Ute Sacksofsky: "Beschneidung ist ein äußerst schwieriges Thema"

  • Und eins ist ja klar: wer von einem angehenden Inhaber des akademischen Doktorgrades der Rechtswissenschaften ausgerechnet wissenschaftliches Arbeiten einfordert, der kann nur ein Sadist sein! :thumbup:


    Zitat

    Dabei ist es gar nicht das skurrile Thema der Arbeit, das so viel Aufsehen erregt...

    Schade. Das Thema wäre es nämlich Wert gewesen.

    https://bucblog.wordpress.com/2009/06/25/rez…iner-rezension/

    Verdammt, was ist aus Deutschlands Hochschulen geworden? Andere wie Guttenberg, Schavan, Giffey etc. machten es noch eine Kiste tiefer...

    There is no skin like foreskin

  • Muss da noch mal drauf zurückkommen. In der seltsamen Gedankenwelt von Sacksofsky ist geschlechtliche Diskriminierung offenbar "im Prinzip" verboten, aber völlig OK, wenn sie zum Vorteil von Mädchen und Frauen - oder wenigstens zum Nachteil von Jungen und Männern stattfindet. Mit dieser "woken" Einstellung wird heutzutage der Lehrstuhl zum Selbstgänger. Und natürlich passt das hervorragend zum Programm der Bundeszentrale für politische Verblödung.

    Es gibt noch eine Reihe von Rechtsnormen, die an das Merkmal Geschlecht anknüpfen, aber für eine Übergangsphase gerechtfertigt erscheinen.

    Eine "Übergangsphase" die jetzt schon 5.000 Jahre geht...


    Zitat

    In dieser Phase berufen sich dann auch Männer verstärkt auf den Gleichberechtigungssatz; das Differenzierungsverbot nützt ihnen. Doch die meisten dieser "Privilegien" für Frauen sind ohnehin zwiespältig. Sie begünstigen Frauen nicht nur, sondern benachteiligen sie auch.

    Oh ja, die armen Bohra-Mädchen können gar nicht durch die identitätsstiftende Bescheidung ihrer Klitorisvorhaut in ihre Kultur aufgenommen werden! Diese "Privileg" wird nur Jungen zugesprochen, wie patriarchalisch!


    Zitat

    Selbst Regelungen, die eindeutig nur vorteilhaft für die jeweils betroffene einzelne Frau sind, wie etwa die Verschonung von der Beschneidung, verstärken patriarchale gesellschaftliche Vorstellungen über die Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

    Stimmt. Aber im Text stand natürlich "Wehrpflicht".

    Zitat von Sacksofsky

    Die Benachteiligung dieser Gruppen [von kleinen Jungen!] ist bereits lang andauernd und gravierend. Sie hat damit besonders deutliche Spuren in der Ausgestaltung des Rechts hinterlassen. Um zu verhindern, dass die traditionelle Diskriminierung fortwirkt, muss das Gleichheitsverständnis auch tatsächliche Auswirkungen einbeziehen.

    Mit dieser kleinen [Ergänzung] passt es!

    There is no skin like foreskin

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