Religion muss privat sein

  • Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Wenn Religionen sich auf dem falschen Weg befinden, darf man ihnen ruhigen Gewissens die Zähne zeigen finde ich. Die Geschichte hat uns jedenfalls gelehrt, dass es besser ist den Mund nicht zu halten.

  • Natürlich muß Religion Privatsache sein! Sowohl die Geschichte als auch die Gegenwart mit ihren Gottesstaaten zeigen, was passiert, wenn religiöse Überzeugungen das Leben bestimmen.
    Das ist weit vom friedlichen Miteinander entfernt, weit von Toleranz, Respekt, Offenheit, Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit.

  • Stellt Euch mal vor, man würde die ganzen christlichen Feiertage abschaffen. Weihnachten, Ostern...Silvester...

    Wär doch schade...


    Zitat

    Außer der Frage der Gleichberechtigung ist es langfristig betrachtet nicht einzusehen, warum ein säkularer Staat die Zahl der religiösen Feiertage noch ausweitet.


    Gleichberechtigung ist doch ein sehr guter Grund.

    Außerdem ist es ja nicht so, dass die religiösen Minderheiten nun gesetzliche Feiertage bekommen. Diese islamischen Feiertage werden den Status der nicht-gesetzlichen kirchlichen Feiertage wie Buß-und Bettag und der jüdischen Feiertage haben. Da werden also keine Ämter und Läden geschlossen, sondern die Religiösen haben lediglich das Recht auf einen freien Tag, den sie aber nacharbeiten müssen oder für den sie Urlaub nehmen müssen. Also nix dramatisches, oder? :)

  • Es ist halt so, daß es eine Reihe von Feiertagen schon gibt. Wie die heißen, ist mir persönlich egal und meinethalben können wir beispielsweise Christi Himmelfahrt abschaffen und stattdessen einen Tag ohne Namen einführen.
    Es geht darum, daß das Signal, das damit gesetzt wird, falsch ist. Ebenso falsch wäre eine Ausweitung der Privilegien der katholischen Kirche. Kirche und Staat müssen getrennt sein. Erst dann und nur dann ist der Staat souverän genug auch ohne große Diskussion Kopftücher bei Lehrerinnen zuzulassen. Dann gilt wirklich, daß jeder nach seiner facon glücklich werden kann, solange er bei sich bleibt. Statt zu versuchen, die Normen gerechter werden zu lassen( was niemals klappt, weil " gerecht" immer nur das ist, was MIR gefällt) sollten wir die Norm abschaffen....
    Ein wirlich säkularer Staat mit allen Freiheiten- auch der zum religiösen Bekenntnis.

  • Trennung von Staat und Kirche. Weltanschaulich hat der Staat neutral zu sein. :thumbup:

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

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