Rabbi Menachem Margolin fordert mehr Religionsfreiheit für Juden
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Es mag wohl niemanden überraschen, dass die Reaktionen auf die EJP sich gleichen. Anliegend der Auszug einer Facebook-Diskussion von US-amerikanischen Intactivisten.
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Ich verstehe es einfach nicht.
Kein Mensch hindert Juden ihre Religion auszuleben.
Über all haben sie Sonderrechte, (schächten, beschneiden) sind auch so staatlich geschützt, was wollen sie noch ?
Warum können nicht Juden und Menschen anderer Konfessionen bzw. Konfessionslose friedlich und gleichberechtigt neben einander leben?
Wieviel Generationen will man noch bei jeder Gelegenheit und jeder Kritik, wie jetzt wieder dieser Junge, die Holocaustkeule um die Ohren hauen? -
Insgeheim müsste doch dieser Mann bedauern, dass im Dritten Reich die Beschneidung nicht von den vielen Verboten erfasst war, die gegen Juden verhängt wurden. Auf das totale K.O.-Argument muss er deshalb verzichten.
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Das wäre eine Katastrophe für alle Beschneidungsgegner.
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Insgeheim müsste doch dieser Mann bedauern, dass im Dritten Reich die Beschneidung nicht von den vielen Verboten erfasst war, die gegen Juden verhängt wurden. Auf das totale K.O.-Argument muss er deshalb verzichten.
Dieses "Argument" braucht er gar nicht. Aus seiner Sicht führt jede, auch die geringste, Einmischung in jüdisch-religiöse Belange direkt in die Gaskammern. Schon eine etwaige Gesprächsbereitschaft auf jüdischer Seite stellt eine Gefahr dar. Dagegen vor allem richtet sich der Artikel. Er beabsichtigt, "Abweichler" an die Kandarre zu nehmen, und bezüglich der Berliner Beschneidung sieht man ja auch, wie das abläuft: obwohl der ZdJ stocksauer auf die Metzitzah war, greift er im gleichen Atemzug diejenigen an, die das angezeigt haben, und betont die gesamtjüdische Solidarität.
Moshe Zimmermann hat diesen Vorgang in Israel als "Geiselnahme" der Gesellschaft durch die Ultraorthodoxen bezeichnet. -
Geiselnahme
Jeder Geiselnahme (ein weitgehender Begriff) wohnt ein Moment der Erpressung und somit der Nötigung inne.
Und hier besteht die Nötigung darin, man möge doch jegliche Kritik unterlassen. Dies kommt einem Maulkorb gleich, der in einer freiheitlichen Demokratie ein Unding ist.So wie ich das sehe, sind Gesetze doch die Emanation des Willens einer Gesellschaft (als kleinster gemeinsamer Nenner), was denn nun gerade noch geduldet, oder was eben, weil jenseits dieser Grenze, verboten ist.
Das kann man vom 1631d nicht gerade behaupten.
Jene Nötigung unterbindet also, im Namen der "Tradition", diesen Entwicklungsprozess der Vorstellung einer Gesellschaft darüber, was sie zu akzeptieren bereit ist. Und diese Vorstellung ist in ständigem Fluss.
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In dieser Beziehung kann man den Glaube an Demokratie und Rechtstaat verlieren.
Wenn Demokratie und Rechtsstaat davon abhingen, dass man daran "glaubt", könnte man sie in der Tat in der Pfeife rauchen. Gottseidank (!) beweisen Holm Putzke und andere, dass der Rechtsstaat eben gerade NICHT vom Glauben abhängt.
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Wenn´s hier nicht reinpasst bitte verschieben:
"Israels Oberrabbiner haben sich in den Streit um ein umstrittenes jüdisches Beschneidungsritual in Deutschland eingeschaltet. Sie sprachen sich für eine Beibehaltung der Beschneidungspraxis aus, bei der der Beschneider das beim Entfernen der Vorhaut austretende Blut mit dem Mund absaugt, statt eine Pipette zu benutzen, berichtet die Tageszeitung "Haarets" Bizarres Ritual : Israels Oberrabbiner für umstrittene Beschneidung - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT... und da soll man tolerant bei bleiben. (würg)
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Da wird er wieder toben, der ZdJ, dass ihm wieder (!) ungefragt israelische Autoritäten in die Suppe spucken.
Aber auch woanders sind Konflikte vorprogrammiert.
"However, Marciano's letter also requires parental consent before MBP can be done, and that argues against the positions of the Central Rabbinical Congress (controlled by Satmar), Agudath Israel of America, a Chabad-led mohels' group and the other haredim who are suing New York City to stop the city's informed consent requirement."
Chief Rabbis' Reversal On Circumcision Sucking Ritual Ban Done To Protect Chabad - FailedMessiah.com
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Zitat
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Fast das Beste an diesem Artikel ist die Bildunterschrift:
"Orthodoxe Juden beim Beschneidungsritual eines Kleinkindes in einer Berliner Synagoge im März dieses Jahres"
Man könnte das doch noch ein bisschen steigern, vielleicht mit:
Jugendlicher Mann fiebert in einer Berliner Synagoge dem Beschneidungsritual entgegen.
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Jugendlicher Mann fiebert in einer Berliner Synagoge dem Beschneidungsritual entgegen.
Wenn es nicht so zum
wäre, müsst man glatt hellauf
!
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