Beiträge von Selbstbestimmung

    In einem hat Gollaher in seinem Buch natürlich völlig Recht:

    Zitat

    ..it lacks a persuasive medical basis

    Ihr [der Zirkumzision] mangelt es an einer überzeugenden medizinischen Basis.

    Deswegen musste 2012 schnell was nachgeliefert werden und da sprang die AAP gerne ein.


    Richtig. Würde heute irgend jemand fordern irgend etwas von gesunden Jungen (oder gar Mädchen!) abzuschneiden oder auch nur behaupten, so ein Eingriff hätte medizinische Vorteile würde er wohl möglich auf seine geistige Gesundheit hin untersucht werden. Zumindest würde er schallend ausgelacht.

    Und da - da fällt einem dann Sabine Leutheusser Schnarrenberger ein!

    Dem Bundesjustizministerium war es damals nämlich ganz wichtig, dass ein offensichtliches Exrawurst-Gesetz nicht wie eine Extrawurst aussieht.

    Also musste ordentlich getrickst werden.

    Aha! Eltern, die ihren Sohn nicht genitalverstümmeln lassen handeln verantwortungslos, capisce?

    (Hach, wie ich dieses Modewort "gelebte" liebe! Gibt es tote oder gestorbene Verantwortung?)

    Zitat

    In all diesen Fällen unterfällt die Beschneidung keiner der
    nach § 1631 Absatz 2 BGB verbotenen Kategorien, da es
    den Eltern nicht um eine (verbotene) Erziehungsmaßnahme
    als Sanktion für ein Fehlverhalten des Kindes geht, sondern,
    je nach Zielrichtung, um das körperliche (z. B. Gesundheits-
    vorsorge) ....Wohlbefinden des Kindes.

    Und deshalb wurden alle Jungen entrechtet, um ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit gebracht. Damit ein Sonderrecht nicht wie ein Sonderrecht aussieht.

    Damit das möglich war musste SLS natürlich auch noch die Funktionen der Vorhaut, die Amputation selbst und ihre Folgen tüchtig bagatellisieren.

    Außerdem musste die AAP zeitlich passgenau ihre geänderte Empfehlung herausgeben. Denn auf die bezieht sich der Gesetzentwurf. Die AAP mit Susan Blank (die später zum CDC wechselte, was daraufhin auch eine pro-BGM-Empfehlung herausgab), Andrew Freedman und Douglas Diekema lieferten den "permission slip" (O-Ton Freedman).

    Zitat

    Freedman compared the AAP’s position to “a 'permission slip' for those who want to circumcise their children so that society cannot say they are bad parents or outlaw the practice.” He added, “Maybe the AAP should get out of the [circumcision] business, since it’s not really a medical practice. It’s only a ‘medical procedure’ in the sense that medical professionals are performing it."

    Zitat von Freedman

    Protecting this option was
    not an idle concern at a time when
    there are serious efforts in both the
    United States and Europe to ban the
    procedure outright.

    In den USA war 2011, längst abgehakt, verboten durch das Verfassungsgericht. "Europe" kann sich nur auf Deutschland und das Kölner Urteil beziehen.

    Zitat

    Douglas Diekema, M.D., MPH, the task force bioethicist, reflected: “When you look at all the data, I don’t think you can honestly say in a recommendation that the benefits outweigh the risks.”...

    I also didn’t think pediatricians should be recommending it.... To the parent who is on the fence…. I would say they are probably better off not doing the procedure.”

    Selbstbestimmung
    1. November 2025 um 11:50

    Ist zwar schon älter aber hatten wir hier glaube ich noch nicht und ist auf jeden Fall interessant.

    Robert Darby bespricht das bekannte und lesenswerte Buch von David Gollaher, "Circumcision: A history of the world's most controversial surgery".

    Ich wusste auch noch gar nicht, dass eine Vorhautamputation sogar Metalldampffieber [brass poisoning] heilen kann, Potzblitz! :D:D:D


    Nor does Gollaher examine the reasons why so many of the keenest advocates of universal circumcision have themselves been doctors with a Jewish background: from M.J. Moses and Abraham Wolbarst at the turn of the century to Edgar Schoen and Aaron Fink in recent times, many of the most eloquent and determined supporters of circumcision for all boys have themselves been Jews. It is impossible not to wonder whether their enthusiasm for circumcision is less an effect of their medical training than of their being brought up in a system of religious belief which teaches that the foreskin is "more unclean than all unclean things ... a blemish above all blemishes" and that "all who bathe with the uncircumcised are as though they bathed with carrion", as a Midrash text of the second century put it.

    Zitat

    In time the operation will probably come to be seen as yet another deluded fad [wollen wir mal stark hoffen!], along with bleeding, the water cure, electro-convulsive therapy [oder die radioactive quackery] and frontal lobotomies, an innovation for which Egas Moniz once received a Nobel Prize. These days the practitioners of infant circumcision are more likely to face claims for damages in a court of law than the plaudits of the Swedish Academy.

    Zitat

    Mein Freund hat sich jetzt weich klopfen lassen....

    Haben die beiden Zwillinge eigentlich keine sorgeberechtigte Mutter? ;)

    Zum dritten und letzten mal, wie heißen die beiden Ärzte, die angeblich groteskerweise bei einer leichten Vorhautverengung bei Vierjährigen eine Vorhautamputation fordern? Bitte die Namen nennen! :!:

    Wenn die Eltern der Verstümmelung zustimmen,

    Aber warum sollten sie einer Zirkumzision zustimmen wenn diese medizinisch nicht geboten ist? Dann müssten sie eine andere Motivation haben, Tradition oder Religion, oder einfach, "weil Papi auch so ist". Dann sollten sie aber gefälligst auch selbst dafür blechen, der §1631d BGB würde es leider möglich machen-

    Was da an unseren Schulen läuft ist unglaublich, einfach unglaublich.

    Da ist ja auch die Sache mit dem "Deckmantel".

    2012 hieß es laufend, um die Bescheidungsgegner zu diskreditieren, der Antisemitismus käme unter dem Deckmantel der Beschneidungskritik daher.

    In Wahrheit sehen wir jetzt, dass die "Jungenverstümmelung ist völlig OK!"-Propaganda an den Schulen unter dem Deckmantel der Antisemitismusbekämpfung daher kommt.


    Die Devise der Regierungsparteien scheint zu sein: Wir haben den §1631d verbrochen und Kritik an dem ist Kritik an uns. Und das geht gar nicht!

    Antisemitismusbekämpfung ist richtig und wichtig, das sieht (fast) jeder ein, also verkaufen wir unsere BGM-Verklärung als Antisemitismusbekämpfung - und fertig ist die Laube!

    Zitat

    Schülerinnen und Schüler sollen jüdisches Leben direkt erleben können...

    Super Idee!

    Einfach die Schüler zu einer traditionellen "Beschneidung" (ganz koscher nach Paul Spiegel, ohne Betäubung) mitnehmen und in die erste Reihe stellen und dann mal schauen, wie viele aus den Latschen kippen und wie viele weinen. Das wäre "direktes Erleben". Tacheles!

    Und, nachdem sich die Schüler gefangen hätten die mal fragen, was sie davon halten.

    Die "Elftklässlerinnen des Heilwig Gymnasiums" auf dem Photo wären bestimmt ganz bleich und blass geworden.

    Man sagt: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und ein Video (s.o.) sagt mehr als hundert Bilder. Aber live dabei zu sein sagt noch viel mehr als ein Video.


    Aber klar, das wäre zu hart. Für die Schüler. Aber für das Baby darf es ruhig hart sein?

    Statt dessen erzählt man den Schülern so ein Blech wie: "dann seien die Schmerzrezeptoren noch nicht voll ausgebildet"


    Was da an unseren Schulen läuft ist unglaublich, einfach unglaublich. Aber es ist leider real.

    Und staatlich gefördert weil der Staat Angst hat, dass der §1631d BGB für ihn zu Bumerang werden könnte. Er will auf keinen Fall, dass über Genitalverstümmelung kritisch diskutiert wird.

    "Comments are turned off" - Ja, nee, ist klar! :cursing:

    Verstörend, bzw zerstörend. Total unsinnig und ungerecht.

    Mit Altersbeschränkung - klar, so etwas Brutales kann man Kindern als Zuschauer nicht zumuten - nur am eigenen Körper, da sollen sie es erfahren.

    Als Schalldämpfer stopft man dem armen Jungen die ganze Zeit einen Schnuller in den Mund. Der soll gefälligst den Mund halten!

    Man sollte AAP-verblendeten US-Eltern dieses Video vor der Verstümmelung zeigen. Das könnte doch etliche Eltern abschrecken. So etwas können Eltern mit Empathie ihrem Kind nicht zumuten.

    Der niedliche kleine Junge hat einen niedlichen kleinen Penis. Da ist überhaupt nichts falsch dran. Da ist alles richtig. Da ist alles so, wie es die Evolution in hunderttausenden Jahren optimiert hat. Perfekt!

    Es handelt sich um eine Genitalverstümmelung und genau nichts anderes.

    Nun läuft eine Genitalverstümmelung in einem US-Krankenhaus allerdings deutlich anders ab als in den Fällen in denen es in Antwerpen geht.

    Peniswurzel-Block (habe ich selbst mal am eigenen Penis erlebt) - das ist ja schon die Luxusvariante! Nein, so etwas hatte Abraham ja auch nicht!

    In Antwerpen, das könnte wie in dem Video "The Circumcision of Jacob Chai" bzw "'Traditional Jewish Circumcision' (uncut version)" abgelaufen sein.

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    Zitat

    This video has been removed for violating YouTube's Community Guidelines

    Wäre selbst mit Altersbeschränkung zu brutal gewesen?

    Da brüllt der Junge noch viel schlimmer, man sieht das schmerzverzerrte, hochrote Gesicht des Jungen mit weit aufgerissenem Mund. Und den "oralgenitalen Kontakt". Da gibt es auch keine Betäubungsspritze, keine Emla-Quacksalbe nur einen Tropfen Rotwein hinterher.

    In diesem Jahr feiert der Humanistische Pressedienst (hpd) sein 20-jähriges Jubiläum. Die Redaktion möchte diese Zeit Revue passieren lassen und jeden Monat auf einen Artikel oder ein Thema hinweisen, der beziehungsweise das die Gesellschaft mitverändert hat. So begann im hpd die öffentliche Debatte um die Vorhautbeschneidung von Jungen.

    Man kann nur den Eindruck gewinnen, dass es dem ÖRR eifrigst darum geht, dass die Deutschen doch endlich die körperliche Beraubung von Jungen als etwas Selbstverständliches ansehen. Deshalb diese Dauerberieselung mit all den Wiederholungen. Aber ob das klappt?

    Man kann durchaus daran zweifeln. Denn die meisten Menschen hierzulande haben eine natürliche Abneigung dagegen, dass man Kindern mutwillig Schmerzen zufügt - und das auch noch ausgerechnet an den Genitalien. Mit so etwas macht sich der Rundfunk einfach unglaubwürdig und unbeliebt.

    Aber das scheint dem ÖRR piepegal zu sein - die Milliarden fließen ja eh jedes Jahr. Eine "Abstimmung der Füße" ist nicht möglich. Wozu also Rücksicht nehmen?

    Wenn wir unseren öffentlich-rechtlichen GM-Verklärungsfunk nicht hätten!

    Glaube und Kultur · Vielfalt des Islam

    Die Beschneidung ist eine Tradition. keine religiöse Pflicht.

    Die einen sagen so, die anderen sagen so. Sowohl was Jungen als auch was Mädchen angeht.

    Zitat

    ..langsam wird Ephe nun klar, dass es ernst wird. So schön das Kostüm, das Fest, der Besuch der Verwandten auch sein mögen..

    Ja, das ist ein schlechter Deal. Das Kostüm passt bald nicht mehr und landet bei Kleinanzeigen aber dein Penis wird nie mehr ganz, deine Vorhaut ist für immer futsch. Es ist ein klarer Fall von Korruption eines Kindes. Kostüm und schöne Geschenke gegen ein lebendiges Stück deines Körpers.

    Man sieht das verängstigte Gesicht des Jungen, dann hört man die Schmerzenschreie, man sieht das betroffene Gesicht einer Frau (der Oma?) Das Blut und das schmerzverzerrte Gesicht des Jungen sollen wir lieber nicht sehen. das wäre vielleicht zu abtörnend.

    Aber - alles gut beim ÖRR!

    Zitat

    Zum Glück für alle Beteiligten verblassen die Schmerzen

    Na, das nenne ich "Glück"! ;)

    Mit Jungen kann man es eben ruhig machen beim ÖRR. Das ist dann "Kultur" und "Vielfalt".

    Dass ein Mädchen gepiesackt wird - undenkbar!

    Der Vater?: "Ehrlich gesagt haben wir Angst gehabt"

    Oh, wie ehrlich! Ihr habt also mutwillig euer Kind einer Gefahr ausgesetzt?

    Die Mutter? "Es ist sehr aufregend, ein tolles Gefühl..."

    Ja, was wäre das Leben ohne einen Schuss Adrenalin ab und zu? Wo wäre da der Kick?

    Und - war es auch für den Jungen ein "Tolles Gefühl" - oder ist das egal?

    Natürlich kein kritisches Wort, nicht mal das übliche Alibi-Geblubber "Manche meinen, das sei einer Kinderrechtsverletzung - aber das ist natürlich Quatsch"

    Ich möchte so etwas nicht mehr finanzieren, aber man kommt seit 2013 aus diesem Zwangs-Abo nicht mehr heraus. Wer nicht zahlt, kommt in den Knast. Nicht etwa die Kinderverstümmler (bzw. nur die Mädchenverstümmler)

    Jetzt geht die Jüdische Allgemeine auf die Entwicklung in Belgien ein.

    Das ist nicht normal

    Regina Sluszny überlebte die Schoa, weil sie von katholischen Belgiern versteckt wurde. Angesichts des Strafverfahrens gegen Mohalim fragt sich die Vorsitzende des jüdischen Dachverbands FJO, ob es für Juden in Belgien noch eine Zukunft gibt

    Stimmt, habe ich gedacht: Normal ist das nicht.

    Dass man dem gesunden Nachwuchs Teile des Genitals kaputt macht, ein solchermaßen widersinniges Verhalten, das ist nicht normal. Das gibt es bei keiner Tierart. Und auch bei der großen Mehrheit der Menschen nicht.

    Allerdings ist die Einleitung irreführend. Sluszny bezieht das nicht auf BGM, sondern auf den besonderen Schutz jüdischer Einrichtungen in Belgien.


    Normal ist, dass blutige Operationen durch Ärzte durchgeführt werden. Meistens durch Fachärzte, durch Chirurgen, Hautärzte, Urologen, Orthopäden...

    Durch Menschen, die die allgemeine Hochschulreife erlangt haben mit einer ausreichenden Note (strenger NC), mindestens eine intensive, sechs Jahre und drei Monate dauernde Ausbildung durchlaufen haben und dann die ärztlichen Prüfungen bestanden haben.

    Und dann ggf. noch die Facharztausbildung, s.o.

    Das ist normal! (Und das ist gut so)

    Und war es bis 2012 in Deutschland auch. Dann hat man ein Sonder-Extrawurst-Gesetz geschaffen, was bei einer einzigen Operation erlaubt, (und dann noch geschlechtlich diskriminierend) dass diese durch eine Person, die kein Arzt ist und deren Qualifikation nicht staatlich überwacht wird durchgeführt werden darf.

    In Belgien gilt immer noch, dass Operationen nur durch Ärzte durchgeführt werden dürfen. Ohne unsinnige Ausnahme. Das ist auch im Sinne des Patientenschutzes völlig logisch.

    Es gibt überhaupt keinen Grund, sich darüber aufzuregen. Aber seit Wochen wird da Druck gemacht. Bin gespannt, ob Belgien einknickt.

    Bis jetzt hat diese Taktik noch immer geklappt, allerdings sind die Belgier als Dickköpfe bekannt, hoffentlich halten sie stand!


    Regina Sluszny hackt dann noch ordentlich auf "diesem Herrn Friedman" herum "der der jüdischen Gemeinschaft nur Ärger bereitet".

    Zitat von Sluszny

    Wenn man keine Juden mehr hier haben will, braucht man nur die Brit Mila verbieten, voilà.

    Als ob in Belgien um ein Verbot der Jungenverstümmelung ginge! Nein! Die ist (leider) auch in Belgien erlaubt. Es geht um Qualifikation, Ausbildung, hygienische Standards, staatliche Kontrolle, Sicherheit.

    Diese "Drohung" "Dann müssen wir gehen!" kennen wir noch von 2012. Es bleibt jedem Menschen überlassen, ob er in einem Land leben möchte wo Kinder ohne geschlechtliche Diskriminierung vor Genitalverstümmelung geschützt werden. Wer das nicht möchte wird nicht aufgehalten werden. Aber darum geht es z.Zt. in Belgien (leider) nicht.


    Und dann wird mal wieder die wahre Motivation der Gegner von GM in Frage gestellt, der abgedroschene Wahtaboutismus mit dem Piercing, irgend was in der Art musste kommen, man hätte darauf wetten können.


    Zitat

    Es gibt Leute, die sagen, man sollte die Beschneidung stärker regulieren, zum Schutz der Kinder. Was erwidern Sie?
    Ich bin einverstanden. Aber darum geht es hier nicht. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Piercings sind auch erlaubt, sie sind legal.

    Ei, wer macht denn Genitalpiercings bei Kindern? Z.B. einen Ring durch die Klitorisvorhaut bei einem acht Tage alten Mädchen? Und was passiert,wenn so etwas bekannt wird?

    Die Hölle bräche los!

    Piercing bei nicht zustimmungsfähigen Kindern gehören verboten! Auch bei Piercings kann es zu schwerwiegenden Infektionen kommen, im Extremfall kann ein Kind anschließend lebenslang ein Pflegefall sein, alles schon vorgekommen. Schluss mit dem Quatsch!

    Es ist Unfug, bei beschwerdefreien vorpubertären Jungen überhaupt von einer "leichten Vorhautverengung" zu reden oder gar zu operieren. Jede Operation ist mit einem Risiko behaftet in das ein Kind nicht einwilligen kann.

    Franjo hatte angeblich eine "leichte Vorhautverengung", wurde in Hamburg operiert, fiel ins Koma und wachte nicht mehr auf.

    Zitat von Franjos Mutter

    Es sollte dort eine Routine - OP gemacht werden. Seine Vorhaut war etwas eng, nichts schlimmes, aber wir dachten, was soll’s, ist ja Routine, also warum nicht jetzt?!

    Meine Güte, pascal, bei euch ist ja was los!

    Im März berichtetest du uns von deinen beiden achtjährigen? Jungen (Zwillinge?), die "leider" eine "leichte Verengung" hätten und nun haben die beiden vierjährigen Jungen (auch Zwillinge?) deines besten Freundes auch eine "leichte Vorhautverengung".

    Sachen gibt's!


    Das beste wäre, wie Hickhack ganz richtig schreibt dem Kinderarzt die aktuelle s2k-Leitlinie Phimose und Paraphimose bei Kindern und Jugendlichen unter die Nase zu halten Kannst du ja ausdrucken. Dann sollte sich das Thema Zirkumzision eigentlich erledigt haben. Ein Arzt, der sich nicht an die Leitlinie hält kann eventuell später verklagt werden.

    Foreskin: not a risk factor for penile cancer

    Und wenn es von interessierter Seite noch so oft behauptet wird!

    Zitat

    The chapter on cancer of the penis in a new edition of an authoritative Oxford textbook on cancers points out that cancer of the penis is an extremely rare disease (in fact, less common than cancer of the male breast) and that the risk factors are preventable conditions, including pathological phimosis and infection with human papilloma virus. The foreskin is not a risk factor for cancer of the penis, and circumcision does not infallibly prevent it.

    Zitat

    Being rare in men younger than 40 years, penile cancers are typically diagnosed among men
    above age 60. The 5-year relative survival rate after penile cancer was 67% for all stages combined
    in US patients recorded in SEER registries during 2004–2010, with foreskin cancers having a more
    favorable prognosis than cancers at other penile sites.

    Zitat

    The two most important risk factors for penile cancer are pathological phimosis and
    infection with high-risk types of human papillomaviruses (HPV), which are both preventable
    conditions.