Viele Fragen und ziemlich viel Angst...

  • Hier sind genauere Informationen über Lichen sclerosus.

    Lichen sclerosus - Zentrum für Rheumatologie und Autoimmunerkrankungen

    Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine Autoimmunkrankheit handelt. Sollte diese Annahme stimmen, so wäre eine immunsupressive Therapie ein Mittel der Wahl.

    Lichen sclerosus: Porzellan im Schoß (29.03.2012) - DocCheck News

    Zitat

    Kampf im Körper

    Bereits früh häuften sich Anhaltspunkte auf eine Beteiligung des Immunsystems: Forscher wiesen bei 64 von 86 LS-Patienten im Blut eine Reaktivität gegen das extrazelluläre Matrixprotein (ECM1) nach, in der Kontrollgruppe waren lediglich sechs von 85 Proben positiv. Auf der Suche nach auslösenden Faktoren tappen Dermatologen nach wie vor im Dunkeln, konnten aber zumindest eine Komorbidität mit anderen Autoimmunerkrankungen nachweisen: Im Rahmen einer retrospektiven Analyse werteten Kollegen die Krankenakten von 82 Patienten aus, bei allen ließ sich LS durch Biopsien nachweisen. Fünfzehn Patienten hatten Schilddrüsenerkrankungen (vor allem eine Hashimoto-Thyreoiditis), sechs Diabetes mellitus Typ 1, fünf Asthma, und fünf litten unter anderen Autoimmunerkrankungen. Dazu gehören etwa Lupus erythematodes, Vitiligo, die Autoimmungastritis sowie der kreisrunde Haarausfall. In den Hautschichten fand man aber noch ganz andere Pathogene.

    Zitat

    Die üblichen Verdächtigen

    Infektionen mit dem humanen Papillomavirus (HPV) stehen im Mittelpunkt des Interesses. Entsprechend kontrovers wird die Frage diskutiert, ob LS an sich oder HPV in seltenen Fällen Plattenepithelkarzinome auslöst. Die interdisziplinäre Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Vulvakarzinoms bewertet LS als nicht infektionsassoziierten Risikofaktor. Mehrere Arbeiten schätzen die Wahrscheinlichkeit der Krebsentstehung bei Frauen auf unter fünf Prozent der Fälle ein, Männer sind sogar noch seltener betroffen. Die nächste Spur: Österreichische Dermatologen fanden in 38 von 60 LS-Biopsien Borrelien, vor allem während entzündlicher Krankheitsphasen. Sollten sich diese Befunde bekräftigen, wären alle LS-Therapien neu zu überdenken: Anstelle von antiviralen oder antibakteriellen Maßnahmen steht heute ausschließlich die Kontrolle der Entzündung im Fokus.

    Zitat

    Als zweite Wahl kommen Immunsuppressiva wie Tacrolimus oder Pimecrolimus zum Einsatz. In einer doppelblinden, randomisierten, kontrollierten Studie verglichen Forscher jetzt den Effekt von Clobetasol und Pimecrolimus. An der Untersuchung nahmen 38 Patientinnen teil, bei denen ein LS via Biopsie nachgewiesen worden war. Nach zwölf Wochen dann erste Resultate: Clobetasol wirkte sich positiver auf entzündliche Vorgänge aus, in beiden Gruppen verbesserten sich jedoch Juckreiz, Brennen oder Schmerzen nahezu vergleichbar. Aus den Daten folgerten die Autoren, sowohl Clobetasol als auch Pimecrolimus seien wirksam und für die LS-Therapie gut geeignet.


    Informiert euch zuerst ganz genau im Netz über diese chronische entzündliche Hauterkrankung, über die möglichen Ursachen und Auslöser, denn sollte es eine Autoimmunkrankheit sein, so könnten immunsupressive Medikamente die Überreaktion des Immunsystems unterdrücken! Dann wäre ein Rheumatologe oder ein Immunologe der richtige Arzt, welcher die Therapie mit Immunsupressiva am besten kennt!

    Viel Erfolg beim Recherchieren und nicht seine Vorhaut, ohne alles mögliche versucht zu haben, abscheiden lassen!

    "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen" (Hermann Hesse)
    "Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden" (Epikur)

  • Hier sind genauere Informationen über Lichen sclerosus.

    Lichen sclerosus - Zentrum für Rheumatologie und Autoimmunerkrankungen

    Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine Autoimmunkrankheit handelt. Sollte diese Annahme stimmen, so wäre eine immunsupressive Therapie ein Mittel der Wahl.

    Lichen sclerosus: Porzellan im Schoß (29.03.2012) - DocCheck News

    Zitat


    Kampf im Körper

    Bereits früh häuften sich Anhaltspunkte auf eine Beteiligung des Immunsystems: Forscher wiesen bei 64 von 86 LS-Patienten im Blut eine Reaktivität gegen das extrazelluläre Matrixprotein (ECM1) nach, in der Kontrollgruppe waren lediglich sechs von 85 Proben positiv. Auf der Suche nach auslösenden Faktoren tappen Dermatologen nach wie vor im Dunkeln, konnten aber zumindest eine Komorbidität mit anderen Autoimmunerkrankungen nachweisen: Im Rahmen einer retrospektiven Analyse werteten Kollegen die Krankenakten von 82 Patienten aus, bei allen ließ sich LS durch Biopsien nachweisen. Fünfzehn Patienten hatten Schilddrüsenerkrankungen (vor allem eine Hashimoto-Thyreoiditis), sechs Diabetes mellitus Typ 1, fünf Asthma, und fünf litten unter anderen Autoimmunerkrankungen. Dazu gehören etwa Lupus erythematodes, Vitiligo, die Autoimmungastritis sowie der kreisrunde Haarausfall. In den Hautschichten fand man aber noch ganz andere Pathogene.

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    Die üblichen Verdächtigen

    Infektionen mit demhumanen Papillomavirus (HPV) stehen im Mittelpunkt des Interesses. Entsprechend kontrovers wird die Frage diskutiert, ob LS an sich oder HPV in seltenen Fällen Plattenepithelkarzinome auslöst. Die interdisziplinäre Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Vulvakarzinoms bewertet LS als nicht infektionsassoziierten Risikofaktor. Mehrere Arbeiten schätzen die Wahrscheinlichkeit der Krebsentstehung bei Frauen auf unter fünf Prozent der Fälle ein, Männer sind sogar noch seltener betroffen. Die nächste Spur: Österreichische Dermatologen fanden in 38 von 60 LS-Biopsien Borrelien, vor allem während entzündlicher Krankheitsphasen. Sollten sich diese Befunde bekräftigen, wären alle LS-Therapien neu zu überdenken: Anstelle von antiviralen oder antibakteriellen Maßnahmen steht heute ausschließlich die Kontrolle der Entzündung im Fokus.

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    Als zweite Wahl kommen Immunsuppressiva wie Tacrolimus oder Pimecrolimus zum Einsatz. In einer doppelblinden, randomisierten, kontrollierten Studie verglichen Forscher jetzt den Effekt von Clobetasol und Pimecrolimus. An der Untersuchung nahmen 38 Patientinnen teil, bei denen ein LS via Biopsie nachgewiesen worden war. Nach zwölf Wochen dann erste Resultate: Clobetasol wirkte sich positiver auf entzündliche Vorgänge aus, in beiden Gruppen verbesserten sich jedoch Juckreiz, Brennen oder Schmerzen nahezu vergleichbar. Aus den Daten folgerten die Autoren, sowohl Clobetasol als auch Pimecrolimus seien wirksam und für die LS-Therapie gut geeignet.

    Informiert euch zuerst ganz genau im Netz über diese chronische entzündliche Hauterkrankung, über die möglichen Ursachen und Auslöser, denn sollte es eine Autoimmunkrankheit sein, so könnten immunsupressive Medikamente die Überreaktion des Immunsystems unterdrücken! Dann wäre ein Rheumatologe oder ein Immunologe der richtige Arzt, welcher die Therapie mit Immunsupressiva am besten kennt!

    Viel Erfolg beim Recherchieren und nicht seine Vorhaut, ohne alles mögliche versucht zu haben, abscheiden lassen!


    Ich war vor der Beschneidung auch lange beim Hauarzt in Behandlung.
    Es hat aber alles nicht geholfen, somit konnte mir nur der Urologe helfen.
    Aber dies ist entgültig und gut!

  • Darf ich fragen, welche Therapien du probiert hast? Irgendwie sträubt sich alles in mir dagegen, sofort mal eben eine beschneidung durchführen zu lassen. Auch mein Freund graust sich davor. Wenn, dann möchte er, dass nur die wirklich befallenen Stellen entfernt werden, aber das scheint den meisten Ärzten zu viel Arbeit (und vermutlich für zu wenig Geld, wobei ich da auch gerne aus eigener Tasche mehr zahzlen würde...)zu sein. Ich frage mich auch, wie Frauen dann ohne eine Beschneidung auskommen, bei Männern aber beschnitten wird. Es gibt so viele Möglichkeiten, gegen entartete Zellen anzugehen, aber nur weil es so einfach ist, wird sofort eine Beschneidung vorgenommen. Das will nicht in meinen Kopf hinein......

  • Kirsche nun da die Ursachen nicht genau bekannt sind, wie ich recherchiert habe, so war auch dein Urologe zu faul und zu bequem, sich die Mühe zu machen! Im Grunde genommen müsste er es selber besser wissen, als du, was in der Fachwelt als Ursache diskutiert wird: Boreliosen (dann wäre ein Antibiotikum angesagt) oder wenn es eine Autoimmunkrankheit ist (dann wären Immunsupressiva angesagt)!

    @ Angshäsin gebt nicht auf und geht auch zu einem Immunologen oder Rheumatologen, aber nachdem ihr genauer recherchiert habt!

    "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen" (Hermann Hesse)
    "Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden" (Epikur)

  • Also ich habe jetzt einen Arzt ausfindig gemacht, der die entarteten Hautareale mit Lasertherapie behandelt,sofern es nicht zu weit fortgeschritten ist, das wird ausprobiert. Ob es bei meinem Freund noch machbar ist, wird man dann sehen, aber dann hat wenigstens mal jemand draufgeschaut, der noch anderweitig Ideen hat ;) Montag macht mein Freund einen Termin bei dem (oder versucht es zumindest mal), dieser Arzt ist unsere größte Hoffnung. Aber die Idee mit dem Immunologen ist auch nicht verkehrt...ich glaube beides zusammen ist ein guter Ansatz! Und recherchiert habe ich schon viel, leider ist wenig davon genau belegt, es sind bis jetzt nur Ansätze....daher müssen wir wohl oder übel alles ernst nehmen und die entsprechenden Ärzte aufsuchen.

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