Posts by TobiasSP
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Gerade im Videotext der ARD gelesen:
DVB-VT 533 ARDtext Mo 02.12.13 19:50:22
Iran: Dramatischer HIV-Anstieg
Die Zahl der HIV-Infizierten ist im Iran einem Bericht des staatlichen Fernsehens zufolge in den vergangenen zehn Jahren dramatisch in die Höhe gegangen. Das staatliche Fernsehen zitierte Gesundheitsminister Ghsaisadeh, wonach sich die Zahl der Infizierten verneunfacht habe. Etwa 27.000 Menschen sind dem Bericht zufolge als HIV-positiv registriert, Schätzungen zufolge könnten es sogar bis zu 100.000 sein.
Ein Drittel infizierte sich eigenen Angaben zufolge beim Sex, während zwei Drittel infizierte Spritzen benutzten.
Die WHO legt für den Iran bzw. Deutschland folgende HIV-Zahlen vor:
HIV Prävalenz 129/100.000 E bzw. HIV Prävalenz 89/100.000 EWie lange will man uns eigentlich noch für dumm verkaufen?
Gruss
Tobias -
Pressemitteilung des OLG Hamm zum Beschneidungsurteil.
Gruss
Tobias -
Mir war die Magisterarbeit unbekannt, was wohl daran lag, dass es sich hierbei nicht um eine juristische bzw. medizinische, sondern vielmehr um eine geisteswisschenschaftliche Auseinandersetzung mit der AAP-Richtlinie handelt. Trotzdem absolut lesenswert und nochmals danke dafür.
Gruss
Tobias -
Und hier kann sich jeder selbst von der besonderen Qualität der Wright-Studie informieren.
Nur mal so nebenbei gefragt: Gibt es bei einer renommierten [ist sie doch, oder???] Zeitung wie der Ärztezeitung eigentlich niemanden, der sich auch mal kritisch mit den Quellen auseinandersetzt oder lesen die sich bei Studien einfach nur den Abstract durch und basteln sich daraus ihre Artikel? Bisweilen sind einige Artikel der Ärztezeitung gerade einmal auf dem Niveau der Blöd-Zeitung, wenn es überhaupt noch dafür reicht!
Gruss
Tobias -
Vlt schämt er sich, aber uns hat man beigebracht, daß Harn Wunden desinfiziert, weil Harn steril ist und damit die Wunde ausgewaschen werden kann.
Wenn man so manchen Leuten glauben will, ist Urin ein wahres Wundermittel.Gruss
Tobias -
Anbei der kurze Schriftverkehr mit dem Präsidenten des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte Dr. Hartmann:
Sehr geehrter Herr Hartmann,
auf den Internetseiten 'intactnews.org' sowie 'joseph4gi' sind Artikel über die von der WHO veröffentlichten 'International Classification of Diseases codes' (ICD) zu lesen.
Thematisiert werden die 'Disorders of prepuce' bzw. auf dessen Unterpunkt 'Adherent prepuce,newborn' der ICD. Wenn man sich die Angaben durchliest bekommt man den Eindruck, als ob die WHO eine festsitzende Vorhaut bei Neugeborenen als Fehlbildung einstuft, die eine medizinische Intervention notwendig macht oder zumindest rechtfertigen würde, was im Allgemeinen wohl auf eine Zirkumzision hinauslaufen würde. Sind diese Annahmen korrekt oder müssen die ICD bezüglich 'Adherent prepuce, newborn' anders bewertet werden?Da sich die WHO nach Angaben von 'intactnews.org' leider nicht selbst zu diesem Thema äussert, frage ich Sie, ob Sie mir zu den o.a. Abschnitten der ICD genaueres sagen können und ob die WHO die routinemäßige Beschneidung männlicher Neugeborener gewissermaßen durch die Hintertür absegnen möchte.
Recht herzlichen Dank hierfür im voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Antwortschreiben von Dr. Hartmann:
Dr.med. Wolfram Hartmann
Präsident BVKJ
Fon.: 02732/762900, Fax: 86685
http://www.kinderaerzte-im-netz.de.
Geschäftsstellen BVKJ und Service GmbH:
Mielenforster Str. 2, 51069 Köln
BVKJ Fon: 0221/68909-0 Fax: 683204, e-mail: [email protected]Sehr geehrter Herr S,
das ist natürlich Unsinn. Bei allen Neugeborenen ist die Vorhaut physiologisch verklebt und löst sich zu 90 % im Laufe des Vorschulalters. Wir haben zu dem Thema ja eine Broschüre "Mann - o - Mann" erarbeitet, in der alle wesentlichen Informationen laienverständlich enthalten sind. Sie finden diese Broschüre auf unsderer Homepage http://www.kinderaerzte-im-netz.de.Ich habe Ihre mail an unseren Dachverband DAKJ weitergeleitet, der versuchen kann, diesen Fehler der ICD zu korrigieren. Erfahrungsgemäß ist das sehr schwer.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr W. Hartmann
Gruss
Tobias -
Wenn ich mich noch richtig erinnere kommt in der Doku "Das verlorene Stück " ein Rabbi mit einem 'Einmachglas' voller Vorhäute vor. Ich glaube, dass er sich sogar mit dem Ding beerdigen lassen wollte!
Gruss
Tobias -
Und dies bemängele ich auch bei den Ausführungen von Putzke, der hier aus juristischer Sicht versucht Religionsgemeinschaften einen Weg zu zeigen diese Beschneidung später durch zu führen… Es ist nicht Aufgabe der Juristen und schon gar nicht des Staates dieses für Religionsgemeinschaften zu übernehmen. Dazu hat jede Religionsgemeinschaft ihre Theologen, Priester etc.
Manchmal bleibt Juristen aber überhaupt keine andere Wahl als einen Vorschlag zu unterbreiten, der aus juristischer Sicht dafür sorgt, dass alle in Konflikt stehenden Grundrechte hinreichend Berücksichtigung erfahren. Einfach mal nach 'Praktische Konkordanz' googeln.Gruss
Tobias -
Am 25. und 26. Oktober findet das 2. Dresdner Medizinrechtssymposium statt. Dabei wird u.a. auch die Jungenbeschneidung thematisiert. Prof. Putzke wird auch daran teilnehmen.
Gruss
Tobias -
Wer mag kommentieren?
Dies sollten ihren Artikel besser ganz in die Tonne schmeissen und dafür auf diesen hier verlinken.Gruss
Tobias -
anbei das letzte Schreiben der StA Oldenburg.
Gruss
Tobias -
Der (noch) Grünen-Politiker Ulf Dunkel - ja, der Ulf Dunkel - hat die verschiedenen Änderungen des §1631 BGB einmal recht anschaulich aufgelistet. Absolut lesenswert. Man kann dabei wunderbar erkennen, wie der §1631d BGB die bisherigen Bemühungen und Erfolge zur Achtung und Stärkung der Rechte von Kindern regelrecht pervertiert.
Gruss
Tobias -
Interessant ist der folgende Abschnitt:
So urteilte im August 2006 Richterin Gudrun Dahme am Verwaltungsgericht Münster gegen eine nigerianische junge Frau, die als 16-Jährige aus ihrem Dorf geflohen war, weil man sie verstümmeln wollte: Staatliche Verfolgung liege nicht vor, da der nigerianische Staat die Verstümmelung verbiete und um Aufklärung bemüht sei. Außerdem verfolgten Beschneidungen den Zweck, "betroffene Mädchen bzw. Frauen als vollwertiges Mitglied in die Gesellschaft aufzunehmen und ihrer Familie Anerkennung zu verschaffen". Denn: "Eine nicht beschnittene Frau wird nicht geachtet, sozial und ökonomisch ausgegrenzt. Unbeschnittene Frauen gelten als gesellschaftlich promiskuitiv, unrein, einer Heirat unwürdig und als Gesundheitsgefahr für sich und die von ihr geborenen Kinder."
Irgendwie kommt einem diese Argumentation doch sehr vertraut vor!
Gruss
Tobias -
Auch Prof. Dr. jur. Bernd-Rüdiger Kern ist kein ausgewiesener Gegner der Jungenbeschneidung:
Doch ist er! Ende 2010 hatte ich das Bundesministerium der Justiz (BMJ) um eine Stellungnahme zur nicht medizinisch indizierten Beschneidung männlicher Minderjähriger gebeten und als Antwort kam das üblich Gedöns: alles halb so schlimm, keinerlei Nachteile für den Jungen/Mann, daher auch vollkommen legal. Ein paar Monate später hatte ich u.a. Prof. Kern die Stellungnahme des BMJ vorgelegt und um seine Meinung gebeten. Er bezeichnete die Stellungnahme des BMJ als skandalös und weigerte sich auch nur ein einziges weiteres Wort darüber zu verlieren!Gruss
Tobias -
Das sind ja mal gute Nachrichten. Hat man sie gezwungen oder sind sie von selber darauf gekommen, dass §1631d kein Persilschein ist?
Die Entscheidung zur Wiederaufnahme wird wohl von der zuständigen GStA getroffen worden sein. Demnach wurde die StA Oldenburg zu ihrem Glück gezwungen.Gruss
Tobias -
Nachfolgend eine EMail von der Vereinigung für Medizinrecht (VfM) e.V. der Uni Leipzig die ich heute erhalten habe:
Sehr geehrte Damen und Herren,
die heftigen öffentlichen Diskussionen nach dem Kölner Beschneidungsurteil sind nahezu verstummt. Der
Gesetzgeber hat das sog. "Beschneidungsgesetz" erlassen. Und dennoch sind längst nicht alle Probleme in
diesem Bereich geklärt.Professor Kern, die Vereinigung für Medizinrecht (VfM) e.V. und das Institut für Grundlagen des Rechts möchten in
einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung den derzeitigen Stand der Rechtswissenschaft und Medizin zu
diesem Fragenkreis aufzeigen und eine wissenschaftliche Diskussion ermöglichen.Aus diesem Grund laden wir Sie herzlich zu der Veranstaltung
"§1631d BGB - Beschneidung der Rechte von Jungen?"
am 8. Mai 2013 in Leipzig ein.
Sie können diese Einladung auch gern an interessierte Kollegen/Mitarbeiter in Ihrem Hause weitergeben.
Weitere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Flyer im Anhang.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Sibylle Gründel
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Schatzmeister der
Vereinigung für Medizinrecht (VfM) e.V.
c/o Universität Leipzig - Juristenfakultät
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht,
Rechtsgeschichte und Arztrecht
Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Kern
Burgstraße 27
04109 Leipzig
Tel.: 0341 - 9735140
Fax.: 0341 - 9735149
mail: vfm@http://www.uni-leipzig.de
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Vorerst ein kleiner Teilerfolg: Die StA Oldenburg nimmt die Ermittlungen wieder auf.
Gruss
Tobias -
anbei die Stellungnahme der Generalstaatsanwaltschaft Köln zu diesem Fall.
Gruss
Tobias -
Vor knapp zwei Jahren hat sich Rabbi Andrew Steiman folgendermaßen über die Jungenbeschneidung geäußert:
"Die Beschneidung der Knaben am achten Tag nach der Geburt bestätigt
nicht nur den Bund mit Gott und sichert den Fortbestand des Volkes
Israel. Sie soll auch erzieherisch wirken. Männer seien nun einmal stark
von ihren Trieben bestimmt, sagt Steiman, darum müssten sie beschnitten
werden. Nur so könnten sie kapieren, dass dieser Körperteil Gott
geweiht sei. Dass auch das manchmal nicht hilft, weiß Steiman aus
eigener Erfahrung. „Bei meinem Vater hat es nichts gebracht.“ "Zumindest beim Unsinn verzapfen bleibt sich der Mann treu...
Gruss
Tobias