"Die Legitimität der rituellen Beschneidung für Juden und Muslime steht in diesem Seminar nicht zur Diskussion."
Ja, warum eigentlich nicht?
"Die Legitimität der rituellen Beschneidung für Juden und Muslime steht in diesem Seminar nicht zur Diskussion."
Ja, warum eigentlich nicht?
Wenn man das alles so ausführlich behandeln will wie im Vorlesungsverzeichnis beschrieben, schließt frau von vornerein aus, dass dies zu Erkenntnissen und Fragen führen kann, die die Legitimität an sich anzweifeln lassen können?
Sehr seltsam für ein Bildungsinstitut, von vornerein Tabus und Denkverbote auszusprechen.
Das ist das Gegenteil von Wissenschaft.
Erinnert mich an die Politik, wo man ja auch vor einem Jahr im Bundestag das anzustrebende Ergebnis beschloss und dadurch die Möglichkeit einer Meinungsbildung im Verlauf einer Debatte gar nicht erst aufkommen lassen wollte.
...und dadurch die Möglichkeit einer Meinungsbildung im Verlauf einer Debatte gar nicht erst aufkommen lassen wollte.
Wenn ich diese Ankündigung lese, dreht sich mir der Magen um.
http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/judaistik/mi…en/tzuberi.html
"Erstellung eines wissenschaftlichen feministischen Kommentars zu der Ordnung Mo’ed („Festzeiten“) des Babylonischen Talmuds"; seit 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Judaistik (Lehrstuhl Professor Tal Ilan).
Professor Tal Ilan
Tal Iban? ![]()
"Die Legitimität der rituellen Beschneidung für Juden und Muslime steht in diesem Seminar nicht zur Diskussion."
Ja, warum eigentlich nicht?
Gute Frage. Ich meine mal gehört zu haben, dass es darob Zeiten gab, in denen die Universität das Zentrum für Debattenkultur, Meinungs- und Informationsaustausch war.
Hier ein Fall gelungener universitärer Debattenkultur bei mir um die Ecke:
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