TV Tipp: Kebab extra scharf

  • Filmempfehlung:

    noch online bei Arte 14.-21.9.17
    INHALT (Text aus Arte übernommen):

    Johanns Kaffeehaus ist am Ende. Sein türkischstämmiger Erzfeind Mustafa kann sich darüber aber nicht lange freuen, denn er steckt selbst in Schwierigkeiten: Der anatolische Schwiegervater kommt zu Besuch. Zum Beschneidungsfest von Mustafas Sohn. - Zweiter Streich des beim Shanghai-TV-Festival preisgekrönten Films "Kebab mit Alles" (2011). Regie: Wolfgang Murnberger.

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • "Bei Beschneidung nimmt der Film eine klare Haltung ein.

    Als der größte gesellschaftliche Konflikt, der sich in diesem Kosmos auftut, erweist sich die vom Patriarchen verlangte Beschneidung von Mustafs Sohn Kemal (Roland Sommer), samt Riesenfest und Glitzerkostüm. Da tun sich Abgründe ungeahnten Ausmaßes auf, befeuert noch von Kemals großer Schwester (Antonia Moretti), die ihren Bruder einen Feigling schimpft, weil er sich nicht beschneiden lassen will. "Lass dich doch selber beschneiden", sagt er. Hier nimmt der Film klare Haltung ein: Es wäre schön, wenn man offen drüber reden könnte."

    https://www.morgenpost.de/kultur/tv/arti…Scharfsinn.html

  • hat offenbar mit dem Thema zu tun

    "Ich will keine Beschneidung!"
    "Ich mag aber nicht!"
    "Aber es wirklich nur ein ganz kleiner Schnitt"
    "Denk doch an die ganzen Geschenke!"

    Zu seiner ihn bedrängenden Schwester: "Lass dich doch selber beschneiden!"

    There is no skin like foreskin

  • Genial!
    Alle kriegen ihr Fett weg, Blut aus der Tomatenmarktube, schöne Geschenke, ein schönes Fest, alle sind glücklich - so soll es sein.
    Dass ich so einen Film bei den ÖR noch erleben durfte!

    Erfreulich auch die Rezension in der Morgenpost.

    There is no skin like foreskin

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