Deutsch-Türke produziert Film über Beschneidung

  • http://www.swr.de/landesschau-ak…id=1682/d9ixg9/

    "Shorts at Moonlight" - was Kurzes im Mondlicht. Ein Mainzer Kurzfilm-Festival heißt so. Aus Rheinland- Pfalz kommt der Film von Produzent Ümit Uludag. Er ist Deutsch-Türke und gebürtiger Bad Kreuznacher. Gemeinsam mit dem Mainzer Filmemacher Arnd Ahrens hat er sich filmisch mit dem vor einigen Monaten heiß diskutierten Thema "Beschneidung" auseinandergesetzt.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Quote

    Der Film hinterfragt nichts... und er hat natürlich ein glückliches Ende.

    Da fällt mir spontan Pete Doherty ein:

    Quote

    Happy endings, no they never bored me.
    Happy endings, they still don't bore me.
    They, they have a way
    A way to make you pay.
    And to make you toe the line...

    Edit: Wie sollte er auch etwas hinterfragen? Das ist SWR! Da will man doch multikulti sein! Und natürlich Achtung vor religiösen Ritualen! BW war doch vorneweg dabei, hat Staatsanwälte angewiesen Straftaten nicht zu verfolgen (von wegen Gewaltenteilung und so... klare Strafvereitelung).
    Kretschmann hat doch damals flugs "Vertreter der beiden jüdischen Gemeinden und muslimischer Verbände aus Baden-Württemberg" eingeladen - Männer, die unter ihrer Verstümmelung leiden natürlich nicht. Und gleich: "muss straffrei bleiben". Als ob die Zwangsverstümmelung jemals straflos gewesen wäre. (Es fand lediglich keine Strafverfolgung statt)

    There is no skin like foreskin

  • so etwas zu sehen.
    Wie schön für den deutschen Regisseur, dass das Thema für ihn SO WEIT WEG ist. Er macht einen Film über ein Thema und hat keine Ahnung, um was es geht und will offensichtlich auch nichts wissen, denn:
    Der Film setzt auf Komik, Skurilität.
    Es wird Zeit für andere Filme.

  • Zuerst dachte ich, es wäre eine Dokumentation. Aber in einem Spielfilm der als Komödie durchgehen soll, ist so ein ernstes Thema natürlich nicht erwünscht. Aber immerhin wird in der Vorschau erwähnt, daß der Film nicht kritisch zum Thema Beschneidung ist. Das klingt wenigstens selbstkritisch und wirkte möglicherweise sogar enttäuschend für den verantwortlichen Redakteur, der die Vorschau produziert hat.

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