Sexueller Kindesmissbrauch?

  • Zitat

    "After 2 years for the first case and 13 months for the second one, we noticed that penile cosmesis was good, glans sensation was present, and early morning erection was maintained for both cases."


    Das bedeutet, dass 2 Jahre/13 Monate nach der Rekonstruktion der Penis normal funktionierte. Um das zu testen, wurde der Penis "manipuliert". Das ist ein ganz normales medizinisches Vorgehen nach solchen Operationen.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Ach so, wenn Ärzte an Kindern herummasturbieren, das ist ganz normal. OK, habe ich wieder was gelernt.
    (Und da regen sich die Leute wegen Edathy und seinen FKK-Bildchen auf...)

    There is no skin like foreskin

  • Wenn ein Gynäkologe eine Frau untersucht, "masturbiert" er auch an ihr "herum", oder wie?

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Wenn ein Gynäkologe eine Frau untersucht, "masturbiert" er auch an ihr "herum", oder wie?

    Wenn ein Gynäkologe ein Mädchen mit Absicht sexuell stimuliert, dann kommt er (hoffentlich) sofort in U-Haft.

    Und wenn der Kleine nach stundenlanger Masturbation immer noch keine Erektion hat? Was dann? Eichel wieder abschneiden, und noch mal drannähen? Was soll der Quatsch? Und was empfindet der Junge dabei? Das ist Missbrauch.

    There is no skin like foreskin

  • Jein, wie willst du sonst feststellen, ob alles funktioniert, ob die Nerven auch eine Erektion weiterleiten?

    Ich sehe das wirklich auch kritisch, aber mir fällt aktuell keine andere Möglichkeit ein, wie man nach einer Rekonstruktions-OP (!!!) die notwendig wird, weil das arme Kind völlig verschlachtet wurde, das herausfinden kann, ob die OP ein Erfolg war oder ob man nochmal "nacharbeiten" muss.

    Und da kanns dann echt auf Monate ankommen, weil Gefäße oder Nervenenden halt brauchen bis sie wachsen.

    Das sind aber echte Grenzbereiche. Die "Penetrations-Prüfungen" an Kindern, denen in frühester Kindheit aufgrund einer festgestellten Intersexualität, sehe ich zum Beispiel wirklich von der Erst-OP bis hin zu den Penetrationsprüfungen als sexuellen Kindesmissbrauch an.

  • Und wenn der Kleine nach stundenlanger Masturbation immer noch keine Erektion hat? Was dann? Eichel wieder abschneiden, und noch mal drannähen? Was soll der Quatsch?

    Keine Ahnung von Medizin haben, aber den eigenen sexuellen Phantasien freien Lauf lassen: was soll DER Quatsch?
    Wenn die Rekonstruktion nicht infolge einer rituellen Beschneidung erfolgt wäre, würdest Du über genau die gleichen medizinischen Erfordernisse kein Wort verlieren.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Zitat

    After Cutting Little Girls' Clitorises, Ivy League Doctor Tests Handiwork With a Vibrator

    ...

    The horrors of clitoroplasties aside, Poppas' particular brand of FGM adds an extra layer of psychological damage. When Dreger told Ken Zucker, a child psychologist about how Poppas used a vibrator to test a little girl's clitoral sensation,he said: "Applying a vibrator to a six-year-old girl's surgically feminized clitoris is developmentally inappropriate."

    http://www.alternet.org/story/147254/a…ng_little_girls'_clitorises,_ivy_league_doctor_tests_handiwork_with_a_vibrator

  • Poppas ist hier noch mal eine völlig andere Hausnummer.

    Der setzt Jungen, die er aufgrund eines zu kleinen Penisses (!!!!) als "Intersex" erkannt hat, eine Neovagina ein und macht dann in regelmäßigen Abständen Penetrationstests und Tests mit einem Vibrator. DER Kerl gehört echt in den Knast.

    Ansonsten: Bitte:

    Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Und wie man nach einer Rekonstruktions-OP feststellen soll, ob wenigstens teilweise wieder Gefühl im Genital ist, außer es zu manipulieren, ich würde das gerne wissen.

    Denn die Kids dürften dann noch viel zu klein sein, um darauf entsprechend antworten zu können


  • Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Und wie man nach einer Rekonstruktions-OP feststellen soll, ob wenigstens teilweise wieder Gefühl im Genital ist, außer es zu manipulieren, ich würde das gerne wissen.

    Denn die Kids dürften dann noch viel zu klein sein, um darauf entsprechend antworten zu können

    Falls meine Reaktion zu heftig war ("sexuelle Phantasien"), bitte ich um Entschuldigung. Heftig fand aber auch die Gleichsetzung von Manipulieren und Masturbieren. Ohne jeglichen Hinweis sollte man Ärzten derartiges nicht unterstellen. Wenn der Arzt sensibel ist, sollte die medizinisch notwendige "Manipulation" so durchführen können, dass sie nicht in die Nähe der Masturbation gerät. Für die Untersuchung der Empfindlichkeit der Eichel sollte das ausreichen.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Werner, dich meinte ich nicht. Mir ging die Gleichsetzung "Manipulation" vs. "Masturbation" auch viel zu weit.

    Selbstbestimmung: Man hat bei diesen Rekonstruktions-OPs nur ein verdammt kleines Zeitfenster, um zu retten, was zu retten ist. Und da *muss* man leider auch mal heftiger ran, um zu gucken, was geht. Wenn die Nerven einmal abgestorben, das Narbengewebe gefestigt ist, kannst du nicht mehr viel machen.

    Das heißt: So schnell wie möglich Rekonstruktions-OPs und die müssen dann auch auf Erfolge kontrolliert werden, damit man frühzeitig eingreifen kann, wenn was schiefläuft

  • Hier sieht man wie ev. sinnvolle z. bsp. notwendige Tests und Missbrauch beieinander liegen.
    Als Arzt würde ich mir mindestens 2 Schwestern dazuholen, um jegliches Missverständnis absolut auszuschließen.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Das sowieso.

    Aber ich würde zumindest dokumentieren, warum es aus medizinischer Hinsicht KEIN Missbrauch ist.

    Ich verweise da auf Poppas.

  • Hier sieht man wie ev. sinnvolle z. bsp. notwendige Tests und Missbrauch beieinander liegen.
    Als Arzt würde ich mir mindestens 2 Schwestern dazuholen, um jegliches Missverständnis absolut auszuschließen.


    Im Allgemeinen spürst Du das, wenn ein Arzt Grenzen überschreitet, selbst wenn Du ihm Deine intimsten Teile "präsentierst". Diese Grenzziehung ist auch einem Kind ohne weiteres zu vermitteln.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Was macht es aus Sicht des Kindes für einen Unterschied, ob der Kittel weiß oder schwarz ist? Die Verwirrung ist die selbe.

    Wenn jemand ohne dein Einverständnis sexuelle Handlungen an dir vornimmt, das ist entwürdigend. Glasklarer Verstoß gegen Art. 1 GG.
    Und ein Kind ist nicht einwilligungsfähig. Und die Eltern können auch nicht sexuelle Handlungen gegenüber ihrem Kind einwilligen. Das wäre ja ganz was neues.

    Und im "Negativfall" - es kommt keine Erektion zustande (wann hört man mit der Stimulation auf? ?( ) - was soll da nach zwei Jahren noch "nachbessern"? Die Eichel noch mal abnehmen, und "sorgfältiger" wieder draufnähen?
    Wieviel Traumatisierung darf's denn sein für das Kind? Glaubt jemand im Ernst, nach zwei Jahren wird da noch was besser? Es könnte bei einer zweiten OP eher noch schlimmer werden. Das eine einmal abgetrennte Eichel nie wieder das Gefühl haben wird wie eine in situ belassene sollte doch wohl klar sein.
    Das ganze zeigt dramatisch, wozu eine (vermutlich willkürliche, denn von einer Indikation wurde ja nichts beschrieben) Zirkumzision im Endeffekt führen, kann - einfach ekelhaft.

    Und die Seite bitte nicht mit Bildern abspeichern, sonst seid ihr dran wegen Kinderpornographie "Kategorie 2". Ach nein, Betrachten reicht ja schon...
    Ach falsch, ist ja Kategorie 1! Total illegal. Die Genitalien sind ja besonders herausgestellt. Vermutlich sind wir schon erfasst....
    Wie schön scheinheilig der Kinderschutz geworden ist.

    There is no skin like foreskin

  • Ich kann dir da nicht folgen. Fotos von Genitalien sind keine Pornographie.
    Erst die Ablichtung einer sexuellen Handlung ist als solche zu werten.
    Und dass es kranke Hirne gibt, die sich an den blutigen Genitalien, die auf diesen Bildern zu sehen sind, laben, damit muss man leben. Es gibt vielleicht derart kranke Hirne.

    Eine medizinische Handlung, die zum Zweck hat die Situation zu verbessern (hier nur den Status abzutesten) kann ich nicht als sexuelle Handlung ansehen. Es fehlen die eindeutige sexuelle Motivation und der Lustgewinn des Täters.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Fotos von Genitalien sind keine Pornographie.

    Für dich nicht, und für mich auch nicht. Aber frag mal Frau Zypries, die sagt, dass schon durch Herausvergrößern der Genitalien aus einem FKK-Foto Kinderpornographie entsteht. Bei einem Bild, das nur oder überwiegend die Genitalien zeigt, sind dieselben hervorgehoben, und das ist ein Merkmal von Pornographie.
    Das entscheidet ggf. ein Richter/eine Richterin - und hat da erheblichen Spielraum.

    Zitat

    Es fehlen die eindeutige sexuelle Motivation und der Lustgewinn des Täters.


    Die Motivation ist für die Wirkung auf das Kind unerheblich.

    There is no skin like foreskin

  • Bei einem Bild, das nur oder überwiegend die Genitalien zeigt, sind dieselben hervorgehoben, und das ist ein Merkmal von Pornographie.

    Das finde ich, gerade mit Blick auf den Vorschlag, die Fotodokumentation bei Phimosebehandlung einzustellen, fatal.
    Nein, medizinische Fotos von Genitalien sind noch keine Pornografie. Ein Schönheitschirurg macht vor und nach Brustvergrößerungen Fotos seiner Patientinnen. Ist das damit pornografisch?
    Sicher nicht.

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Au, Selbstbestimmung, da wird aber heftig was bei dir getriggert, kann das sein? DIE Abwehrmechanismen kenne ich nur zu gut.

    Nochmal: Nicht jede Untersuchung, die unangenehm ist, ist auch gleich ein sexueller Übergriff. Gerade die Medizin ist da verdammt häufig wirklich grenzwertig (ich sach nur: Gynäkologe bei Frauen).

    Wenn man den Maßstab anlegt, den du gerade anlegst, dann dürfte man eigentlich keinerlei Untersuchungen mehr machen.

    Wichtig, gerade bei Kindern (und soweit möglich): Erklären: Es wird unangenehm, es ist nicht schön, wir wissen das, aber das muss leider sein. Erklären, was man macht und warum. Ängste nehmen. Das gilt übrigens für so ziemlich jede Untersuchung, egal ob bei Erwachsenen oder Kindern.

    Und wenn das Kind klar zu verstehen gibt: ES REICHT - Pause machen. Dann fragen, was war, ihn trösten und dann, nach entsprechenden Erklärungen, weitermachen. Atempausen einlegen, die sind wichtig.

    Und das kostet leider Zeit, die man heute nicht unbedingt hat.

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