Richtige Männer

  • Jetzt wissen wir, was die meisten Bundestagsabgeordneten und - tinnen in der Schreibtischschublade haben:

    Na bei Volker Beck wäre ich mir da nicht so sicher. Der göttliche Beschneidungsbefehl jedenfalls steht woanders drin.

    Interessant ist aber auch, was vor fast fünf Jahren in dem Blatt geschrieben wurde:

    Beschneidung: Beschneidung aus Eifersucht entstanden - Men's Health

    Nun denn - men's health ist ja nicht gleich children's health und so braucht man sich damit nicht weiter zu befassen.

  • Wie kann man nur solche Lügen verbreiten? Das ist unfassbar!!!! :cursing: :cursing: :cursing:

    "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen" (Hermann Hesse)
    "Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden" (Epikur)

  • Anhand dieser tendenziösen Artikel zum Thema Beschneidung könnte man vermuten, dass auch Men's Health unter der Knute der Beschneidungslobby steht, allerdings sind die Artikel allesamt uralt (5-10 Jahre alt). Ich könnte mir vorstellen, dass ein aktueller Beitrag anders aussieht.

    Ein Anfrage auf Aktualisierung der Informationen könnte grade bei einem Männermagazin nicht schaden.

    Die These "Eifersucht" habe ich noch nie gehört, erscheint mir auch nicht schlüssig. Die Zeugungsfähigkeit wird, sofern der Penis nicht ganz abgeschnitten wird oder entzündet abstirbt, ja nicht eingeschränkt.

    Interessant ist in diesem Artikel allerdings folgender Satz: "Warum es dennoch in einigen Kulturkreisen – wie bei den Aboriginies – immer noch derartige Rituale gibt, ist vielen Forschern ein Rätsel."

    Tja, das ist in der Tat ein Rätsel. Das noch größere Rätsel ist aber, warum hier als Beispiel nicht die beiden größten Beschneidergruppen, Juden und Muslime, als Beispiel aufgeführt werden. Stattdessen wird mit dem Finger schön auf die gar so archaischen barbarischen Urvölker gezeigt.

    Art. 2 GG:
    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Geschuldet der deutschen Vergangenheitsbewältigung gilt dieses Grundrecht ausdrücklich nicht, wenn die Person a) ein Kind und b) männlich ist, c) die Eltern entweder jüdischen oder muslimischen Glaubens sind und d) das kindliche Genital das Ziel der Versehrtheit ist.

  • ...allerdings sind die Artikel allesamt uralt (5-10 Jahre alt).

    Wenn ich in Google "Beschneidung Vorteile" eingebe, kommt der eingangs genannte Text an erster Stelle. Deshalb hat er auch heute noch Bedeutung.

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