Weigerung Sohn zu beschneiden kostet eine Israelin 140$/Tg

  • Ich vermute mal, die wollen das niederschlagen, weil der internationale Schaden beträchtlich werden könnte.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Es wurde ein Sonderkonto eingerichtet, das von der Aktivistin Ronit Tamir verwaltet wird. Die auf "GONNEN" aufgeführten Links leiten das Geld dorthin weiter. Bislang kamen ca. 1400 US$ zusammen, wobei die Zahlungseingänge von Samstag noch nicht mitgerechnet wurden, da die Banken samstags geschlossen sind.

  • In einem Kommentar unter dem Artikel schrieb Stefan Schritt:


    Zitat

    "Wie war das doch gleich mit der Einmischung in Familie und Erziehung ? Ich dachte, das wäre ein absolutes no-go, wenn ich die vielen Rabbiner in der Beschneidungsdebatte richtig verstanden habe ?! Vermutlich ist es wohl nur ein tabu, wenn es nicht-Rabbiner sind, die sich einmischen. Es ist also nicht zu ertragen, wenn Eltern sich das selber aussuchen können … tja, dann gehört Beschneidung wohl plötzlich doch nicht zur Personensorge, was ? Sieh mal einer an."

    In Israel gibt es in Ehestandsfragen keine Freiheit VON Religion. Das ist ein rechtsstaatlicher Skandal, dem sich der deutsche Gesetzgeber bezüglich ritueller Beschneidung angeschlossen hat.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • [video]

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  • @ Maria Werner

    Danke für das video. Ich kann der jungen Moderatorin nur zustimmen: wie absurd ist denn das?

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

  • ...der jungen Moderatorin...

    Ich finde es auch gut, wie sich empört, auch wenn es auf mich etwas gekünstelt wirkt. Es handelt es sich übrigens um einen äusserst erfolgreichen, programmatisch atheistischen Sender. Mir scheint, dass sich die junge Dame vor allem darüber empört, dass im Fall von Elinor Daniel die Mutter zur Beschneidung gezwungen wird. Was aber würde sie sagen, wenn die Mutter sich freiwillig dazu entscheidet?

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Was aber würde sie sagen, wenn die Mutter sich freiwillig dazu entscheidet?

    Wäre in der Tat interessant zu erfahren. Das wäre die Nagelprobe. Aber ich denke, es ist schon sehr beachtlich und unterstützenswert, dass die junge Moderatorin das Selbstbestimmungsrecht, bzw. das Bestimmungsrecht der israelischen Mutter so kompromisslos verteidigt. In ihrer gesellschaftlichen Umgebung muss das nicht unbedingt leicht fallen.

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

  • Die Demonstration, die für heute Abend in Israel vor dem Regierungsgebäude anvisiert ist, bekommt zunehmend einen allgemeinpolitischen Charakter. Sie steht mittlerweile unter dem Motto: "Trennung von Staat und Religion". Konflikte zwischen Strenggläubigen und Säkularen in Israel schwelen schon seit Langem.

  • Demonstration vor dem Regierungsgebäude in Israel. Ich bin übrigens mit jemandem über Facebook in Kontakt, der mit 11 1/2 Jahren aus der Sowjetunion einwanderte und sich weigerte, das Ritual an sich vollziehen zu lassen, nachdem er erlebte, wie es einem Freund dabei ging. Er hatte sich auf dieser Demo hingestellt und laut verkündet, dass er stolz darauf sei, eine Vorhaut zu haben. Dass die Natur ihn damit gesegnet habe. Auf einer FB-Seite hatte er zudem berichtet, wie es ihm als intakter Mann bei der Armee ging. Im ersten Moment waren seine Kameraden schockiert und neugierig und stellten ihm Fragen, die er in Ruhe beantwortete. Sein Kommandeur rief ihn extra an und teilte ihm mit, er brauche sich nicht zu genieren, weil er intakt sei. Damit war das Thema durch. Er sei ein guter Soldat gewesen, der von seinen Kameraden geachtet wurde und niemand habe sich mehr um das Thema geschert.

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  • Solidaritätsdemonstration vor der israelischen Botschaft in New York. Die beiden Demonstranten mussten die Straßenseite wechseln. Hier der Bericht von Jonathan Friedman:

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