Pittsburgh: Rabbi facing circumcision lawsuit

  • Zitat

    The lawsuit filed by Pittsburgh attorney Neil Rosen claims that the baby had to be taken to a nearby hospital for emergency reconstructive surgery and leech therapy.

    http://www.wtae.com/news/local/all…l?absolute=true

    Zitat

    Additionally, the injury occurred in the presence of his parents, “who witnessed the entire gruesome and torturous event” and rushed their son to UPMC Children's Hospital in Lawrenceville for emergency reconstructive surgery and leech therapy, the lawsuit says.

    http://triblive.com/news/adminpage…n#axzz2neRB9Skf

  • Zitat

    Rosenberg's webpage says he's a certified mohel, or ritual circumciser, who's done the operations since 1990

    1. zertifiziert
    2. schon lange am Skalpell.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Zitat von R2D2

    "'Sometimes, it doesn’t always work,' he says...

    Diese Aussage stammt von einem plastischen Chirurgen und betrifft die operative Wiederherstellung.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Mal ne saublöde Frage...

    Der Junge ist doch jetzt nicht "ordentlich beschnitten" - was ist in dem Fall eigentlich angesagt? Abwarten, bis das abgeheilt ist und dann wird die Vorhaut "endlich" entfernt?

    Der Pfuscher hat da doch zu tief geschnitten? Die Vorhaut müsste noch dran sein?

    Die Frage kam grad im Bekanntenkreis auf und um eine leicht angeheizte Stimmung etwas zu entschärfen, hab ich versprochen mal nachzufragen. ;)

  • Das ist ja nun vor acht Monaten passiert, und acht Monate lang hat man nichts davon gehört, dass einem Baby der Penis amputiert wurde. Nur weil es jetzt vor Gericht verhandelt wird hört man etwas davon.

    Das ist die Spitze des Eisberges, ich gehe davon aus, dass die meisten Fälle schwerer Penisverletzungen durch Mohalim unter der Hand geregelt werden. Denn ein Rabbi ist doch eine Respektperson, dem fährt man doch nicht an den Karren.

    There is no skin like foreskin

  • Das ist die Spitze des Eisberges, ich gehe davon aus, dass die meisten Fälle schwerer Penisverletzungen durch Mohalim unter der Hand geregelt werden. Denn ein Rabbi ist doch eine Respektperson, dem fährt man doch nicht an den Karren.

    Hast Du dafür irgendwelche Anhaltspunkte, oder möchtest Du nur ein bisschen herumphantasieren?

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Ein Anhaltspunkt ist der Rabbi-Rat in Israel selbst, der gegründet wurde, um Todesfälle und Klagen nach der Beschneidung zu untersuchen. Der ist zwar nur ein Feigenblatt - die Beschneidungen sind *IMMER* fehlerlos ausgeführt, aber das Kind hatte da leider leider eine Blutungsneigung oder die blöde Mutter hats gestillt, damits nicht so schreit, hättse ja wissen können, dass der Kleine davon sterben kann nach so einer OP....

    Ein weiterer ist die Regel, dass du, wenn 3 Beschneidungen mit dem Tod des Kindes enden, das vierte Kind intakt lassen darfst.

    Das sagt durchaus etwas über die Häufigkeit von Problemfällen aus, wenn man es für nötig befindet, solche Regeln und Institutionen einzurichten, damit die Leute bei der Stange bleiben...

  • Aber natürlich Werner, ich habe gerichtsfeste Beweise, dass in mindestens 17 Fällen... ;)

    Anhaltspunkte dafür, dass ein Rabbi für Juden eine Respektperson ist muss ich jetzt aber nicht wirklich präsentieren, oder?
    Warum sollte das da anders sein als in der katholischen Kirche (und der evangelischen auch), wo man so gerne Unangenehmes "unter der Hand" geregelt hat?

    Für eine Plausibilität spricht einfach die Logik. Was ein schlechtes Licht auf eine Gemeinschaft wirft, was sich auf finanzielle Zuflüsse und Mitgliedszahlen auswirkt, da hat die Gemeinschaft ein hohes Interesse daran, dass das intern bleibt.

    Es sind ja i.d.R. auch nicht komplette Penis-Amputationen, sondern z.B. Beschädigungen der Eichel - und dann wird bei einem Baby argumentiert: "ach, das wächst sich alles noch aus!"

    There is no skin like foreskin

  • Meine Frage bezog sich darauf, dass es sich bei der Komplikationsrate angeblich um einen Eisberg handele. Dass im Prinzip Interesse besteht, Komplikationen zu vertuschen, ist natürlich naheliegend. Daraus lässt sich jedoch nicht umstandslos schliessen, dass hier ein ganzer Eisberg vertuscht werden soll.

    Auch mit der Vertuschung ist es nicht so einfach, insbesondere nicht in einer Gesellschaft, in der die Rituale massenhaft vor aller Augen durchgeführt werden.

    Auch die Frage nach der Autorität von Rabbinern und Mohelim im Judentum würde eigentlich eine differenziertere Betrachtung erfordern.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Zitat

    After researchers have analyzed the benefits, risks and costs of having the procedure done, the data showed it was not medically beneficial to do such a surgery. In most cases, health insurance does not cover circumcision, due to the surgery not having any major health benefits.

    The Guardian bringt den Fall um Rabbi Rosenberg in einem durchaus beschneidungskritischen Kontext.

  • Ist das der Fall ?
    https://brightsblog.wordpress.com/tag/american-b…l-circumcision/

    Hier sein Angebot: http://www.brismilahpgh.com/The_Mohel.html

    Zitat

    Rabbi Rosenberg is recognized as a Certified Mohel by the American Board of Ritual Circumcision.

    Gott sei dank ist der zertifiziert. Denn, was hätte sonst alles passieren können?

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)

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