalverstümmeliung heute beenden würde - zwei Generationen später würde sie niemand mehr vermissen. "And they lived happily ever after" (nocut)

    Zitat

    Weder jüdische Perspektiven noch die Wirkung oder der Effekt des
    Landgerichtsurteils auf den Großteil der Jüdinnen:Juden spielen in den Äuße-
    rungen und Haltungen der meisten Beschneidungsgegner:innen eine Rolle.

    Offenbar ist die "jüdische Perspektive" (s.o.) durchaus uneinheitlich. Die Aussagen der pro-BGM Lobby werden zur Kenntnis genommen - ändern aber an Kinderrechten nichts. Man muss eben nicht nur die Perspektive von in einem Täter-Opfer-Kreislauf verhafteten Erwachsenen sehen, sondern auch die Perspektive der betroffenen Babys und Kleinkinder. Die Angst haben, die Schmerzen haben, die einen körperlichen Verlust erleiden. Die um ihr Recht auf Selbstbestimmung beraubt werden.


    Zitat

    Das gilt auch für die Strafrechtler, die die kulturell-religiöse Vorhautbeschnei-
    dung als rechtlich, medizinisch und psychologisch großes Problem bewerten
    und deren Argumentationen dem Kölner Landgerichtsurteil zugrunde lie-
    gen. Sie ignorieren jüdische Perspektiven, die an der kulturell-religiösen
    Praxis festhalten, weitgehend oder behaupten sogar, die Argumentation von
    Jüdinnen:Juden sei »nicht zutreffend«.

    Was für eine Argumentation? Ist "festhalten" eine Argumentation? Ist: "wir haben das immer so gemacht und machen das weiter so, basta!" - eine sachliche Argumentation?

    Im übrigen ging es im Kölner Fall überhaupt nicht um einen Sohn jüdischer Eltern. Wie in 99% der Fälle von Genitalverstümmelung in Deutschland.


    Zitat

    Es gehe um die »(innere) Freiheit,
    zu glauben oder nicht zu glauben« und die »äußere Freiheit, den Glauben
    zu manifestieren, zu bekennen und zu verbreiten«.80 Dazu gehöre, sich
    nach den religiösen Überzeugungen zu verhalten und zu handeln.

    Völig OK! Erwachsene können sich aus religiöser Überzeugung Genitalteile abschneiden lassen, sich geißeln, auf Steintreppen sich die Knie blutig rutschen, sich an ein Kreuz schlagen lassen - kein Problem! Jeder, wie er meint, dass er es braucht!

    Oder sich aus Gründen einer Tradition und um ihren Mut zu beweisen sich gegenseitig mit scharfen Degen das Gesicht in Fetzen hauen.

    Wenn es um Kinder geht ist absichtliche Körperverletzung ohne medizinische Notwendigkeit völlig anders zu bewerten.


    Man fragt sich, was Dana Ionescu eigentlich antreibt, woher dieser geradezu fanatische Furor kommt. Ist es eine Art antideutscher Hass, weil 70% der Deutschen Genitalverstümmelung nicht nur von Mädchen, sondern auch von Jungen ablehnen?

    Zitat

    Eltern hätten das Recht, die Kinder in der
    Überzeugung zu erziehen, die sie für richtig halten.

    Ei, das habe sie ja! Und nicht mal das ist unproblematisch, wenn sie ihren Kinder Überzeugungen wie z.B. Rassenhass vermitteln.

    Aber Erziehung hat nichts, aber auch gar nichts mit Körperverletzung, mit absichtlichem Kaputtmachen von gesunden Körperteilen zu tun.

    Zitat

    Da durch das Kölner Landgerichtsurteil eine Rechtsunsicherheit herbei-
    geführt wurde, war eine klarstellende, gesetzliche Regelung zu kulturell-
    religiösen Vorhautbeschneidungen notwendig.

    Das Kölner Urteil war völlig klar, was für eine Unsicherheit lässt es übrig?

    Angela Merkel hat doch selbst klargestellt, dass Entscheidungen unabhängiger Gerichte zu akzeptieren sind. Und sie müssten auch umgesetzt werden!

    Und gerade erst hat unsere Bundesjustizministerin verlautet:

    ist es mir als Justizministerin wichtig zu sagen, dass die Gerichte in Deutschland unabhängig sind, dass wir Gerichtsentscheidungen zu respektieren und auch zu akzeptieren haben egal ob sie uns gefallen oder nicht...

    Gerichtsentscheidungen müssen nicht allen gefallen! Sie können gar nicht allen gefallen.

    Und dass das Kölner Landgericht nicht unabhängig sei hat nie jemand behauptet.

    Zitat

    Der Absatz 1 des Paragraphen erklärt Vorhautbeschneidungen – unabhän-
    gig von der spezifischen Begründung und Motivation der Eltern – für zulässig,
    wenn sie »nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt« werden.

    Falsch, falsch, falsch.

    Vorhautbeschneidungen waren und sind sowieso immer zulässig, wenn sie von einem Erwachsenen selbstbestimmt veranlasst werden. Darüber hat das Kölner LG nicht geurteilt, wozu auch?

    Vorhautbeschneidungen waren und sind sowieso immer zulässig sofern für sie eine objektive medizinische Notwendigkeit besteht. Auch darüber hat das Kölner LG nicht geurteilt.

    "unabhängig von der spezifischen Begründung und Motivation der Eltern" - stimmt nicht. Sie dürfen das nicht zur "Masturbationserschwerung" machen. Nein nein, das darf auf keinen Fall!

    Aber die Motivation der Eltern wird in keinster Weise überprüft, sie können ihren Sohn verstümmel lassen "einfach so, weil es ja erlaubt ist"


    Zitat

    "für zulässig,
    wenn sie »nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt« werden."

    Damit gemeint sind die allgemein anerkannten Grundsätze und Methoden der Medizin. Darunter fallen aber auch die Aufklärungspflicht vor einem Eingriff sowie eine effektive Schmerzbehandlung.

    Was in Verbindung mit Absatz 2 des Gesetzes ein Widerspruch in sich darstellt. Denn nicht-ärztliche Kinderverstümmler können keine Anästhesie nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchführen. Sie dürften das auch gar nicht.


    Das Baby bzw das Kind wird gar nicht aufgeklärt (geht ja auch schlecht). Obwohl ES betroffen ist - lebenslang. Obwohl Es um die Vorhaut und das Recht, selbst entscheiden - ggf. nach Aufklärung über die Risiken denen es ausgesetzt wird - gebracht wird.


    Zitat

    Es handele sich um »ein jüdisch-muslimisches Sonderrecht« und einen »Sündenfall des Rechtsstaats«.

    Natürlich war das die Motivation des Gesetzgebers. Aber gegen ein Sonderrecht hat sich der Zentralrat (Graumann, Latasch) ja aufs schärfste gewehrt. Es ist sogar noch schlimmer. Es entrechtet alle Jungen.


    Ja so ist es! Und die Wahrheit erregt Ionescu offenbar sehr.


    Zitat

    Andererseits kann die Konstellation als antisemitisch eingeordnet werden,
    dass ein Großteil der Gesellschaft (und der Beschneidungsgegner:innen oh-
    nehin) jüdische Perspektiven und Lebensrealitäten – die formulieren, ohne
    Beschneidung nicht mehr in Deutschland leben zu können – nicht ernst nahm
    und diese sogar ignorierte.

    Na bitte! Alles Antisemiten, außer Mutti! Zumindest 70% der Deutschen!

    Niemand muss dieses schöne Land verlassen, aber wer sich einbildet, er müsse Deutschland verlassen weil hier Kinder vor Genitalverstümmelung geschützt werden der darf Deutschland verlassen.

    Hier wird niemand festgehalten. (Doch, Mütter die nach Afrika reisen wollen, wenn vermutet wird, dass sie dort ihre Töchter "beschneiden" lassen wollen)

    Ich glaube nicht, dass gff. viele das Land verlassen würden. Daran dürfen Kinderrechte nicht scheitern.


    ja, und wo ist's veröffentlicht? Aber klar, mal wieder die einschlägig berüchtigte Humboldt-Uni!


    BTW, ätzend, diese penetrante Doppelpunktverhunzung

    Muss da noch mal drauf zurückkommen. In der seltsamen Gedankenwelt von Sacksofsky ist geschlechtliche Diskriminierung offenbar "im Prinzip" verboten, aber völlig OK, wenn sie zum Vorteil von Mädchen und Frauen - oder wenigstens zum Nachteil von Jungen und Männern stattfindet. Mit dieser "woken" Einstellung wird heutzutage der Lehrstuhl zum Selbstgänger. Und natürlich passt das hervorragend zum Programm der Bundeszentrale für politische Verblödung.

    Es gibt noch eine Reihe von Rechtsnormen, die an das Merkmal Geschlecht anknüpfen, aber für eine Übergangsphase gerechtfertigt erscheinen.

    Eine "Übergangsphase" die jetzt schon 5.000 Jahre geht...


    Zitat

    In dieser Phase berufen sich dann auch Männer verstärkt auf den Gleichberechtigungssatz; das Differenzierungsverbot nützt ihnen. Doch die meisten dieser "Privilegien" für Frauen sind ohnehin zwiespältig. Sie begünstigen Frauen nicht nur, sondern benachteiligen sie auch.

    Oh ja, die armen Bohra-Mädchen können gar nicht durch die identitätsstiftende Bescheidung ihrer Klitorisvorhaut in ihre Kultur aufgenommen werden! Diese "Privileg" wird nur Jungen zugesprochen, wie patriarchalisch!


    Zitat

    Selbst Regelungen, die eindeutig nur vorteilhaft für die jeweils betroffene einzelne Frau sind, wie etwa die Verschonung von der Beschneidung, verstärken patriarchale gesellschaftliche Vorstellungen über die Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

    Stimmt. Aber im Text stand natürlich "Wehrpflicht".

    Zitat von Sacksofsky

    Die Benachteiligung dieser Gruppen [von kleinen Jungen!] ist bereits lang andauernd und gravierend. Sie hat damit besonders deutliche Spuren in der Ausgestaltung des Rechts hinterlassen. Um zu verhindern, dass die traditionelle Diskriminierung fortwirkt, muss das Gleichheitsverständnis auch tatsächliche Auswirkungen einbeziehen.

    Mit dieser kleinen [Ergänzung] passt es!

    Was für ein Hohn, wenn es etliche zum Nachteil von Jungen und Männern diskriminierende Gesetze gibt, vorneweg den §1631d BGB.

    Liegt es vielleicht daran, dass wir eine Frauenministerin haben, aber keinen Männerminister? Der dafür Sorge tragen würde, dass Jungen und Männer nicht zu ihrem Nachteil gesetzlich diskriminiert werden?


    Zitat von Karin Prien

    Jungs dürfen nicht zu den Verlierern unserer Gesellschaft gehören

    Aber ihrer Vorhaut und ihres Frenulums dürfen sie beraubt werden? Dürfen sie verlieren?

    Bärbel Bas:

    Zitat

    Für sie sei Gleichstellung eine Frage des Respekts und "eine Zukunftsfrage für unser Land", so Bas.

    Und Gleichstellung drückt sich in Gesetzen wie §1631d BGB, §226a StGB, Art. 12a GG, § 8 BGleiG, § 1671BGB, § 15 Abs. 2 S. 1 HGlG, Gewalthilfegesetz - GewHG, § 1626a usw aus? (Pino)


    Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes:

    Zitat von Antifrauendiskriminierungsstelle

    Eine Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts ist verboten.

    Watt is datt dann?

    Zitat

    § 1631d Beschneidung des männlichen Kindes

    "Männlich", hat das etwas mit Geschlecht zu tun? Warum steht da nicht einfach nur "Kindes"? Nennt man das Gleichbehandlung? Kümmert sich da die Antidiskriminierungsstelle des Bundes rum?


    Die Anti-Frauendiskriminierungsstelle formuliert listig:

    Zitat

    Frauen und Männer müssen gleichbehandelt werden.

    Nicht mal das ist gesetzlich gegeben. Aber, merkt darauf: Sie sagt nicht "Mädchen und Jungen müssen gleichbehandelt werden". Weil - da gibt es ja eine wirkmächtige Lobby dagegen.müssen gleichbehandelt werden

    Googles KI sagt:

    Kümmert sich die Bundesbeauftragte Ferda Ataman darum?


    Zitat

    Basierend auf den vorliegenden Suchergebnissen gibt es

    keine Hinweise auf eine spezifische Positionierung oder öffentliche Äußerung von Ferda Ataman zur männlichen Beschneidung.

    Der Volksmund sagt. "Keine Antwort ist auch eine Antwort. Watzlawick sagte: "Man kann nicht nicht kommunizieren".

    Nein, das wäre nicht die Frankfurter Rundschau! :D

    Der Satz lautet natürlich:

    Noch immer wird Frauen hierzulande verwehrt, selbstbestimmt über den eigenen Körper zu entscheiden.

    Und weiter geht's:

    Zitat

    Ihre Freiheit wird moralischer, religiöser und politischer Kontrolle unterzogen – und bleibt dabei auf der Strecke. Gibt es eine annähernd ähnliche Beschneidung von Freiheitsrechten für männliche Körper?

    Soll man lachen oder weinen?

    Diese Frage wird von Bascha Mika in den Raum gestellt - aber nicht beantwortet. Dabei liegt die Antwort auf der Hand, bzw "nicht mehr am Penis". Vielleicht wird die Antwort in den Kommentaren gegeben, falls eine solche Antwort gnädigst zugelassen wird. Bislang sind null Kommentare aufgelaufen.


    Zitat

    Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht

    Jau! Genau!

    Und der §1631d BGB ist exakt die Versagung der Selbstbestimmung. Abgeschnitten und verwest - da ist keine Selbstbestimmung über die körperliche Unversehrtheit mehr möglich.

    Here pediatrician Robert Van Howe and human rights expert J. Steven Svoboda criticise the authoritarianism in this sort of advocacy and expose the many flaws in their argument.

    Zitat

    In their review article, Clark et al. claim, “Neonatal circumcision is medically necessary and ethically imperative.”[1] This represents a double contradiction of, among others, the positions of the American Academy of Pediatrics,[2] the British Medical Association,[3] the Canadian Paediatric Society,[4] and the Royal Australasian College of Physicians.[5]

    To justify such a dramatic conclusion, the authors need to make a strong case. This is all the more true given the authors far-reaching intent to examine the medical evidence, give an ethical analysis, and develop guidelines to implement mandatory neonatal circumcision in sub-Saharan Africa. Unfortunately the authors stumble so badly on the first two steps that the third step becomes irrelevant. We will evaluate the accuracy and quality of the “medical evidence” Clark et al. use in their analysis by parsing the facts from the fantasy, providing an overview of the risk-benefit analyses of circumcision, evaluating the authors’ ethical justification of infant circumcision, and providing our own modest proposal.

    Zitat

    Without providing citations, the authors refer to studies that the foreskin has greater susceptibility to traumatic epithelial disruptions during intercourse. To our knowledge, such studies do not exist. To the contrary, the only study we are aware of found a non-significant trend that penile abrasions are more common in circumcised men.[6]

    2. While Clark et al. suggest, again without citation, that the frenulum is “particular susceptible to injury during intercourse,” to our knowledge no studies substantiate such a claim.

    Nach meiner eigenen, jahrzehntelangen Studie ist "intercourse" keineswegs traumatisch, sondern traumhaft schön! :) (nocut)


    Zitat

    The authors suggest, again without citation, that the micro-environment in the preputial sac “may be conducive to viral survival.”

    Ich würde eher sagen, die Atemwege! Die sind da sehr empfänglich. Am Penis hatte ich noch nie ein Virus-Infektion. Gegen HPV kann sich jeder impfen lassen. Gegen Erkältungen oder Noro-Viren leider nicht.


    Usw, usw,, vielen Dank, dass sich von Howe und Svoboda die Mühe machen sich mit diesen Hirngespinsten auseinander zu setzen!

    Prosecutors are therefore encouraged to examine factors such as hygiene standards, practitioner qualifications, and whether appropriate pain relief...were used.

    Man muss sich einfach mal eingestehen, dass bei Jungen unter einem Jahr niemals eine angemessene Anästhesie (Narkose + PWB + Schmerzmedikation) durchgeführt wird.

    Und in vielen Fällen das traditionelle "volle Schmerzprogramm".

    Aber das wird vom CPS einfach unter den Tisch gekehrt. Das Thema Anästhesie ist zu "heikel".