Bitte Letzteres unbedingt posten! Wäre ein Leckerbissen für unsere Sammlung von "Zensiertem".
Endlich erkenne ich, was Sexismus ist. Das hier nämlich ist es zweifelsfrei.
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Der hier ist durchgekommen und gut:
ZitatVielen vielen Dank für dieses Statement!
Nein, ein Junge hat nicht wirklich eine Wahl, wenn er (wie in der muslimischen Herkunftsgesellschaft meines Mannes) von klein auf erzählt bekommt, dass seine Vorhaut ihm im Todesfall das Schloss zum Paradies verschließen würde und alle unbeschnittenen Männer unrein sind.
Dieser massive (wenn auch durch die Eltern zweifellos liebevoll motivierte) Eingriff in die körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung darf in einer freiheitlichen, demokratischen und multikulturellen und -religiösen Gesellschaft nicht, wie geschehen, voll legalisiert, sondern höchstens rechtlich geduldet sein.
Außerdem sollten alle beschneidungsfordernden Gruppen zu einem Entschädigungsfond beitragen, für alle Männer, die sich durch diese Operation aus der Zeit ihrer Minderjährigkeit in der einen oder anderen Wese beschädigt fühlen.
Das sollte doch kein Problem sein, denn nach Angaben dieser Gruppen sind doch angeblich alle Männer wunschlos glücklich mit ihrem aufgezwungenen Zustand. -
Die Beschneidung am 8 Tag ist ja schon in sich sexistisch, ohne dass Anna Adam mehr dazu hätte ausführen müssen. Es hat nichts mit Menschlichkeit zu tun, warum man erst am 8. Tag beschneidet, sondern der Säugling gilt durch den Kontakt mit dem Blut der Mutter bei der Geburt für 7 Tage als unrein, weswegen die Beschneidung "erst" am 8. Tag stattfinden kann.
[Einschub: Parteien, die gegen die Verfassung verstoßen, werden teilweise überwacht oder verboten. Glaubensgemeinschaften, die gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau, das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das Recht auf Religionsfreiheit oder gar das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung missachten, werden dagegen in neuerer Zeit von unserer Regierung in Schutz genommen. Wir leben halt in einem Land, wo die Kanzlerin eine Pfarrerstochter ist und der Präsident früher als Pfarrer tätig war. ]
Der Aufsatz von Frau Anna Adam müsste vermutlich die Herzen von Psychologen höher schlagen lassen. Aus meiner laienhaften Sicht liefert Frau Anna Adam richtig viel Stoff:"Im Talmudtraktat Kidduschin gehört es zur Pflicht eines Vaters seinen Sohn zu beschneiden." * = Penisneid?
"Aus Jeremiah 9:24 erfahren wir, dass alle Völker, die in der Wüste lebten, auf dieses kleine Stückchen Haut verzichteten. Wenn man von antiken Reinheitsstandards ausgeht macht das durchaus Sinn." * = Ekel vorm männlichen Glied, der sich von der Antike in die heutige Zeit überliefert hat?
"Also warum diskutieren wir hier um drei Millimeter Haut eines acht Tage alten Knaben?" * = Haben Kinder noch keine Rechte?
"Im Hochmittelalter warf man Juden vor sie würden christliche Kinder töten um das Blut zur Herstellung ihrer Matza zu gebrauchen." * = Was früher mit den Vorhäuten passierte, weiß man nicht. Dass auch heute noch Kinder sterben und die Vorhäute kommerziell verwertet werden, weiß man dagegen sehr wohl. Richtig ist aber, dass vorwiegend jüdische oder moslemische Kinder zwangsbeschnitten werden und keine christlichen.
"Und wer fragt nach dem Gebärmutterhalskrebs der Frauen? Die HPV-Viren werden durch direkten Haut- oder Schleimhautkontakt, meist beim Geschlechtsverkehr übertragen." * = Prüde Sexualvorstellungen, weil HPV-Viren ja auch beim Oralsex übertragen werden können (Erläuterung für Frau Adam: Auch ein Mann kann (s)eine Frau oral stimulieren)."Die Milah zähmt die sexuelle Lust des Mannes." * = Wäre da nicht die pharaonische Beschneidung das Gegenstück zu dieser perversen Sexualmoral?
Fazit: Aus meiner Sicht gehören solche Aufsätze eher in den Patientenakten entsprechender Fachärzte gesammelt, statt dass man diese im Internet veröffentlicht.
(* jeweils Zitate von Frau Anna Adams Aufsatz.)
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"Im Hochmittelalter warf man Juden vor sie würden christliche Kinder töten um das Blut zur Herstellung ihrer Matza zu gebrauchen." * = Was früher mit den Vorhäuten passierte, weiß man nicht. Dass auch heute noch Kinder sterben und die Vorhäute kommerziell verwertet werden, weiß man dagegen sehr wohl.
Das kann man nun wirklich nicht miteinander vergleichen - im Gegenteil: mit diesem Vergleich gibst Du dem Antisemitismusvorwurf richtig Futter. So leicht sollten wir es den Befürwortern dann doch nicht machen.
Übrigens: Penisneid ist etwas, was Frauen Männern gegenüber empfinden (können), aber nicht Männer anderen Männern gegenüber.
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aber nicht Männer anderen Männern gegenüber.
und was ist mit dem Ödipus-Komplex?
Manche psychotische Vätrer sehen im pubertierenden Sohn einen Rivalen... -
und was ist mit dem Ödipus-Komplex?
Manche psychotische Vätrer sehen im pubertierenden Sohn einen Rivalen...Den Ödipuskomplex hat der Sohn, der den Vater beseitigen will, um sich an seine Stelle zu setzen. Ein Psychoanalytiker könnte sagen, die Beschneidung soll dem Sohn von vorneherein signalisieren, dass er dass der das gar nicht erst versuchen soll, sonst kommt der "Rest" auch noch weg. Darin liegt sicher eine gewisse Rivalität, den man aber nicht als Penisneid bezeichnet.
Väter müssen nicht psychotisch sein, um in ihrem pubertierenden Sohn einen Rivalen zu sehen, vielleicht nicht gerade einen Rivalen, aber wenn der Sohn mit Scarlett Johanssen ankommt, und die eigene Ehe schon etwas eingeschlafen ist, könnte schon ein gewisser Neid aufkommen...

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Zitat von »NoCut«
"Im Hochmittelalter warf man Juden vor sie würden christliche Kinder töten um das Blut zur Herstellung ihrer Matza zu gebrauchen." * = Was früher mit den Vorhäuten passierte, weiß man nicht. Dass auch heute noch Kinder sterben und die Vorhäute kommerziell verwertet werden, weiß man dagegen sehr wohl.
* Zitat Anna Adam
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Zitat von WernerDas kann man nun wirklich nicht miteinander vergleichen - im Gegenteil: mit diesem Vergleich gibst Du dem Antisemitismusvorwurf richtig Futter. So leicht sollten wir es den Befürwortern dann doch nicht machen.
Da habe ich wohl tatsächlich in das alte Vorurteil zu viel hineininterpretiert. Ich ging davon aus, dass die Verleumdung im Mittelalter dadurch entstand, dass man damals das Ritual der Metzitzah B´peh vorsätzlich falsch deutete bzw. auch die Tatsachen verdreht hat (christliche Kinder statt jüdische Kinder, Matza ähnlich wie christliches Abendmahl, etc.). Mit anderen Worten konnte ich mir nicht vorstellen, warum es sonst ein solches Gerücht überhaupt gegeben haben soll.Übrigens: Penisneid ist etwas, was Frauen Männern gegenüber empfinden (können), aber nicht Männer anderen Männern gegenüber.
Einen Penisneid in Bezug auf die Beschneidung unterstelle ich immer dann, wenn Frauen ihren Kinder oder den Kinder von anderen mit Inbrunst die Beschneidung zumuten möchten bzw. wie Frau Anna Adam die "Pflicht" zur Zwangsbeschneidung überbetont. -
Da habe ich wohl tatsächlich in das alte Vorurteil zu viel hineininterpretiert.
Ja, auch bei diesem Thema, d.h. ganz besonders bei diesem Thema sollte man mit "Interpretationen" äusserst vorsichtig umgehen.
Einen Penisneid in Bezug auf die Beschneidung unterstelle ich immer dann, wenn Frauen ihren Kinder oder den Kinder von anderen mit Inbrunst die Beschneidung zumuten möchten.
Auch mit Unterstellungen sollte man vorsichtig sein.
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Ja, auch bei diesem Thema, d.h. ganz besonders bei diesem Thema sollte man mit "Interpretationen" äusserst vorsichtig umgehen.
Ritualmordlegende – Wikipedia
Sehe erst jetzt, in was für ein Wespennest ich hier unbeabsichtigt gestochen habe. Von frei erfundenen Legenden möchte ich mich hier natürlich komplett distanzieren.
Auch ist ja eine Zwangsbeschneidung generell nicht mit einem Ritualmord vergleichbar, weil der Tod der Kinder, welcher ja immer wieder eintreten kann, nicht das beabsichtigte Ziel dieses Rituals ist, sondern "lediglich" die irreparable Verletzung und das Zufügen von heftigen Schmerzen ist Teil dieses ursprünglich heidnischen Rituals.
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Was für eine ekelhafte, sexistische Verharmlosung und Relativierung:
Viel Lärm um drei Millimeter Haut | Was ist der Streit-Wert?
Und viel Bullshit:
Und wer fragt nach dem Gebärmutterhalskrebs der Frauen? Die HPV-Viren werden durch direkten Haut- oder Schleimhautkontakt, meist beim Geschlechtsverkehr übertragen. In den USA ist die Mehrheit der Männer beschnitten. Dort erkranken deutlich weniger Frauen an Gebärmutterhalskrebs.
Dort erkranken deutlich weniger Frauen an Gebärmutterhalskrebs ... was ist das für eine Aussage? ...als Männer an Prostatakrebs? Als in Taka-Tuka-Land? Geht das jetzt wieder los mit den Klapperstörchen und den Babys?
Dann schaun mer mal:
USA Cervixkarzinom Inzidenz 7,7 Zirkumzisionsrate 70-80%
Finnland Cervixkarzinom Inzidenz 3,6 Zirkumzisionsrate 1-2%
Und - was beweist das jetzt? Nichts!
Gegen Cervixkarzinom durch HPV gibt es eine wirksame Impfung - für Männer und Frauen. Tausendmal sinnvoller als die Zerstörung von funktionalem Genitalgewebe an nicht Zustimmungsfähigen. Aber mit KREBS!!! lässt sich ja so schön bange machen "The Power of Nightmares"

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