Dann bin ich wohl vorwiegend im Hier und Jetzt verhaftet. Das mag mit meinem eher bodenständigen und weniger mythologischen Beruf zu tun haben.
Die einzige Verbindung von weiblicher Unreinheit und der mythologischen Bedeutung des Blutes zur Beschneidung ist für mich, daß beides irgendwo in gruseliger Vergangenheit entstanden ist und irgendjemand es unerläßlich findet, Tradition nicht als die Weitertragung des Feuers sondern die Anbetung der Asche zu sehen.
Ich klinke mich hiermit aus dieser Diskussion aus, weil ich ihren Bezug zum 21. Jahrhundert, zum Zeitalter der Kinder- und Frauenrechte, nicht verstehe.