6. Mai 2014, Universität zu Köln, 10h30-17h30: Wissenschaftliches Symposium: „Genitale Autonomie: Körperliche Unversehrtheit, Religionsfreiheit und sexuelle Selbstbestimmung – von der Theorie zur Praxis“

  • könnte man darüber streiten, ob er warten muss, bis er 18 ist oder ob das Alter von 16 oder 14 reichen würde.


    So gibt es eine Menge Dinge, auf die man warten muss, bis man eben 18 ist (Wahlrecht, Führerschein, Rechtsfähigkeit, usw.). Da der Gruppendruck nicht erwarten lässt, dass ein freier und informierter Entschluss stattfindet, halte ich 18 Jahre für das Mindestmaß.

    Und für viele Dinge braucht es den Spannungsbogen darauf warten zu müssen, um es dann richtig zu genießen. :rolleyes:

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Nicht überraschend, aber bezeichnend die Resonanz in unserer "Qualitätspresse" (und bei den öffentlich-rechtlichen Haushaltswegelagerern):

    symposium genitale autonomie - Google-Suche

    Und das ersatzlose Kneifen der Bürgermeisterin.

    Man meidet das Thema wie der Teufel das Weihwasser. Man hat Angst vor den Kommentaren der eigenen Leserschaft! :thumbdown:

    Selbst die FAZ traut sich nicht mehr aus der Deckung. Offenbar hat die Graumannsche Gifterei Spätfolgen.

    There is no skin like foreskin

  • Ganz übel finde ich auch diese Aussage von Herrn Fegert:

    Zitat

    Seine Auseinandersetzung mit dem Begriff des “Kindeswohls” ergab, dass der Aspekt der Religionsfreiheit des Kindes nicht vernachlässigt werden dürfe: Durch ein Hinausschieben der Genitalbeschneidung würde das Kind bzw. der heranwachsende Mann möglicherweise an der vollumfänglichen Ausübung seiner religiösen Rechte und Pflichten gehindert werden und nicht als vollwertiges Mitglied seiner Religionsgemeinschaft anerkannt.


    Damit billigt er ein perfides Mobbing und verdreht die Tatsachen. Nicht die Beschneidungsgegner, sondern die reformunwilligen Hardliner behindern die vollumfängliche Ausübung von religiösen Rechten und Pflichten, indem sie stur an einem überkommenen Ritual als Voraussetzung für die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft festhalten.

    Ein gerupfter Spatz verspottet das Gefieder seiner Artgenossen. (Sorbisches Sprichwort)

  • Von religiösen Pflichten eines Babys zu sprechen ist falsch. Eine Pflicht ist eine Handlungsanweisung/aufforderung. Ein Baby kann keine Pflichten erfüllen. Es ist viel mehr so, dass einige Eltern das als religiöse Pflicht verstehen.
    Mit der Religionsfreiheit eines Babys hat das nichts zu tun. Objektiv gesehen ist ein Neugeborenes "religionsfrei" im Sinne von: frei von Religion. Die Religion kommt, wenn überhaupt, später.

    There is no skin like foreskin

  • http://www.maennerwege.de/beschneidung-a…rungsmassnahme/

    Zitat

    Die MännerWege sind seit Juni 2015 ein nicht-kommerzielles Online-Portal. Sie verstehen ihr Angebot in der Tradition von Switchboard. Zeitschrift für Männer und Jungenarbeit (1989-2014) und werden von Alexander Bentheim und Frank Keil verantwortet und betreut. Beide wohnen und arbeiten in Hamburg und sind u.a. langjährige Herausgeber bzw. Autoren für „Switchboard“.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!