Dieses Thema wurde durch jemanden eröffnet, der sehr kämpferisch drauf war.
Es ist keineswegs als Leitlinie des Forums zu verstehen, wenn es denn überhaupt eine gibt, dann die, dass eine Beschneidung nur bei Vorliegen einer medizinischen Indikation und mit einer informierten Einwilligung des Patienten durchgeführt werden sollte.
Das, was du hast, ist eine seltene, scheint aber eine einwandfreie Indikation zu sein. Die Alternativbehandlungen hast du erfolglos ausprobiert. Die Beschneidung zieht nicht zwangsläufig negative Folgen nach sich und Du hast die Möglichkeit, da Du es weißt oder dich darüber hier informieren kannst, den negativen Folgen vorzubauen.
So wie sich das anhört, triffst du gerade eine informierte Entscheidung.
Nennt mir Argumente für die Beschneid. von Kindern? Ich werde sie alle widerlegen.
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wegen der ich total verwirrt bin und noch weniger schlafe
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Eigentlich bleibt mir nicht viel anderes übrig, ohne OP hätte ich eine 5% Chance an Krebs zu erkranken... Dann lieber einen Teil opfern und den restlichen Penis behalten, als den gesamten zu verlieren... Oder mein Leben.
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Könnte sein, dass ich zur gleichen Abwägung käme.
Wir sind hier keine Verfechter der unbedingten Beibehaltung der Vorhaut. Wir liefern nur eine Hilfestellung gegen leichtfertige Beschneidungen.
Und Beschneidung ist nicht zwangsläufig und immer eine Verschlechterung. In deinem Fall dürfte sie dir einiges an Erleichterung bringen.
Und du kannst dich ja hier einlesen, wie man der sog. Keratinisierung der Eichel vorbeugt. -
Es gibt im Leben Situationen, da muss man von mehreren Übeln das (hoffentlich) kleinste wählen (geht mir übrigens bei Wahlen immer so, aber OK, das ist schon was anderes).
Wenn man z.B. im Unterschenkel Knochenkrebs hat wird man dessen Amputation sicher dem temporären Erhalt desselben und dem anschliessenden Exitus vorziehen. Und der wird den Verlust seines Unterschenkels als eine Art Lebensrettung sehen, während der, der von einem besoffenen Autofahrer übergemangelt wurde eine andere Perspektive auf den im Prinzip gleichen Verlust hat.
Ein Verlust ist es aber auf alle Fälle, auch wenn derjenige mit einer Prothese vielleicht schliesslich gut zurecht kommt.
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Dass ihr keine absouluten Pro- oder Kontra-Leute seid habe ich auch schon gemerkt, deshalb habe ich mich überhaupt erst an euch gewendet. (Mit denen kann man nicht reden, mit euch schon, da ihr das alles etwas differenziert seht und nicht eine OP oder das unterlassen einer solchen als Teuflisch bezeichnet (worüber ich immer lachen muss, das ist bei ernsten Themen kontraproduktiv) was ich schon in ein paar anderen Foren gefunden habe. Wenn bei mir was schiefgeht kann ich die Chirurgen entweder selbst in einem Jahr (ich werde im September 2017 18) verklagen, oder meine Eltern machen das und ich bin halt "nur" Zeuge. Ich werde dem Arzt auf jeden Fall ein Papier auf den Tisch donnern vorder OP, das ihm verbietet, das Frenulum zu entfernen und nur die sinnvollste Beschneidung erlaubt, lasse ihn das unterschreiben, von mir aus auch mit Zeugen im Raum und wenns sein muss schleif ich noch einen Notar rein, damit ich in dem Fall juristisch komplett abgesichert bin und falls es nicht so wird wie es soll, ist er dran, den Prozess könnte ich garnicht verlieren.
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