• Zitat

    Das Ausmaß historischer Veränderungen bei Riten legt nahe, dass für Beschneidung bald eine symbolische Handlung genügen wird – wer als Erwachsener die Familie verlassen hat, kann sich dann frei entscheiden.

    http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.2719.html

    Indeed, as the history of female circumcision suggests, if male circumcision
    were confined to developing nations, it would by now have emerged as an in-
    ternational cause celebre, stirring passionate opposition from feminists, physicians, politicians, and the global human rights community. If routine medical
    circumcision didn't exist today, no one would dare to invent it.

    David Gollaher

  • Zitat

    Bekannt ist – und mir begegnen laufend Beispiele – dass viele Juden die orthodoxen Riten, insbesondere Beschneidung, eher «zähneknirschend» mitmachen, erdulden. Unklar ist, ob dies nicht schon längst für eine Mehrheit gilt.

    Interessant und überaus positiv finde ich, dass diese Schrift offenbar schon einmal im August 2012 erschienen ist und die Jüdisch Zeitung sie heute erneut veröffentlicht.

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Es gibt eben nicht nur die Jüdische Allgemeine, über die es heißt:

    Zitat

    Der Rückgang der Anzeigenerlöse in den vergangenen Jahren führte dabei zu einer immer stärkeren Rolle des Zentralrats.[6] Konkurrenz bekam die Wochenzeitung in den letzten Jahren von dem explizit Zentralrats-kritischen Monatsblatt Jüdische Zeitung (2005) und dessen russischsprachiger Schwesterpublikation Jewreiskaja Gaseta (2002).[5][7]

    http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdische_Allgemeine

    Wo der Zentralrat steht ist ja bekannt.

    Indeed, as the history of female circumcision suggests, if male circumcision
    were confined to developing nations, it would by now have emerged as an in-
    ternational cause celebre, stirring passionate opposition from feminists, physicians, politicians, and the global human rights community. If routine medical
    circumcision didn't exist today, no one would dare to invent it.

    David Gollaher

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