Total Enttäuschendes aus Dänemark :(

  • Anscheinend hat der Außenminister Dänemarks, vorschnell Versprechungen gegenüber Ägypten gemacht. Es regt sich Widerstand im Dänische Parlament

    Auch wird die höhe der schwerwiegenden Nebenwirkungen auf über 5 % der Jungen die beschnitten wurden benannt

    http://www.mx.dk/nyheder/danmark/story/30150521

    Dort wird wenigstens diskutiert ...

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • Hier geht die Diskussion weiter, auch hier wollen religiöse Menschen nicht wahrhaben das es es um Menschenrechte geht und nicht ob und wie groß die Auswirkungen sind

    http://www.kristeligt-dagblad.dk/danmark/omskae…nd-sexproblemer

    Doch es gibt auch hier Leute die Aufklärungsarbeit leisten und den Artikel kritisieren

    https://www.facebook.com/morten.frisch/…209552137217649

    Es bleibt spannend

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • 87% der Dänen, also fast neun von zehn wollen nach neuster Umfrage ein Verbot der Jungenverstümmelung. :thumbup:
    Und was machen die sogenannten "Volksvertreter"? Erklären es zum Menschenrecht Jungen genital zu verstümmeln. Volksverräter passt besser.


    Zitat

    Jair Melchior thinks that a ban would be undemocratic...


    Das ist überhaupt der Knaller. Wenn 87% der Bevölkerung für ein Verbot sind, dann wäre ein solches undemokratisch. X/
    Demos, gr. das Volk. Kratia, die Herrschaft.

    http://politiken.dk/kultur/kultur_…af-drengeboern/

    [Blockierte Grafik: http://multimedia.pol.dk/archive/01042/…ng_1042483y.jpg]

    There is no skin like foreskin

  • Da haben manche aber Angst, das Dänemark mit guten Beispiel voran gehen wird, wenn jetzt schon in Deutschland, Intakt Dänemark, angegriffen wird ;) Ich verbuche das als kleinen Erfolg
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26703


    Sie sind gut organisiert, international vernetzt – und geben nicht auf. Im Sommer haben Gruppen wie »Intact Denmark« erneut eine Debatte über die Beschneidung entfacht.

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • Anstatt sich endlich mal mit der Ethik und den Folgen der Beschneidung auseinanderzusetzen kommt natürlich mal wieder nur der Vorwurf des Hasses. Zum Mäusemelken.

  • Elke Wittich ist eine alte Bekannte, wenn es darum geht, das Leid von Betroffenen zu verhöhnen, einer faktenbasierten Diskussion aus dem Weg zu gehen und gleichzeitig aggressiv zu emotionalisieren.
    Einfach mal googlen bei Interesse.

  • Ist es nicht auffällig, dass gerade die, die so gerne von Hass reden (z.B. Volker Beck oder hier Frau Wittich), den Eindruck machen, als seinen sie selbst von Hass regelrecht zerfressen?

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Ist es nicht auffällig, dass gerade die, die so gerne von Hass reden (z.B. Volker Beck oder hier Frau Wittich), den Eindruck machen, als seinen sie selbst von Hass regelrecht zerfressen?

    Ja, das ist wirklich auffällig. Aber durchsetzen werden die sich nicht, es dauert nur etwas und wir müssen geduldig sein.

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • Ich glaube, "Intact Denmark" Hass als Motiv zu unterstellen, spricht für sich.

    Ich mag: "Experten halten diese Studie allein schon aus statistischen Gründen für unseriös". Gelesen hat sie die Studie von Frisch ja offenbar nicht. Sie kennt nicht mal deren zentrale Aussage. Und was man dann aus "statistischen Gründen" über Auvert, Morris et. al. sagen müsste, in denen regelmäßig "conflict of interests declared: none" zu lesen ist, nun ja. Aber Zirkumfetischexperten kennen sich mit Statistik halt einfach besser aus.

  • Sie sind gut organisiert, international vernetzt – und geben nie auf. Jahr für Jahr betreiben Gruppen wie "circinfo", "Gilgal Society", die Europäische Janusz Korczak Akademie (mit Hilfe von Elke Wittich) u.v.a.m. erneut Propaganda für die Genitalverstümmelung von Jungen. Die Auseinandersetzungen sind meistens von unverhohlen Beleidigungen und Diffamierungen gegen Kinderschützer und einer Dämonisierung der Penis-Vorhaut geprägt sowie von Bedrohungen gegen die rund 1,4 Milliarden Jungen auf der Welt.
    Nicht erst seit das Kölner Landgericht im Sommer 2012 in einem Fall von Jungenverstümmelung auf strafbare Körperverletzung erkannte nimmt auch die breite Öffentlichkeit die Angriffe gegen wehrlose Jungen zur Kenntnis. Der feindseligen Ton der Debatte muss angesprochen werden, die vehemente Kritik am Schutz wehrloser Kinder, die Diffamierungen (Antisemitismus, Religionsfeindlichkeit, u.a.). Die meist anonymen Leserreaktionen reichten zum Entsetzen vieler bis zu offenem Deutschenhass. "Wartet nur, bald heulen die Sirenen, und dann heult ihr!" "Germany has a foreskin the size of an umbrella and the underlying schmutz to accompany such an appendage can only be the reasoning why the Germans act so irrationally – yes, it must be the balanitis which gives them the hatred of all things credible" "The goyim like to be able stick their greasy smegma covered glans penis into any dry hole they come across whether willing or not", usw, usw...


    Befeuert wird die Jungenverstümmelungspropaganda regelmäßig durch den Verstümmelungsfan und Biologen Brian Morris, der früher mal an der Uni Sydney arbeitete. Morris Studien werden von den Promotern der Jungenverstümmelung begeistert aufgenommen und verbreitet. Morris behauptet unter anderem, dass die Verstümmelung von nicht zustimmungsfähigen Jungen, die noch gar keinen Sex haben diese bestens vor einer HIV-Infektion schützen würde.

    Experten halten diese Studien allein schon aus statistischen Gründen für unseriös: In Mitteleuropa ist bei einer geringen Verbreitung der Vorhautlosigkeit die HIV-Inzidenz wesentlich niedriger als in den USA, wo 70-80 der Männer unten ohne sind.

    Morris will weiter"forschen". Viel kleine Jungen auf der Welt befürchten, dass die Jungenverstümmelungsfans keine Ruhe geben werden.

    There is no skin like foreskin

  • Frau Wittichs Pamphlet ist von der üblichen Machart.
    Würde man so etwas verallgemeinerndes über Juden oder Muslime schreiben, würde man entsprechend beschämt, als Rassist, der den Gegenstand seines Hasses über einen Kamm schert.
    Null Differenzierung, null intellektuelle Ehrlichkeit, nur billige Propaganda, wie sonst auch.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Es gehören immer zwei dazu. Eben auch eine Zeitung, die so etwas veröffentlicht. Die Zeitung des Zentralrates. Und wir wissen ja - die pösen Vorhäute lassen das Getreide verderben, und dann müssen wir alle verhungern!

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/20994

    Und überhaupt....

    Da findet man viele aufschlussreiche Artikel (über die JA, und den Zentralrat), auch zur Frage der Betäubung:

    Da beim acht Tage alten Neugeborenen die Schmerznerven noch nicht voll ausgereift sind, läßt sich, bis maximal zum zehnten Tag, die Beschneidung ohne Betäubung durchführen, ohne daß das Kind wesentliche Schmerzen empfindet.

    Was allerdings schon 2006 längst überholt war.

    Und was "wesentlich" ist bestimme ich.

    Interview mit Kristina Schröder:

    Sie haben als Voraussetzungen für die Beschneidung angemessene Betäubung und ärztliche Mitwirkung genannt. Ist
    Ihnen bewusst, dass diese Forderung der jüdischen Tradition widerspricht?
    Ich erkenne in der jüdischen Religionspraxis durchaus Wege, eine maximale Schmerzfreiheit und ärztliche Standards mit den religiösen Vorschriften in Einklang zu bringen.


    Was diese "Wege" sein sollen, hat Schröder nie verraten. Auch nicht, wie man "Schmerzfreiheit" steigern kann. Schmerzfrei ist schmerzfrei, schmerzfreier "maximal schmerzfrei" geht nicht. Ansonsten behauptete nur Persil mal weißer als weiß zu waschen.

    Die Parlamentsmehrheit hat sich in der Frage der Betäubung durch Nichtmediziner einfach "einen in die Tasche gelogen" Augen zu und durch! Und anschließend war die Devise "Schnauze halten - das Thema ist gegessen!" Bloß kein staatliches Wächteramt, ob Babys bei Operationen tatsächlich angemessen betäubt werden - das geht doch wohl niemanden etwas an!

    Wie sagte Adriana Altaras im Fernsehen? "Waren die [ihre Söhne] betäubt?" "Nein!!!"

    Aufschlussreich auch:


    Änderungsanträge gab es zudem von dem Grünen-Abgeordneten Jerzy Montag, wonach Mohalim nur bis 14 Tage nach der Geburt den Säugling ohne Betäubung beschneiden dürfen.

    Im Änderungsantrag von Montag, Beck & Co. stand tatsächlich:

    Zitat


    2. In Absatz 2 werden die Wörter „sechs Monaten“ durch die Wörter „vierzehn
    Tagen“ ersetzt.


    Und in der Begründung:

    Dies bedeutet im Er-
    gebnis, dass – wenn der Eingriff ohne Assistenz eines Arztes oder einer Ärztin
    erfolgt – in den ersten sechs Monaten nach der Geburt die Schmerzlinderung
    nicht mittels Narkosemittel durchgeführt werden kann.

    Was sachlich richtig ist - allerdings gilt das die ersten 14 Tage genauso. Wenn mit "Narkosemittel" Vollnarkose gemeint ist, ist das Risiko sogar die ersten zwei Lebensjahre bei nicht zwingend notwendigen oder aufschiebbaren Operationen nicht vertretbar.


    Zitat

    Vielmehr ist darauf abzustellen, dass bei Neugeborenen die Belastungen einer
    Anästhesie (Narkose) so beträchtlich sind, dass kleinere medizinische Eingriffe
    unterlassen oder auf ein Alter verschoben werden, in dem solche anästhetischen
    Maßnahmen relativ komplikationslos eingesetzt werden können.

    Völlig richtig - OMG, Montag und Beck haben tatsächlich mal Durchblick!

    Und dann kommt der Fallrückzieher. Die schwachsinnige Begründung, warum das die ersten 14 Tage nicht gelten soll:

    Zitat

    In der Praxis
    werden Beschneidungen an Neugeborenen in Deutschland nur bis zu zweiten
    Lebenswoche nur unter Anwendung von schmerzlindernden Salben oder Zäpf-
    chen durchgeführt.


    S'ist halt so Praxis!

    Und deswegen ist auf einmal nicht mehr darauf abzustellen, "dass kleinere medizinische Eingriffe unterlassen oder auf ein Alter verschoben werden, in dem solche anästhetischen Maßnahmen relativ komplikationslos eingesetzt werden können"

    Die einzige deutschsprachige jüdische Zeitung, die auch mal kritische Artikel über MGM gebracht hat, die "Jüdische Zeitung", die gibt es leider nicht mehr.

    There is no skin like foreskin

  • Zitat von Elke Wittich

    Seit der Religionswissenschaftler Jens-André Herbener am 28. September in der Zeitung »Politiken« einen Beitrag gegen ein Beschneidungsverbot veröffentlichte, nimmt auch die breite Öffentlichkeit die Angriffe zur Kenntnis.

    Wittich meint am 13.10.2016 mit "September" den September 2015, wie clever! Da kann man sich dann natürlich die Finger wund suchen.

    http://politiken.dk/debat/profiler…edoms-endeligt/


    Zitat

    Die meist anonymen Leserreaktionen reichten zum Entsetzen der liberalen Dänen bis zu offenem Judenhass.

    Na dann gugge mer se uns doch einfach mal an! (leider nur in der sehr holprigen google-Übersetzung)



    There is no skin like foreskin

  • There is no skin like foreskin

  • There is no skin like foreskin

  • There is no skin like foreskin

  • There is no skin like foreskin

  • There is no skin like foreskin

  • Zitat


    Has the following, probably circumcised, Jewish philosophers reported
    injuries:....
    Not to mention conductors such as:... Billy Joel

    Fällt mir nur gerade so ein, dass Billy Joel anscheinend nicht so glücklich darüber war, dass er über seine VA nicht gefragt wurde,

    Zitat

    Regarding his circumcision he said, "I had the snip and I had nothing to say about it. I'm still a little pissed off about that."

    https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4111115,00.html

    There is no skin like foreskin

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!