Deborah Benjamin Kaufmann: "Die Proponentinnen dieser Ideen entlarven sich..."

  • Die Proponentinnen dieser Ideen entlarven sich, wenn sie keinen Anstoß an Habit, Massentierhaltung oder dem Durchstechen der Ohrläppchen von Kindern nehmen, was bestätigt, dass die Argumente mit Blick auf religiöse Zeichen im öffentlichen Raum, Tierwohl und körperliche Unversehrtheit Minderjähriger in diesen Fällen nur vorgeschoben sind.

    Proponentinnen?

    Sind diejenigen, die für das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit - nicht nur für Mädchen, sondern auch für Jungen eintreten auf ein mal alle weiblich?

    Und wer sagt, dass die kein Problem damit haben wenn nicht zustimmungsfähigen Kleinkindern Ohrlöcher gestochen werden? Immer der selbe Käse neu aufgewärmt!


    Quote

    In Würde zu leben bedeutet für eine jüdische Person, ein jüdisches und für eine muslimische Person, ein muslimisches Leben führen zu dürfen und selbst Hoheit darüber zu haben, was das beinhaltet.

    Soll das ein Witz sein? Das "selbst die Hoheit darüber zu haben" was das beinhaltet bzw was man von seinem Körper behalten möchte wird doch gerade verunmöglicht!

    Was für ein Brett muss man vor dem Kopf haben wenn man bei Genitalverstümmelung von Kindern behauptet, diese würden "selbst die Hoheit behalten"?


    Quote

    In einer freien Gesellschaft besteht weder Zwang zu einem noch gegen ein Kopftuch.

    Ob das der Hijab oder die Niqab oder Burka im Einzelfall ganz ohne Druck von Seiten des Ehemanns oder der Familie getragen wird kann man durchaus hinterfragen - ist aber nicht Thema dieses Forums.

    Aber wenn Kaufmann in diesem Kontext BGM ins Spiel bringt:


    In einer freien Gesellschaft darf es keinen Zwang geben, den Rest seines Lebens mit dauerentblößter Eichel, mit einer religiös aufgeladenen Markierung herumlaufen zu müssen und auf die sinnvollen Funktionen der Vorhaut (Schutz, Wärmung und Feuchthaltung der Eichel) und die durch die Vorhaut gegebene sexuelle Sensorik verzichten zu müssen.

    In einer tatsächlich freien Gesellschaft muss jeder Mensch ohne geschlechtliche Diskriminierung selbst frei entscheiden können, ob er sich von gesunden und funktionalen Teilen seinen Körpers trennen möchte.

    There is no skin like foreskin

  • In einer freien Gesellschaft darf es keinen Zwang geben, den Rest seines Lebens mit dauerentblößter Eichel, mit einer religiös aufgeladenen Markierung herumlaufen zu müssen und auf die sinnvollen Funktionen der Vorhaut (Schutz, Wärmung und Feuchthaltung der Eichel) und die durch die Vorhaut gegebene sexuelle Sensorik verzichten zu müssen.

    In einer tatsächlich freien Gesellschaft muss jeder Mensch ohne geschlechtliche Diskriminierung selbst frei entscheiden können, ob er sich von gesunden und funktionalen Teilen seinen Körpers trennen möchte.

    Kann ich nur so unterschreiben, wurde zwar aus meiner Meinung nach pseudo-medizinischen Gründen beschnitten, aber das ist schon eine lebenslange Einschränkung und es ist echt schwer da was zu ändern (mit dehnen oder OP).

    Für mich kann Körperverletztung (was Beschneidung ist) nicht zur Religionsfreiheit gehören. Wir sollten da keine Unterschiede machen, ob jemand aus relgiösen Gründen einen Anschlag begeht oder Kinder beschneidet. Körperliche Gewalt hat keinen Platz in einer friedlichen Gesellschaft.

  • Quote

    Wir sollten da keine Unterschiede machen, ob jemand aus relgiösen Gründen einen Anschlag begeht oder Kinder beschneidet.

    Für mich ist da schon ein großer Unterschied. Wenn ich so an Bataclan oder Breitscheidplatz denke. Mir persönlich ist mein Leben immer noch wichtiger als meine Vorhaut. Ich finde solche Bezüge verbieten sich. Jene Menschen, die meinen sie müssten ihre Söhne "beschneiden" lassen weil sie sich einbilden, dass das so besser oder irgendwie notwendig sei - sind keine Massenmörder.

    There is no skin like foreskin

  • Keine Unterschiede im Sinne, dass beides verboten sein sollte und nicht wie jetzt gesagt wird okay eine Art von regliöser Gewalt (Beschneidung) ist okay, aber andere werden nicht toleriert.

    Das Motto "ein bisschen" Gewalt ist akzeptabel kann es doch nicht sein, vor allem Gewalt mit lebenslangen körperlichen Folgen. Ist mir doch egal, was die Motivation ist. Ein Attentäter denkt ggf. auch, dass er das richtige tut und es das beste für ihn ist und ggf. sein Weg ins Paradies...macht es das jetzt für die Gesellschaft besser?

    Edited once, last by Rush (December 20, 2025 at 3:41 AM).

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