hpd: Die Debatte über die Beschneidung

  • Quote

    In diesem Jahr feiert der Humanistische Pressedienst (hpd) sein 20-jähriges Jubiläum. Die Redaktion möchte diese Zeit Revue passieren lassen und jeden Monat auf einen Artikel oder ein Thema hinweisen, der beziehungsweise das die Gesellschaft mitverändert hat. So begann im hpd die öffentliche Debatte um die Vorhautbeschneidung von Jungen.

    Es gibt kein Gewohnheitsrecht die eigene Ehefrau zu schlagen (gab es mal)

    Es gibt kein Gewohnheitsrecht die eigenen Kinder zu züchtigen (gab es mal)

    Es gibt kein Gewohnheitsrecht andere Menschen vollzuqualmen (gab es mal)

    Es gibt kein Gewohnheitsrecht auf geschlechtliche Diskriminierung (gibt es leider in einer Form immer noch, §1631d BGB)

    Es gibt kein Gewohnheitsrecht auf Körperverletzung (gibt es leider in einer Form immer noch, §1631d BGB)

  • Das ist insofern speziell, als er ein Ritual seiner eigenen Glaubensbrüder anprangert.

    Diese haben selbstredend keine Freude an ihrem "Nestbeschmutzer", denn sie schätzen es nicht, wenn öffentlich über das umstrittene Ritual diskutiert wird und weltliche Gerichte sich mit ihren religiösen Praktiken und Lehren befassen.

    Quote

    Synagogen sind wie christliche Kirchen kein rechtsfreier Raum. Denn es stellt sich die legitime Frage, ob die Beschneidung von Knaben gegen Gesetze und Menschenrechte verstoßen.

    Quote

    Es stellt sich die Frage, weshalb die Eltern und Rabbiner nicht warten, bis die Gläubigen volljährig sind und selbst über ihren Körper entscheiden können.

    Diese Frage lässt sich leicht beantworten: weil die meisten Volljährigen das dann nicht mehr wollen. Ihre Genitalien gut finden, so wie sie sind. Und die Älteren dann als die Beraubten, als die Opfer dastehen.

    Quote

    Wegen der jahrhundertelangen Verfolgung der Juden, speziell auch wegen ihrer Vernichtung während des Zweiten Weltkrieges, wagen es viele Politiker und Meinungsführerinnen nicht, Missbräuche anzuprangern. Sie befürchten, als Antisemiten gebrandmarkt zu werden.

    Was, verdammt, können die kleinen Jungen für die Verbrechen der Nazis? Warum sollen die dafür büßen?

    Es gibt kein Gewohnheitsrecht die eigene Ehefrau zu schlagen (gab es mal)

    Es gibt kein Gewohnheitsrecht die eigenen Kinder zu züchtigen (gab es mal)

    Es gibt kein Gewohnheitsrecht andere Menschen vollzuqualmen (gab es mal)

    Es gibt kein Gewohnheitsrecht auf geschlechtliche Diskriminierung (gibt es leider in einer Form immer noch, §1631d BGB)

    Es gibt kein Gewohnheitsrecht auf Körperverletzung (gibt es leider in einer Form immer noch, §1631d BGB)

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!