Neues Urteil zur Beschneidung

  • Man ist nicht zum Beschneiden verpflichtet!

    http://www.kostenlose-urteile.de/topten.beschneiden_von_baeumen.htm :D

    Und auf das Beschneiden von Pflanzen sollte man den Ausdruck endlich beschränken. Bei der weiblichen Genitalverstümmelung klappt es ja mittlerweile ganz gut.
    Langsam sollte der letzte Depp einsehen, dass die Vorhaut nicht be-schnitten, sondern ab-geschnitten und zerstört wird. Da wächst anders als bei Büschen und Hecken nichts mehr nach. Der Ausdruck "Beschneidung" für die Verstümmelung von Menschen ist Wort gewordenes Verbrechen.

    Indeed, as the history of female circumcision suggests, if male circumcision
    were confined to developing nations, it would by now have emerged as an in-
    ternational cause celebre, stirring passionate opposition from feminists, physicians, politicians, and the global human rights community. If routine medical
    circumcision didn't exist today, no one would dare to invent it.

    David Gollaher

  • Eigentlich gleicht die Beschneidung eher der Ringelung bei Bäumen. Diese wird aber wegen des hohen Infektionsrisikos und auch weil viele Bäume daran komplett eingegangen sind, kaum noch praktiziert. Mir dreht es aber jedes Mal auch hier den Magen um, wenn ich hier Abbildungen zu dieser Technik in alten Büchern sehe, obwohl bei der Ringelung im Gegensatz zur Beschneidung kein Blut fließt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ringelung#Ringelung_im_Obstbau

    Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)

  • Mich erinnert die Vorhautamputation an den von Luther angeprangerten Ablasshandel.
    Man gibt etwas für immer weg, und andere verdienen sich dumm und dusselig daran. Dafür wird einem dann ewiges Seelenheil versprochen.
    Nur dass bei der Verstümmelung von Kindern noch verschärfend hinzukommt, dass die Eltern unberechtigterweise im Namen ihres Kindes handeln. Von daher glaube ich schon, Luther wäre auf unserer Seite. ;)

    Indeed, as the history of female circumcision suggests, if male circumcision
    were confined to developing nations, it would by now have emerged as an in-
    ternational cause celebre, stirring passionate opposition from feminists, physicians, politicians, and the global human rights community. If routine medical
    circumcision didn't exist today, no one would dare to invent it.

    David Gollaher

  • Von daher glaube ich schon, Luther wäre auf unserer Seite. ;)

    Luther wäre wohl eher über die Komplikationsrate "erfreut" gewesen, denn ihm war bewusst, dass Mord und Totschlag sich nicht mit dem Christentum vereinen lassen. Dafür, dass wir uns aber für die Grundrechte von Kindern mit Eltern, die einem arabischen Glauben angehören, einsetzen, werden wir heute als antisemitisch oder antimuslimisch beschimpft. Undank ist der Welten Lohn ;)

    Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)

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