"In Madagascar, Andrew and his wife Rishia experience a coming-of-age circumcision ceremony for a 5-year-old boy. As part of the custom, the grandfather eats the foreskin as a symbol of strength."
Ethnologie für Fortgeschrittene
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Das ist doch pragmatisch. So bleibt es in der Familie (die Biomasse). Nichts verschwenden!
Könnte man auch "Kannibalismus light" nennen.
Die einen essen das Fleisch, die anderen saugen das Blut... -
Interessant wäre, ob es sich dabei auch um ein Relikt aus uralter Zeit handelt, in der dieses Volk tatsächlich seine Kinder hin und wieder gegessen hat.
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ein Relikt aus uralter ZeitDavon kann man ausgehen. Damit ist die Handlung in eine symbolische Handlung sublimiert. Die Stellvertreterhandlung Vorhaut-schlucken tritt an die Stelle der kanibalischen Handlung.
Jetzt braucht man die Vorhaut des Kindes nur noch gegen ein Stück Hühnchenhaut austauschen, oder das Abschneiden gegen ein Einstechen, usw. usf.
So gibt es bei manchen Traditionen auch eine Evolution, die den Sinn aber bewahrt...
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