Veranstaltung FU Berlin

  • Wenn man das alles so ausführlich behandeln will wie im Vorlesungsverzeichnis beschrieben, schließt frau von vornerein aus, dass dies zu Erkenntnissen und Fragen führen kann, die die Legitimität an sich anzweifeln lassen können?
    Sehr seltsam für ein Bildungsinstitut, von vornerein Tabus und Denkverbote auszusprechen.
    Das ist das Gegenteil von Wissenschaft.
    Erinnert mich an die Politik, wo man ja auch vor einem Jahr im Bundestag das anzustrebende Ergebnis beschloss und dadurch die Möglichkeit einer Meinungsbildung im Verlauf einer Debatte gar nicht erst aufkommen lassen wollte.

  • "Die Legitimität der rituellen Beschneidung für Juden und Muslime steht in diesem Seminar nicht zur Diskussion."

    Ja, warum eigentlich nicht?

    http://www.fu-berlin.de/vv/de/lv/11818…=53224&sm=69108

    Gute Frage. Ich meine mal gehört zu haben, dass es darob Zeiten gab, in denen die Universität das Zentrum für Debattenkultur, Meinungs- und Informationsaustausch war.

    Hier ein Fall gelungener universitärer Debattenkultur bei mir um die Ecke:

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/eklat-u…t-/8450408.html

    Art. 2 GG:
    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Geschuldet der deutschen Vergangenheitsbewältigung gilt dieses Grundrecht ausdrücklich nicht, wenn die Person a) ein Kind und b) männlich ist, c) die Eltern entweder jüdischen oder muslimischen Glaubens sind und d) das kindliche Genital das Ziel der Versehrtheit ist.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!