Ein Beitrag von Roseline Letteron, Professorin für öffentliches Recht an der Sorbonne.
http://libertescheries.blogspot.co.uk/2013/10/le-dro…ysique-des.html
Ein Beitrag von Roseline Letteron, Professorin für öffentliches Recht an der Sorbonne.
http://libertescheries.blogspot.co.uk/2013/10/le-dro…ysique-des.html
"La pression religieuse est si forte que le simple fait de débattre de ces pratiques sous l'angle juridique est considéré comme une atteinte à la liberté religieuse. "
Offenbar droht man auch in Frankreich mit der Antisemitismus- / Antiislam-Keule, wenn hier auch nur laut gedacht wird. Wie lange dauert es noch, bis die verfassungsrechtlich garantierten Menschenrechte für alle Kinder gelten, egal was deren Eltern denken oder glauben.
Übersetzung:
Der religiöse Druck ist so stark, dass der einfach Umstand, über diese Praxis unter einem juristischen Blickwinkel zu debattieren, als Eingriff in die religiöse Freiheit angesehen wird.
Man darf nicht übersehen, dass in F der Anteil von Muslimen und Juden zusammen an der Bevölkerung fast doppelt so hoch ist wie in Deutschland, nämlich 10%.
Man darf nicht übersehen, dass in F der Anteil von Muslimen und Juden zusammen an der Bevölkerung fast doppelt so hoch ist wie in Deutschland, nämlich 10%.
Und trotzdem spüren wir aus meiner Sicht bei der Beschneidungsdebatte mehr von "la pression religieuse" als in Frankreich. Wir werden noch immer von einigen als die "Nachkommen der Nazi-Verbrecher" gesehen und daher regelmäßig zum Schweigen verdonnert. Wenn es aber darum geht die Menschenrechte geschlechterneutral und altersunabhänig einzufordern, dürfen wir nicht schweigen.
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