Die Humboldt-Uni - Verstümmelungspropagandamaschine läuft weiter

  • Die einschlägig bekannte Humbug-Uni hat schon wieder zugeschlagen:

    Naika Foroutan, Coşkun Canan, Benjamin Schwarze, Steffen Beigang, Sina Arnold, Dorina Kalkum: Hamburg postmigrantisch.
    Einstellungen der Hamburger Bevölkerung zu Musliminnen und Muslimen in Deutschland

    Denen, die gegen Kinderverstümmelung sind ist es völlig egal, ob das Muslime, Juden, Aleviten, Schafiiten, Yesiden, US-Immigranten, leibfeindliche Fundamentalchristen, Hygiespinner oder geldgeile Urologen mit Kindern machen. Das hat mit "Einstellungen der Hamburger Bevölkerung zu Musliminnen und Muslimen in Deutschland" schon mal gar nichts zu tun, so ein Blödsinn!

    Zitat

    Kulturelle Anerkennung religiöser Vielfalt:
    Religiöse Beschneidung

    Zitat

    Sowohl im Islam34 als auch im Judentum ist die Beschneidung von Jungen vorgesehen. Für die über vier Millionen in Deutschland lebenden Angehörigen dieser Glaubensrichtungen ist die Beschneidung „[…] eine der stärksten Beglaubigungsformen
    ihrer Identität“ (Brumlik 2012), die Beschneidung stellt damit einen konstitutiven
    Teil der jüdischen und muslimischen Religion dar (Knobloch 2012; Rabinovici 2012)

    Zitat

    Im Zuge dieser wurde immer wieder
    unterstellt, dass jüdische und muslimische Eltern sich über die Grundrechte ihrer Kinder
    hinwegsetzen würden und das Kindeswohl für sie eine geringere Rolle spielen würde als ihre alten Traditionen (Putzke in Dernbach 2012).


    Zitat

    Die Einstellungen gegenüber einem Beschneidungsverbot verdeutlichen, wie die Hamburger
    Bevölkerung – prototypisch für eine postmigrantische Gesellschaft, in der konkurrierende Normen und Werte ausgehandelt werden – mit dem Recht religiöser Minderheiten auf kulturelle
    Selbstbestimmung hadert

    Wie, die Kinder bestimmen das selbst? (Pino)

    Da wurde nichts ausgehandelt, da hat die Minderheit die Mehrheit über den Tisch gezogen. Da gab es auch keine Kompromiss, sondern einfach nur eine 100%ige Aufgabe des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit, ein Basta! von oben.

    Zitat

    Obwohl der Gesetzesentwurf der Bundesregierung „über den Umfang der Personensorge bei einer Beschneidung des männlichen Kindes“ (BT 2012b) im Bundestag eine Mehrheit fand, hat sich diese Akzeptanz des Rechts der religiösen Beschneidung in der Bevölkerung noch nicht endgültig durchsetzen können. Offensichtlich wirkt das negative Bild, welches in der Debatte von der Beschneidung gezeichnet wurde, hier noch nach.

    Das wird sich auch nicht durchsetzen. Verstümmelung bleibt Verstümmelung, und wenn die HU noch so einen Ententanz macht. Da wurde auch nichts "negativ...gezeichnet" das ist ein Gewaltakt gegen Kinder.

    So ein Mist aber auch! Selbst in Hamburg, mit fast einem Drittel Migrantenanteil ist doch die Mehrheit nicht nur gegen den 1631d, sondern für ein Verbot der MGM! Da muss die HU aber noch tüchtig schönreden, verharmlosen, verzerren, manipulieren!

    https://junited.hu-berlin.de/studie-hamburg…6e48d9-61532017

    Und jetzt machen wir diese Umfrage mal in Wolfratshausen, oder Kampen auf Sylt...
    Aber es geht ja nicht um "repräsentativ". Es geht darum, dass das gewünschte dabei herauskommt. Und nicht mal das hat geklappt! :D

    There is no skin like foreskin

  • Ich sag ja: Humbug-Uni. Zuzählen, Abziehen, Malnehmen, Teilen, Brüche, Prozentrechnung - das "Bürgerliche Rechnen".
    Vielleicht sollte man noch mal ganz unten anfangen. Wenn die Grundlagen nicht da sind klappt es auch mit der "Höheren Mathematik" nicht. Das gilt auch für die Statistik.

    There is no skin like foreskin

  • Die "jonglieren" nicht nur mit Zahlen, auch mit Quellenangaben:

    Zitat

    die Beschneidung stellt damit einen konstitutiven
    Teil der jüdischen und muslimischen Religion dar (Knobloch 2012; Rabinovici 2012).

    Zitat

    Rabinovici, Doron (2012): Im Hintergrund schwelen Kastrationsängste. In: Süddeutsche Zeitung,
    11.07.2012, S. 13. Online verfügbar unter http://www.sueddeutsche.de/kultur/
    kritik-an-ritueller-beschneidung-im-hintergrund-schwelen-kastrationsaengste-
    1.1408075, zuletzt geprüft am 01.09.2014.

    Geprüft?

    Zitat

    Knobloch, Charlotte (2012): Wollt ihr uns Juden noch? In: Süddeutsche Zeitung, 05.09.2012, S. 2.

    Ich nehme an, das ist der selbe Artikel wie in der Online-Ausgabe:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/beschn…-noch-1.1459038

    Nochmal:

    Zitat

    die Beschneidung stellt damit einen konstitutiven
    Teil der jüdischen und muslimischen Religion dar

    Also auch für die Muslime konstitutiv!

    Was schreibt Knobloch in Wahrheit?

    Zitat

    Anders als im Islam ist die Beschneidung im Judentum konstitutiv.

    Also hinsichtlich der Muslime das Gegenteil von der untergejubelten Aussage!

    Was schreibt Rabinovici?

    Zitat

    Islam und Judentum kümmern sich indes gar nicht um den Forschungsstand. Ihnen geht es um die Einhaltung eherner Gebote und Gebräuche.

    Also auch nichts von "konstituierend". Ein Brauch...

    Da wird einfach in die angegebenen Quellen etwas hinein-interpretiert. Und deswegen vermeidet man auch echte, wortwörtliche Zitate.

    Das Originalzitat von Brumlik (FR):

    Zitat

    Angesichts des Umstandes, dass die medizinische Wissenschaft nichts Wesentliches mitzuteilen hat, die Beschneidung jedoch für die allermeisten Juden, seien sie nun religiös oder säkular, eine der stärksten Beglaubigungsformen ihrer Identität darstellt, wird sich der deutsche Gesetzgeber entscheiden müssen

    http://www.fr-online.de/kultur/beschne…6,16529678.html

    Daraus wird bei der Verfälscher-Uni, man halte sich fest:

    Zitat

    Für die über vier Millionen in Deutschland lebenden Angehörigen dieser Glaubensrichtungen ist die Beschneidung „[…] eine der stärksten Beglaubigungsformen
    ihrer Identität“ (Brumlik 2012),

    Habt ihr's gemerkt? "Geschickt geschnitten", fast wie bei Latasch! ;)

    Vier Millionen Juden in Deutschland? Da ist ja halb Israel eingewandert! :D

    Die Juden interessieren die Macher dieser Studie offensichtlich gar nicht, sie sind nur Mittel zum Zweck. Und wenn es nicht so recht passt was Juden sagen, dann wird frisiert.

    "Was nicht passt, wird passend gemacht!"

    Das ist unglaublich, manipulativ, da kann man sich die Qualität der restliche Studie denken, und für so einen Scheiß gehen die Steuergelder drauf.... (würg)

    There is no skin like foreskin

  • was sich solche Leute für Scheinwelten zurecht zimmern, einfach alles ausblenden, was ihre angestrebte Position in Frage stellen würde.
    So ein Vorgehen ist natürlich das komplette Gegenteil von wissenschaftlichem Arbeiten, deswegen kann man nur den Kopf schütteln darüber, das sowas im Rahmen einer Hochschule veröffentlicht wird.

  • Nun hat man sich schon mit Hamburg eine Großstadt mit hohem Migrationsanteil herausgepickt, und trotzdem kommt etwas heraus, was den Machern der Studie nicht schmeckt!
    Ei, was macht man da? Da wird relativiert, dass sich die Balken biegen:

    Zitat

    Dies ist für die Interpretation der Ergebnisse relevant: Wenn etwa, wie in Abbildung 1 dargestellt,
    der Anteil von Befürworterinnen und Befürwortern eines Beschneidungsverbotes mit 49,5 % angegeben wird, so liegt der wahre Wert mit 95 %iger Wahrscheinlichkeit zwischen 44,7 % und 54,2 %. Da es hier eine deutliche Überschneidung mit dem Konfidenzintervall der Gegnerinnen und Gegner eines Beschneidungsverbotes gibt, welches zwischen 40,7 % und 50,2 % liegt, kann trotz der ausgewiesenen Werte nicht davon ausgegangen werden, dass es auch in der gesamten Hamburger Bevölkerung mehr befürwortende als ablehnende Personen gibt.

    Ist zwar unwahrscheinlich, aber könnte ja doch sein, dass es trotz der ermittelten Werte 49,5/45,1% die Mehrheit Genitalverstümmelung nicht verbieten will - könnte doch immerhin sein!!! (Und dann wäre die Ehre Hamburgs im Sinne der Verfasser ja gerettet)

    Da gibt es wohl irgendwie ein Missverständnis bzgl. Konfidenzintervalle. Erstmal ist die Festlegung eines Konfidenzniveaus schon mal willkürlich, man hätte sich ja die Mühe machen können ein höheres Konfidenzniveau zu ereichen. 422 Befragte ist ja nicht gerade üppig.
    Außerdem - auch wenn das Verhältnis 60/40 wäre keine absolute Sicherheit, dass dann der wahre Wert von A > B ist, das gibt es bei solchen Befragungen prinzipiell nicht. Es bleibt eine seltsame Relativiererei des eigenen Ergebnisses übrig. Man fragt sich: wozu? Aber das erschließt sich ja aus dem weiteren Kontext...

    Natürlich hätte man auch anders fragen können. Es ging ja ursprünglich nicht ums Verbieten, sondern ums Legalisieren! MGM war ja verboten.
    Man hätte also danach fragen können ob der 1631d befürwortet oder abgelehnt wird. Hat man aber nicht, wohlweißlich...

    Aber es gäbe einen ganz einfache Möglichkeit, statistische Fehlerquellen gänzlich auszuschließen - einen Volksentscheid. Das hätte auch den Vorteil, dass dann Schluß wäre mit "legaler" aber grundgesetzwidriger Genitalverstümmelung. :thumbup:
    Vor der Wahl wurde ja von den Parteien viel getönt: "Mehr Bürgerbeteiligung! Bundesweite Volksentscheide!"
    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Und nach der Wahl ist: April, April, Pustekuchen!

    Nach allem, was ich in Sachen MGM von der HU bisher gesehen habe traue ich keiner Statistik, die vom Zentrum für empirische Sozialforschung an der Humboldt-Universität durch tel. Befragung von 422 Leuten ermittelt wurde. (Mobil- und Festnetznummern, wobei die Mobilfunknummern angeblich gar nicht regional aufgelöst werden konnten)

    Expertinnen- und Experteninterviews, Hamburgerinnen und Hamburger, Berfürworterinnen und Befürworter, Gegnerinnen und Gegner, Musliminnen und Muslime, Katholikinnen und Katholiken, Ausländerinnen und Ausländer, Mitschülerinnen und Mitschüler ... so schafft man locker doppelt so viel Text, ohne sich geistig anzustrengen! :D

    Aber komisch: zu Sozialschmarotzern gibt es keine Sozialschmarotzerinnen, zu Bildungsversagern keine Bildungsversagerinnen, zu Gewalttätern keine Gewalttäterinnen, zu Terroristen keine Terroristinnen (Halllo RAF!).
    Aber das sind ja auch sehr negativ besetzte Begriffe, die darf man auf das Bessergeschlecht doch nicht anwenden! (würg)
    Total entlarvend.
    Von daher ist auch völlig klar, dass MGM harmlos und "konstitutiv" ist, und FGM eine tödliche Marotte.

    Ja, und wer am Wochenende zum Fußball geht, der unterstützt diesen Mist auch noch (ganz abgesehen vom Steuerzahler/Einzahler in die Arbeitslosenversicherung):

    Zitat

    Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung der Humboldt-Universität zu Berlin (BIM) wird durch die Gemeinnützige Hertie-Stiftung und den Deutschen Fußball-Bund (DFB), die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert und unterstützt.

    Egal, wo man in diese Studie heineinfasst - immer das selbe - in einem Misthaufen findet man keine Rosinen.

    There is no skin like foreskin

    Einmal editiert, zuletzt von Selbstbestimmung (2. Oktober 2014 um 12:41)

  • Die HU spielt schon in Sachen MGM-Prop eine besondere Rolle:

    Heger:
    Forum - Beschneidungsforum

    Hörnle:

    Forum - Beschneidungsforum

    Pekarek:
    Forum - Beschneidungsforum

    Schieder :!: :

    Forum - Beschneidungsforum

    Wem dient das Kölner Beschneidungsurteil?
    Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ist tief verunsichert. Seitdem das Kölner Landgericht die Beschneidung von Jungen aus religiösen Motiven verboten hat,…
    www.deutschlandfunk.de

    http://www.zeitzeichen.net/geschichte-politik-gesellschaft/saekularistische-falle/

    Krötke:

    Forum - Beschneidungsforum

    Eine Podiums"diskussion" - nur Befürworter:

    https://www.hu-berlin.de/pr/nachrichten/nr1207/nr_120706_00


    Der evangelische Theologe Notger Slenczka von der Berliner Humboldt-Universität:

    Zitat

    Mit Blick auf die Beschneidungsdebatte sagte er, dass mit dem Gesetzentwurf dennoch ein „deutliches Signal der Politik“ gesetzt worden sei, dass religiöse Praxis in Deutschland gewünscht sei.

    Beschneidung: Kabinett billigt Gesetzentwurf
    Das Bundeskabinett hat den umstrittenen Gesetzentwurf zur Beschneidung muslimischer und jüdischer Jungen verabschiedet. Muslimische Verbände fordern…
    www.faz.net

    Bernhard Schlink, der Schriftsteller und Berliner Verfassungsrechtler an der Berliner Humboldt-Uni und an der jüdischen Jeshiva-Universität in New York:

    Zitat

    Eltern dürfen danach Knabenbeschneidungen nur erlauben, wenn ein Gebot der Religion es ausschließt, bis zur Volljährigkeit zu warten. Das wäre im Ergebnis vorwiegend bei Juden der Fall...

    Beschneidungsdebatte: Politische und juristische Komplikationen
    Kindeswohl und Religionsfreiheit - was hat Vorrang? Der Bundestag will das schwierige Thema Beschneidung gesetzlich regeln. Tatsächlich gibt es gute Gründe,…
    www.spiegel.de


    Selbstbestimmung
    9. März 2026 um 12:03

    Und die Pro-Verstümmelungs-Demo am 9.9.12 war wo?

    Zitat

    Ort: Bebelplatz 10117 Berlin
    (vor der Juristischen Fakultät, gegenüber dem Hauptgebäude der Humboldt-Uni)

    There is no skin like foreskin

  • Dr. Naika Foroutan jongliert mit Zahlen:

    http://www.youtube.com/watch?v=7KtBP6XYsS0

    Rechnen schwach, aber frau kann ja auch so stellvertretende Direktorin werden!

    Die Foroutan ist ja einschlägig bekannt:

    Zitat

    Der erste Fall beschäftigt sich mit der „Beschneidungsdebatte“, die der Domäne der rassischen und kulturellen Fantasien und Ängste zugeordnet werden kann (zumindest aus Sicht der Mehrheitsgesellschaft)..

    Ach, dass ist alles nur eine Fantasie, oder eine unbegründete Angst, dass wehrlosen Kindern ein Teil ihrer Genitalien amputiert wird?

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page…d&threadID=3288

    There is no skin like foreskin

  • die der Domäne der rassischen und kulturellen Fantasien und Ängste zugeordnet werden kann

    "rassisch": merkwürdiger Wortgebrauch aus dem dritten Reich. Was so manche sich einfach so erlauben...


    In der Tat ist die kulturelle Beschneidung eine "fantastische" Veranstaltung, die einiges an Angst verbreitet.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Humbug, Humbug, Humbug, täterä!


    Zitat

    Jews, Muslims and the Ritual Male Circumcision Debate: Religious Diversity and Social Inclusion in Germany
    Gökçe Yurdakul

    Abstract

    On 7 May 2012, the Cologne regional court ruled that circumcising young boys was a form of previous bodily harm (körperverletzung). Although both Muslims and Jews circumcise infant boys as a religious practice, the Cologne court found that the child’s “fundamental right to bodily integrity” was more important than the parents’ rights, leaving Muslim and Jewish parents under suspicion of causing bodily harm to their children. After heated public discussions and an expedited legal process, legal authorities permitted the ritual circumcision of male children under a new law. However, the German debates on religious diversity are not yet over. On the third anniversary of the Court decision in 2015, thirty-five civil society organisations organised a rally in Cologne for “genital autonomy”, calling for a ban on ritual male circumcision. In this article, I will focus on religious diversity, which is undergoing changes through minority and immigrant claims for religious accommodation. Analysing the ongoing controversies of ritual male circumcision in Germany, I argue that this change is best observed with Muslim and Jewish claims for practicing their religion. By using political debates, news reports and information provided by lawyers and medical doctors who were involved in the public debate, I show that religious diversity debates are a litmus test for social inclusion: Muslims and Jews, in this context, are both passive subjects of social inclusion policies and active participants in creating a religiously diverse society in Germany.

    Volltext:

    http://www.cogitatiopress.com/ojs/index.php/…ownload/494/494

    Einfach genial, wie manche Leute die Probleme der MGM einfach ausblenden.


    Zitat

    For example, in the focus group interview, Ali (pseudo-
    nym) said “being circumcised is a form of belonging. It
    is a part of being a man”. Similarly, Tarik mentioned
    that he would find it shameful if a man is not circum-
    cised.

    Also wer stigmatisiert jetzt wen?

    There is no skin like foreskin

  • "...leaving Muslim and Jewish parents under suspicion of causing bodily harm to their children."

    Nun, anders kann man es wohl auch kaum nennen, wenn Eltern an ihrem Kind einen medizinisch nicht notwendigen Eingriff vornehmen lassen. Es steht dort ja nichts von einer schlechten Absicht o.ä. Das wie sich der Autor ausdrückt abzustreiten, wäre ja schlichte Realitätsverweigerung.

    "On the third anniversary of the Court decision in 2015, thirty-five civil society organisations organised a rally in Cologne for “genital autonomy”, calling for a ban on ritual male circumcision."

    Falsch. Das steht in keinem Aufruf zum 7. Mai. Noch weniger eine Einschränkung auf rituelle VA. Dort wird die Rücknahme der jetzt gültigen völligen Schutzlosstellung von Jungen gefordert. Und noch bekloppter wird es, wenn solche Falschaussagen aus dem Munde von Zwangsbeschneidungsbefürwortern kommen, die ja stets behaupten, nicht medizinisch notwendige VA seien in Deutschland immer erlaubt gewesen. Dann hätten sie doch nach ihnen von einer Rücknahme von 1631d BGB gar nichts zu befürchten.
    Verschwiegen wird ja auch einmal wieder, dass beim 7. Mai ein beträchtlicher Anteil der Redner selbst nicht aus der angeblichen "Mehrheitsgesellschaft" stammt. Entweder einfach schlechte Recherche oder ist die Verlockung doch zu groß, sich öffentlichkeitswirksam als speziell in diesem Thema unterdrückte Minderheit zu verkaufen und sich so einem faktenbasierten Dialog leichter entziehen zu können?

  • Zitat

    A major finding from my discourse analysis is that, “child’s well-being” is vaguely defined, and is usually concealed under “child’s right to bodily integrity” or "child’s right to self-determination”.

    "concealed" heisst "versteckt, verborgen, verheimlicht". Das Kindeswohl wird normalerweise unter dem Recht auf körperliche Unversehrtheit verborgen?
    Wer so einen Quark schribbelt kann in Deutschland heutzutage Professor werden?

    Ich nehme an, dass Frau Yurdakul eben dieses Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit für sich selbstverständlich in Anspruch nimmt!


    Zitat

    In this legal statement “children’s well-being11” is constructed through an individualistic understanding of the child, isolated from their parental social context who are minorities.

    Und? 12 Stämme, FGM?

    Kinder fühlen sich einfach wohler, wenn ihnen keine Schmerzen zugefügt werden. Da braucht man gar nichts zu "konstruieren".

    There is no skin like foreskin

  • Irgendwie muss ich bei dem Artikel an die Zitat- und Zahlenfriseuse Naika Foroutan denken:


    "Die Realität kann sie nicht stoppen"


    Insbesonders bei:


    Zitat

    Auch vom destruktiven Potential religiöser Traditionen mag die politikaffine Forschung lieber nichts hören. Religion als Chance hört sich viel besser an, und sie soll bei den Menschen nicht die gefürchteten „Ressentiments“ hervorrufen.

    http://www.faz.net/aktuell/feuill…g-14260879.html

    There is no skin like foreskin

  • Naika Foroutan legt nach

    "Deutschland postmigrantisch"

    Naika Foroutan, Coşkun Canan, Sina Arnold,
    Benjamin Schwarze, Steffen Beigang, Dorina Kalkum

    Wir sollen Genitalverstümmelung gefälligst als "Kultur" anerkennen.
    Naika die Furie ;) ist immer noch entsetzt 8o , dass die große Mehrheit ein Verbot von Genitalverstümmelung fordert.
    So wird das nichts, mit der Integration der Deutschen in den Islam! :rolleyes:

    Recht auf körperliche Unversehrtheit? Typisch deutsch-nationaler Unsinn!

    https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/hand….pdf?sequence=3

    There is no skin like foreskin

  • Diesen Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

    "Obwohl der Gesetzesentwurf der Bundesregierung „über
    den Umfang der Personensorge bei einer Beschneidung des männlichen Kindes“
    (BT 2012b) im Bundestag eine Mehrheit fand, hat sich diese Akzeptanz des Rechts
    der religiösen Beschneidung in der Bevölkerung noch nicht endgültig durchsetzen
    können. Offensichtlich wirkt das negative Bild, welches in der Debatte von der
    Beschneidung gezeichnet wurde, hier noch nach."

    Ich glaube, ich habe lange nichts mehr so perfides gelesen. Die Akzeptanz von Genitalvestümmelung also nur ein Frage der Zeit und der Bundestag weiß besser, was das Volk will, aber das wird das schon auch noch lernen.

  • "das negative Bild, welches in der Debatte von der
    Beschneidung gezeichnet wurde"

    Das Negative wurde ja nur "gezeichnet", in Wahrheit macht das einen Riesenjux. Bestimmt hat Forutan das auch schon selbst an sich ausprobiert.

    Und natürlich versucht sie die Kinderschützer in die Nazi-Ecke zu stellen.

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  • Zitat

    Im Zuge dieser wurde immer wieder unterstellt, dass jüdische und muslimische Eltern sich über die Grundrechte ihrer Kinder hinwegsetzen würden und das Kindeswohl für sie eine geringere Rolle spiele als ihre alten Traditionen.

    Was es wohl zu bedeuten hat, dass der Begriff "Kindeswohl" in diesem Text nur ein einziges Mal vorkommt und auch das nur, um dabei einen Vorwurf zu beschreiben? :||
    Frage für einen Freund...

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • und der Bundestag weiß besser

    Im Bundestag sitzen Abgeordnete. Was wollen die, primär?
    Nein, nicht das, was sie eigentlich sollten, das Volk vertreten, das nun nicht.

    Sie sind nicht selbstlos, sie sind sich selbst die Nächsten.
    Primär denken sie an ihre eigenen Pfründe. Sie wollen ihr Mandat behalten. Denn zwei Legislaturperioden durchhalten, und man hat sein Schäfchen auf dem Trockenen. Dazu muss man auf die Wählerstimmenoptimierung achten.
    Bei X-Millionen wahlberechtigten Muslimen, Aleviten, Juden, Yesiden... will man diese Stimmen riskieren?
    Die haben das ganz nüchtern durchgerechnet. Die kinderganzlassenden Deutschen, die werden sich sagen: "ich finde das nicht richtig, aber es betrifft ja nicht meine Kinder, aber mir ist wichtig, ob die Steuern, die Mieten, Hartz VI, rauf- oder runtergehen, wie es mit der Wirtschaft weiterläuft, mit meinem Job"... Und es hat sich ja in der folgenden Wahl gezeigt - die Rechnung ist aufgegangen.
    Sind die Linken belohnt worden, dass sie mehrheitlich gegen den 1631d gestimmt haben? Nein, sie haben erheblich verloren. Ist die Union bestraft worden, dass sie fast geschlossen dafür gestimmt hat? Nein, sie hat sogar noch 7,7 Prozentpunkte zugelegt!

    In gewisser, egoistischer Weise wussten es die Bundestagsmehrheit tatsächlich besser. Für sich selbst war es so besser.

    Und der Wähler hatte 2013 eh kein Alternative. Keine ernstzunehmende Partei trat mit dem Slogan "Wir schaffen den 1631d ab!" an. Den Linken war auch längst das Herz in die Hose gerutscht.

    There is no skin like foreskin

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