Susanne Beck: "Minderheit wider Willen?"

  • Minderheit wider Willen? Die Grenzen des Minderheitenschutzes in einer republikanischen Demokratie


    Beck geht dabei auch mehrfach auf BGM ein:


    Zitat


    Ob die in § 1631d BGB gefundene Auflösung dieses Konflikts verfassungsrechtlich und rechtspolitisch
    überzeugt, kann mit Blick auf diese konkrete Abwägung bezweifelt werden, selbst wenn man die Bedeutung eines Initiationsritus für die Existenz der Minderheit berücksichtigt.

    Beck zieht keine Vergleiche zu GGM oder anderen die körperliche Unversehrtheit von Kindern beeinträchtigenden Traditionen, und geht auch nicht der Frage nach, inwiefern die vermeintlich identitätsstiftende Wirkung nicht durch eine bewusste, selbstbestimmte Vorhautamputation nach dem 18. Lebensjahr gewährleistet sein könnte.

    OK, dann will das kaum noch jemand, weil Mann sich dann inzwischen von Sinn und Vorteilen eines intakten Genitals hat überzeugen können.
    Genau darum geht es - die freie Entscheidung des Individuums lebenslänglich zu unterbinden. Genau diese illiberale Zielsetzung spricht gegen eine Legalisierung.

    https://www.jstor.org/stable/pdf/j.ctv7h0t1k.21.pdf

    There is no skin like foreskin

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