Alternative Behandlung statt kortisonhaltige Salbe -> Weihrauchsalbe eventuell ergänzt mit Schwarzkümmelsalbe -> Erfahrungen?

  • Warum kann man denn nicht mit dem Jungen zusammen eine Lösung finden

    Du schreibst mir aus der Seele. Frag meine Ex-Frau! Frag das AG! Ich hoffe, das OLG und BVerfG gibt den Spielraum, die Zeit scheint knapper zu werden.

    Wie soll man mit dem Jungen zusammen eine Lösung finden? Er wird der Mutter zu Liebe alles machen, um nicht in Ungnade zu fallen, er ist abhängig von Ihr in den nächsten Jahren!

  • Du verteidigst hier noch immer deine Meinung

    Ich verteidige meinen Sohn und meine Kinder, deren Vetorechte/Zustimmungsrechte des zweiten (Mit)schöpfers) als Korrektiv gegenüber einem ausufernden Ärztesystem in meinen Augen rechtswidrig weggeschnitten sind.

    Keine Frage manchmal sind Ärzte notwendig und wichtig und ich bin Ihnen dankbar, dafür. Eine Vielzahl, ich würde sagen die Mehrzahl der erhaltenen Behandlungen sind aber überflüssig und zuviel bei mir gewesen.

  • deine Frau wird dadurch auch ihre nächste Offensive starten usw. Ich sage es jetzt nur noch einmal.

    Welche denn? Sie kann jederzeit hingehen und den Sohn beschneiden lassen, solange das BVerfG oder das OLG nicht einschreitet und nicht reagiert!

    Vielleicht kann der Sohn noch Schmerzensgeld und Schadensersatz wegen Amtshaftung verlangen, wenn er Glück hat.

  • Frag meine Ex-Frau!

    Gerne, wie kann ich mit ihr Kontakt aufnehmen?

    Er wird der Mutter zu Liebe alles machen, um nicht in Ungnade zu fallen, er ist abhängig von Ihr in den nächsten Jahren!

    Und was genau bringt dir dann das Buch noch? Außer dem Jungen damit Angst vor einer OP zu machen, was aber auch wieder nach hinten losgehen kann, wenn die OP später trotzdem sein muss und er total verängstigt ist.

    ich würde sagen die Mehrzahl der erhaltenen Behandlungen sind aber überflüssig und zuviel bei mir gewesen.

    Das ist natürlich traurig, aber das hat ja nichts mit deinem Sohn zu tun.

    Welche denn? Sie kann jederzeit hingehen und den Sohn beschneiden lassen,

    Das tut sie ja offenbar aber nicht, vielleicht weil sie selbst weiß, dass es noch nicht zwingend nötig ist. Wahrscheinlich wollte sie nur Recht haben und das hat sie nun auch bekommen. Darum ist es vielleicht nicht die beste Idee, eine neue Offensive zu bringen, mit der das Kind sich gegen seine Mutter stellen soll. Nicht das die Mutter noch auf die Idee kommt, dann doch auch den nächsten Schritt zu gehen und ihn beschneiden zu lassen.

    Vielleicht kann der Sohn noch Schmerzensgeld und Schadensersatz wegen Amtshaftung verlangen, wenn er Glück hat

    Das würde ich mal ausschließen. Schmerzensgeld für eine von mehreren Ärzten festgestellte medizinische Indikation...... Das wird wohl eher nichts. Ich kann mich nur nochmal wiederholen, auch wenn ich es langsam leid bin.
    IHR MÜSST MIT DEM KIND ZUSAMMEN DIE LÖSUNG FINDEN. Nichts ist schlimmer für den Jungen, als wenn er übergangen wird aber trotzdem im Mittelpunkt eines jahrelangen Streits steht.

  • Darum ist es vielleicht nicht die beste Idee, eine neue Offensive zu bringen, mit der das Kind sich gegen seine Mutter stellen soll

    Soll er sich gegen die Mutter stellen...oder endlich einen eigenen Willen entwickeln/haben/lernen/zeigen? Aber er ist noch keine 12, noch Kind, und ich habe das Gefühl wie Rolf:

    Er wird der Mutter zu Liebe alles machen, um nicht in Ungnade zu fallen, er ist abhängig von Ihr in den nächsten Jahren!

    IHR MÜSST MIT DEM KIND ZUSAMMEN DIE LÖSUNG FINDEN. Nichts ist schlimmer für den Jungen, als wenn er übergangen wird aber trotzdem im Mittelpunkt eines jahrelangen Streits steht.

    Da kann ich dir absolut nur zustimmen, ich bin mir sicher, so denken viele hier im Forum...aber das ganze ein Dilemma, wie raus aus der Geschichte? Nichts mehr machen, egal was passieren wird? Ich möchte nicht an Rolfs Stelle sein...

    Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama

  • war sein Argument, jetzt unter 12 Jahren haben die Jungs noch keine Meinung und lassen die Ärzte ran, danach nicht mehr

    und da soll der Junge schon eine eigene Entscheidung treffen?

    Da kann ich dem Arzt nur zustimmen. In anderen Foren ist oft zu lesen, dass Jungs mit 13-17 über Phimose klagen und es sie stört, aber Arzt oder ein Gespräch mit den Eltern kommt nicht in Frage, dass ist ja peinlich. Daher wird lieber, trotz Leidensdruck, abgewartet und gezögert, bis nichts mehr zu retten ist.

    Warum kommt kein Gespräch mit Arzt oder Eltern in Frage? Sind alle Jungs so...oder nur die, die eine offene Erziehung zu Körper und Sexualität hatten, oder die mit einer total verklemmten Erziehung zu diesen Themen?

    Wenn abgewartet und gezögert wird...was ist dann nicht mehr zu retten?

    Leidensdruck durch meine Phimose hatte ich auch...aber erst als ich bemerkte, dass es NICHT Normal ist, dass die Vorhaut bei Erektion nicht zurückgeht. Erst dann hatte ich Hemmungen vor Intimität, weil ich ja nicht normal war, vorher kein Problem...eigentlich nur psychisch?

    Dann bin ich zu Ärzten, habe denen vertraut, machen lassen...bei mir ist erst seitdem nichts mehr zu retten...

    Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama

  • bis nichts mehr zu retten ist.

    Was meinst Du denn damit? Vollständige Zirkumzision ist doch schon alles! Das ist eine irreversible Körperverletzung danach ist nichts mehr zu retten! Schlimmer geht es doch gar nicht!

    Gestern habe ich das Statement des Jugendamts im OLG Verfahren erhalten. Zu loben ist, dass diese im Gegensatz zum Richter am AG bei der Sache bleiben. Es wiederholt im Wesentlichen die Aussage aus dem AG-Verfahren.

    Das Argument ein beschwerdefrei lebender Junge soll einfach irreversibel beschnitten werden, damit gerichtliche Streitigkeiten aufhören. Außderdem könnte er durch die ausschließlich gerichtlichen Schriftsätze eine psychischen Schaden erleiden. Nur weil die Ärzte dies wollen und die Mutter es den Ärzten recht machen will. Das Jugendamt war wohl seit langem nicht mehr in einer Kinderarztpraxis oder Kinderklink etc., in die die Kinder mit tatsächlich realen Beschwerden die Eltern dazu bringen, diese Orte aufzusuchen.

    Ich bleibe bei meiner Meinung spätestens mit der ersten sexuellen Beziehung hat er diese Streitereien, die er ja gar nicht direkt mitbekommt vielfach vergessen und wenn er eigenen Kinder haben könnte oder Enkelkinder hat auch. Wenn er aber keine Vorhaut mehr hat, wird er täglich daran erinnert und spürt dies sein Leben lang und wird es sein Leben lang zur Diskussion einbringen können, weil damit ist er dann sicherlich unter den 10% anders artigen.

    sie will nur Rolf eins auswischen

    Das ist weder meine Meinung. Das ist eher hier Verhaltensmuster seit über 50 Jahren so eingeübt und in den Genen übertragen.

  • Was ist das hier? Eine Trollgeschichte um Langeweile zu verhindern? Wieso werden Bruchstücke die völlig irrelevant für den Fall sind aus meiner Antwort gepickt, statt auf die wichtigen Punkte für den Fall überhaupt mal einzugehen? Soll das dem Kind helfen?


    Das ist eine irreversible Körperverletzung danach ist nichts mehr zu retten! Schlimmer geht es doch gar nicht!

    Oder eine medizinisch notwendige Behandlung, mit der man von einem Leiden befreit wird. Woher willst du wissen, dass es das schlimmste ist? Du bist selbst nicht beschnitten und hast nur von den schlimmsten Fällen gehört. Tatsächlich sehen die Fakten aber ganz anders aus. Solche Fälle wie hier im Forum oder was du so gehört hast, sind eine absolute Ausnahme und die allermeisten haben damit niemals ein Problem. Auch viele Fälle hier im Forum würde ich so einschätzen wie bei dem Fall von dem 17 jährigen von dem du erzählst. Es wird hier viel auf die Beschneidung geschoben und die weiteren Probleme werden damit verdrängt und gar nicht erst angegangen. Warum tut man das, ganz klar. Es ist so schön einfach und die Opferrolle ist doch auch etwas sehr tollen, um nicht an Problemen arbeiten zu müssen.


    ein beschwerdefrei lebender Junge soll einfach irreversibel beschnitten werden

    Ist er denn beschwerdefrei? Kann er seine Vorhaut zurückziehen?

    Außderdem könnte er durch die ausschließlich gerichtlichen Schriftsätze eine psychischen Schaden erleiden

    Das hat er ja offensichtlich schon, darum redet er ja nicht mehr. Aber das will ja hier nicht gesehen werden. Der Machtkampf muss ja weitergehen.

    Ich bleibe bei meiner Meinung

    Das habe ich nicht anders erwartet, weshalb es völlig sinnlos ist, dir auch nur ansatzweise helfen zu wollen, denn deine Meinung ist ja heilig und der Machtkampf muss weitergehen. Auch wenn das Kind darunter leidet, die böse Frau muss besiegt werden.

    Wenn er aber keine Vorhaut mehr hat, wird er täglich daran erinnert und spürt dies sein Leben lang und wird es sein Leben lang zur Diskussion einbringen können, weil damit ist er dann sicherlich unter den 10% anders artigen.

    Wenn er keine Vorhaut hat, was in Deutschland auf ca. 20% der Männer zutrifft, wird er garantiert nicht täglich daran erinnert. Das passiert den aller wenigsten. Wahrscheinlich ist es nach kurzer Zeit sogar vergessen und er wird im Leben nicht sehr oft drüber nachdenken, weil es ein Teil von ihm ist wie von Millionen anderen Männern auch.
    Anders artig? Das klingt ja als wäre man wenn man beschnitten ist kein normaler Mensch mehr. Ich lass das mal so stehen, ein Kommentar dazu ist nicht nötig, da die Aussage von dir schon ein Witz ist.
    Aber ich verplempere hier nur meine Zeit, es ist sowieso sinnlos. Ich verstehe nur eins nicht, wenn das Jugendamt schon im Spiel ist und beide Eltern offenbar unfähig sind, mit dem Kind einen Weg zu finden, wieso übernimmt nicht endlich das Jugendamt die gesundheitlichen Belange des Kindes, bevor es völlig verstört ist und darunter noch länger leiden muss. Aber gut, viel Erfolg noch bei dem Machtkampf, den du ja unbedingt gewinnen musst, statt eine Lösung mit dem Kind zu finden womit es am besten leben kann. Das ist ja nicht so wichtig.

  • Kann er seine Vorhaut zurückziehen?

    Muß er denn das heute können? und wenn ja warum?
    Vielleicht in vielen Jahren wenn er Erwachsener ist, das hat bis nach der Pubertät nach den kommenden ca. 30 Monatent Zeit.

    Ich würde dem Jungen in den nächsten 30 Monaten eine Chance des Auswachsens geben, bevor er einen irreversiblen Verlust erleidet.

    Wahrscheinlich hast Du als beschnittener die Vorteile einer Vorhaut nicht erleben können, Luststimulierung, Schutzfunktion etc., sonst würdest Du wohl nicht so argumentieren.

    eine Lösung mit dem Kind zu finden

    Die Lösung ist doch ganz einfach das Kind in Ruhe wachsen zu lassen, als den Interessen der Beschneidungsindustrie nachzugeben. Ist unter anderm am Kostensparensten.

    Warum beantwortest Du nicht meine Frage? Was ist nicht mehr zu retten? Mir sind physische Körperteile wichtiger als momentane emotionalbeladene Geschichten. Die sind Schall und Rauch. Eine Vorhaut ist fassbar und hat mehr als 32000 Nervenenden.

  • Ist er denn beschwerdefrei? Kann er seine Vorhaut zurückziehen?

    Er muß jetzt noch keine zurückziehbare Vorhaut haben. Das hat Zeit bis in die Pubertät. Bei manchen löst sie sich erst mit 17 Jahren. Das ist in Ordnung, solange er keine Entzündungen hat oder Schmerzen.

    Wie viele Männer wirklich Probleme haben, das weiß niemand.

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • Muß er denn das heute können? und wenn ja warum?

    Das muss er nicht, es soll auch Männer geben, die können das mit 50+ Jahren nicht. Ob man damit aber glücklich ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Ich würde dem Jungen in den nächsten 30 Monaten eine Chance des Auswachsens geben, bevor er einen irreversiblen Verlust erleidet

    Das habe ich verstanden, aber WAS WILL DAS KIND? Weißt du nicht, ist dir bestimmt auch egal, hauptsache ist ja, dass du deine Meinung behaltne kannst.

    Wahrscheinlich hast Du als beschnittener die Vorteile einer Vorhaut nicht erleben können, Luststimulierung, Schutzfunktion etc., sonst würdest Du wohl nicht so argumentieren.

    Das ist richtig, da man das mit Phimose nicht erleben kann. Du bist aber nicht beschnitten und weißt doch auch nicht wie das ist, stellst es aber als das schlimmste hin was man erleben kann.

    Die Lösung ist doch ganz einfach das Kind in Ruhe wachsen zu lassen

    Die Lösung ist das Kind zu fragen, was es denn gerne möchte. Aber wie schon 100 mal gesagt, es interessiert ja keinen von euch, was das Kind will, hauptsache der Machtkampf geht nicht verloren. Super Eltern würde ich sagen, zum Glück waren meine nicht so drauf.

    Ist unter anderm am Kostensparensten.

    Ach es geht ums Geld, da kann ich dich beruhigen. Diese Operation würde von der Krankenkasse bezahlt werden. Lächerliche Streitereien vor Gericht jedoch nicht und diese Kosten sind bedeutend höher als die einer Beschneidung.

    Was ist nicht mehr zu retten?

    Das war nicht auf diesen Fall bezogen, dürfte auch jedem klar sein. Aber schön, es handeln noch immer vom Leidensdruck der 13-17 jährigen die unter einer Phimoes leiden und sich nicht mehr zum Arzt trauen. Viele wollen dann auch lieber selbst behandeln, natürlich ohne Arzt und haben damit tolle Einrisse und Narben geschaffen. Was geilst du dich an dem Satz so auf, der war nicht mal auf deine Geschichte bezogen.
    Beantworte mir lieber mal die unzähligen Fragen die DU übergangen hast, die für den Fall wichtig waren. Dann reden wir weiter.

    Eine Vorhaut ist fassbar und hat mehr als 32000 Nervenenden.

    Oh, dass sind schon wieder mehr geworden? Vor 1-2 Jahren hörte man überall noch 16.000, dann waren es mal eine Zeit lang 20.000. Jetzt sind es offenbar schon 32.000. Ich bin beeindruckt, wie schnell sich Nerven vermehren können.


    Bei manchen löst sie sich erst mit 17 Jahren.

    Und bei vielen auch nicht, aber eine Operation in der Pubertät ist was tolles, da freut sich Rolfs Sohn sicher schon, wenn er dann mehr Schmerzen hat und Wochenlang auf Sb verzichten muss.


    Wie viele Männer wirklich Probleme haben, das weiß niemand.

    Stimmt. Es weiß auch niemand, wie viele Männer unter einer Phimose leiden und sich nicht zum Arzt trauen. Ich kenne da nur einige Geschichten, aber es gibt sicher viel mehr davon.

  • Ein Kind möchte in Ruhe groß werden, bitte

    Oh, dass sind schon wieder mehr geworden? Vor 1-2 Jahren hörte man überall noch 16.000, dann waren es mal eine Zeit lang 20.000. Jetzt sind es offenbar schon 32.000. Ich bin beeindruckt, wie schnell sich Nerven vermehren können.

    Wir gehen mal jetzt von den konkreten Zahlen weg, die gibt es nicht. Ist auch unwichtig, denn Fakt ist, die Vorhaut ist dicht mit Nervenenden durchwirkt und die Gleitfunktion ist auch ein wichtiger Faktor genau wie der Schutz der Eichel

    Du machst Dir viel Gedanken T12345T, doch bitte versuche etwas mehr Verständnis auf zubringen. Das Problem ist doch, das niemand weiß was schlimmer für das Kind sein wird, denn manche kommen eben nicht mit einer Beschneidung klar, doch wenn die Vorhaut ab ist, dann ist sie ab. Jede OP ist ein Risiko und es ist richtig, das nicht unüberlegt zuzulassen. Er hat einfach noch Zeit.

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • Das Buch ist da. Ich weiß nicht, wie ich es Ihm übergeben soll. Wenn ich es Ihm zu Hause übergebe bei der Mutter, wird es wahrscheinlich nicht lesen. Mein Eindruck es ist für erwachsenere Männer geschrieben als für 11 Jährige. Der Inhalt mag gut, vielleicht sehr gut sein.

  • Wenn Du Dir unsicher bist, dann lass es lieber und hör auf Dein Bauchgefühl. Vielleicht gibst Du es Deiner Frau und redest mit ihr? Wäre vielleicht noch besser.

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • Wir gehen mal jetzt von den konkreten Zahlen weg, die gibt es nicht.

    So ist es, diese Zahlen gibt es nicht. Das sind erfundene Zahlen, die nicht belegt werden können. Daher ist eine Argumentation damit völlig sinnlos.

    Fakt ist, die Vorhaut ist dicht mit Nervenenden durchwirkt und die Gleitfunktion ist auch ein wichtiger Faktor genau wie der Schutz der Eichel

    Das in der Vorhaut Nerven sind, ist absolut unstrittig. Die Gleitfunktion hat man nach einer Beschneidung aber auch noch, zumindest wenn man nicht so straff entfernt.

    Du machst Dir viel Gedanken T12345T, doch bitte versuche etwas mehr Verständnis auf zubringen.

    Ich mache mir wohl zu viele Gedanken und das ist wieder schlecht für meine Nerven. Mehr Verständnis als ich? Also ich habe das Gefühl, dass ich als einziger hier Verständnis für das Kind habe. Die meisten hier haben nur Verständnis für den Machtkampf von Rolf. Verständnis wie sehr das Kind leidet hat hier kaum jemand.

    Er hat einfach noch Zeit.

    Ja sicher. Ich sage nichts anderes. Ich werde das Gefühl nicht los, als denken hier alle ich will unbedingt eine Beschneidung des Jungen erreichen. Das ist aber nicht so. Ich will doch nur das der Junge wenigstens mitbestimmen darf und nicht weiter unter einen Streit zwischen den Eltern leiden muss. Wenn ich von leiden rede, war immer der Streit gemeint und nicht die Phimose. Darunter leidet er ja offenbar nicht. Beschwerdefrei sehe ich es zwar nicht, weil er die Vorhaut nicht zurückziehen kann, aber schmerzfrei ist er ja und darum muss man nicht handeln. Aber das Kind muss hier mitreden dürfen, nichts anderes will ich ja. Da sich die Eltern offenbar nicht einzigen, warum können sie nicht dann den Jungen reden lassen und seine Entscheidung akzeptieren?
    Ich weiß wie sehr man leiden kann, wenn die Eltern sich ständig streiten und man selbst noch der Grund ist. Es zerstört nicht nur die Kindheit, es kann zu bleibenden Schäden führen bis hin zum Gefühl, dass man selbst nicht geeignet ist eine Familie zu gründen.
    Ich will doch wirklich keine Beschneidung herbeiführen, nur das mehr auf das Wohl des Kindes und seine Meinung geachtet wird, es ist schließlich sein Leben und sein Körper und außer ihm muss niemand für den Rest seines Lebens damit leben.
    Wenn ich hier sage, dass eine Beschneidung meistens nicht schlimm ist, will ich nicht sagen, dass man es machen sollte wenn es nicht nötig ist. Ich will nur vermeiden, dass Rolf dem Jungen jetzt einredet eine Beschneidung wäre das schlimmste was es gibt. Denn das Thema ist ja noch nicht vom Tisch und falls es irgendwann nötig werden sollte, darf der Junge nicht total verängstigt sein. Genau dann würde er sich nämlich für den Rest seines Lebens einreden, dass er damit unzufrieden sein muss. Aber natürlich sollte niemand einfach so eine Operation machen lassen, wenn sie vermeidbar ist.

  • Tragischerweise macht die Mutter ja dicht. Da können wir nichts mach.

    Klar ist es sinnvoll das Kind mit einzubeziehen.

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • Tragischerweise macht die Mutter ja dicht. Da können wir nichts mach.

    Wir können da nichts machen, dass muss Rolf schon selbst tun.
    Meiner Meinung nach macht sie ja nur dicht, weil der Streit noch immer läuft und sie auch nicht verlieren will. Ich glaube kaum, dass sie dem Kind schaden will und eine nicht nötige Operation vornimmt.

    Klar ist es sinnvoll das Kind mit einzubeziehen.

    Das ist merh als sinnvoll, dass ist sogar das einzig Richtige. Die Mutter würde den Jungen sicher auch nicht zwingen, wenn er eine eigene Meinung äußert, dass er nicht will. Darum sag ich es nochmal, der Junge sollte aufgeklärt werden, welche Optionen es gibt und was die Vor und Nachteile davon sind. Wenn er sich dann selbst dazu entscheidet, dass er lieber warten will bis zur Pubertät, wird die Mutter ihn ja wohl nicht zwangsbeschneiden lassen. Wenn sie das wollte hätte sie es längst getan.
    Das Problem ist nur, dass der Junge nicht frei entscheiden kann, weil er im Mittelpunkt eines Streits steht wo er gar nicht stehen will und darunter leidet er auch sehr.
    Beide Eltern müssen im Sinne des Kindes diesen Streit beilegen und dem Kind seine Meinung erlauben, ohne dass das Kind fürchten muss, dass es jemanden enttäuschen könnte. Das muss man vorher klarstellen. Eine andere Lösung sehe ich hier nicht und es gibt wahrscheinlich auch keine.

  • Ich bin mir sicher das Rolf weiß was er tun kann und das auch tut. Ich kenne die Frau nicht und kann nicht beurteilen was sie aus welchem Motiven heraus tun wird. Das sie der Überzeugung ist im Sinne des Jungen zu handeln, wird schon so sein, doch deshalb kann es dennoch falsch sein. Wir können nur versuchen zu helfen. Mit Links und Literatur.

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • Wir können nur versuchen zu helfen. Mit Links und Literatur.

    Genau das meine ich. Damit wird der Machtkampf unterstützt und es hört nicht auf. Kann Rolf nicht einfach den Vorschlag machen, dass der Junge mitreden soll und es so gemacht wird wie er das möchte. Das würde seine Frau ja sicher nicht ablehnen, denn sie will dem Kind ja auch nicht schaden und etwas gegen seinen Willen tun. Sie will wohl nur Rolf schaden und solange Rolf immer wieder mit neuem ankommt, Literatur usw. die seine Frau wahrscheinlich sowieso nicht lesen wird, hört es nicht auf. Das versuche ich hier doch die ganze Zeit klar zu machen. Ich gehe davon aus, dass beide das Kind lieben und in seinem Sinne handeln wollen. Aber sich darum zu bekriegen ist sicher nicht im Sinne des Kindes. Man sollte das Kriegsbeil endlich begraben und den Jungen reden lassen. Vorher muss man ihm geschlossen zeigen, dass er reden soll und darf und man seine Meinung hören will, respektiert und versucht GEMEINSAM umzusetzen.

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