Hormontherapie für mehr Sensibilität?

  • Hallo zusammen,

    ich war gerade beim Urologen um mich von einer empfundenen geringeren Sensibilität meines beschnittenen Penisses (vor 8 Jahren, Vorhautverengung) beraten zu lassen.
    Dabei kam raus, dass er mir eine Art Hormonbehandlung zur stärkeren Durchblutung des Penisses für ein halbes Jahr verschrieben hätte, durch:

    • Medivitan (Vitamine, per Spritze alle drei Wochen) und
    • Tadalafil (Potenzmittel, Tabletten, alle zwei Tage)

    Der Arzt meinte, dass Männer in meinem Alter (33) danach nichts mehr bräuchten (und dadurch wohl einen Langzeiteffekt suggerierte).
    Er hatte auch kaum Zeit und hat mir kaum zugehört (wollte Behandlung mit Ureacreme diskutieren).

    Mein "Problem" ist, dass ich beim (bottom-up) vaginalen Geschlechtsverkehr an meiner Penisspitze recht wenig spüre.
    Das kann ich schon durch (top-Down)-Praktiken (bspw. BDSM) kompensieren, aber fände auch gut, wenn durch physische Reibung mehr Empfinden entsteht.

    Meine Selbsttherapie ist seit ca. nem Monat nur eine parfümfreie Ureacreme (10%; Sebamed) zweimal täglich auftragend. Davon liest man manchmal, dass es hilft, manchmal, dass nicht..

    Hat jemand von euch Erfahrungen mit einer solchen medikamentösen Therapie? Habe ich sonst noch nicht gelesen (kenne mich aber leider auch nicht wirklich aus).

    Danke schonmal und
    mit freundlichem Gruß,

  • Das klingt für mich nicht wirklich nach klassischer Hormontherapie. Tadalafil ist ein PDE-5-Hemmer für bessere Durchblutung, Medivitan ist eher Vitamin-Thema. Ob daraus nach einem halben Jahr ein dauerhafter Sensibilitätsgewinn entsteht, wäre ich ehrlich gesagt skeptisch. Mehr Durchblutung kann Erektionen unterstützen, aber “mehr Gefühl an der Penisspitze” ist nochmal eine andere Baustelle. Wenn der Arzt kaum zugehört hat, würde ich mir eine zweite Meinung holen, am besten bei einem Urologen, der sexuelle Funktionsstörungen ernst nimmt. Urea kann bei trockener oder verhornter Haut helfen, aber wenn keine sichtbare Verhornung da ist, muss es nicht der Hebel sein. Tadalafil jeden zweiten Tag ist nicht absurd, aber ich würde genau klären, was das Ziel ist, welche Dosis gemeint ist und woran ihr den Erfolg messen wollt.

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