Beiträge von Selbstbestimmung

    Zitat

    Wie alle Menschen in Deutschland haben Jüdinnen
    und Juden ein verfassungsrechtlich geschütztes
    Recht darauf, sich entsprechend ihren kulturellen und religiösen Identitäten frei zu entfalten,
    etwa in Bezug auf Elemente jüdischer Religionsausübung wie Brit Mila...

    Von "geschützt" und "frei entfalten" zu reden wenn es um das Kaputtmachen von gesunden, sensiblen und funktionalen Körperteilen geht ist einfach nur schlimm.
    Mögen die Genitalien aller Jungen und Mädchen sich frei entfalten. Mögen sie geschützt sein. Verfassungsrechtlich sind sie auch geschützt, durch das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Aber dessen Umsetzung wurde 2012 im Fall von Jungen torpediert.


    Zitat

    Nationale Strategie gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben


    Das ist offensichtlich u.a. eine "Strategie zur Erhaltung von Genitalverstümmelung in Deutschland", aber keine nationale, denn die meisten Deutschen lehnen diese ab.
    Es ist vielmehr eine Strategie des "Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus", in personam Felix Klein.

    Die Gleichheitswidrigkeit ist in der Tat nicht nur augenfällig sondern frappierend. So weit richtig!
    Aber deswegen auch noch die Mädchen ans Messer liefern?
    Wäre die logische Konsequenz aus der Gleichheitswidrigkeit nicht den §1631d BGB ersatzlos zu streichen und den §226a StGB geschlechtlich zu symmetrisieren?


    Zitat

    Streichliste Top Five
    Prof. Dr. Matthias Jahn


    .....

    4. § 226a StGB - weil die Gleichheitswidrigkeit mit Blick auf § 1631d BGB schon
    für Erstsemester augenfällig ist

    http://strafverteidigervereinigungen.de/freispruch/tex…r14_mussweg.pdf

    Zitat von Resolution des deutschen Bundestags

    Der Bundestag wolle beschließen:
    Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
    im Herbst 2012, unter Berücksichtigung der grundgesetzlich geschützten
    Rechtsgüter des Kindeswohls, der körperlichen Unversehrtheit, der Religionsfreiheit und des Rechts der Eltern auf Erziehung, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der sicherstellt, dass eine medizinisch fachgerechte Beschneidung von
    Jungen ohne unnötige Schmerzen grundsätzlich zulässig ist.

    Zitat

    ...unter Berücksichtigung der grundgesetzlich geschützten
    Rechtsgüter des Kindeswohls, der körperlichen Unversehrtheit,...Beschneidung

    Heureka! Die Quadratur des Kreises!

    Ohne unnötige Schmerzen == ggf. mir dem religiös nötigen vollen Schmerzprogramm

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    Das Strafrecht muss sich häufig Kompromissen bedienen. Wie kann es unterschiedlichen Wertvorstellungen in unserer pluralistischen Gesellschaft gerecht werden?

    Zitat

    Prof. Dr. Weigend: Das Strafrecht soll eigentlich nur die äußersten Grenzen des nicht mehr Tolerierbaren aufzeigen. Insofern sollte man meinen, dass auch in einer pluralistischen Gesellschaft die Regeln des Strafrechts im Prinzip konsentiert sind. Deswegen fallen mir auch wenige Situationen oder Fälle ein, in denen strafrechtliche Regelungen in Konflikt mit ethischen oder religiösen Vorstellungen von Minderheiten kommen. Was vor Jahren mal heftig diskutiert wurde, ist die Frage der Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen. Das hat der Gesetzgeber aus nachvollziehbaren Gründen zugunsten der Religionsfreiheit entschieden. Andererseits gibt es Dinge wie Zwangsheirat oder auch Genitalverstümmelung bei Frauen, wo man sich einig ist, dass auch kulturelle Bräuche von Minderheiten nicht dazu führen können, dass man so gravierende Eingriffe in den Körper und die Willensfreiheit zulässt.

    Konsenz? 70% der Deutschen lehnen nicht nur die Genitalverstümmelung von Mädchen sondern geschlechtergerecht auch die von Jungen ab. Und von "religiösen Gründen" ist im Gesetz überhaupt nicht die Rede, das sollte ein Professor der Jurisprudenz eigentlich wissen.
    Alle Eltern dürfen Jungen Genitalverstümmeln, seit Inkrafttreten des §1631d. Gleich welcher Religion oder ungläubig. Aller Jungen wurden entrechtet.


    Zitat von Weigend

    Ein klassisches Beispiel sind nichtkörperliche Angriffe auf die Privatsphäre oder auf die sexuelle Autonomie

    Blablabla...

    Was zur Hölle ist am §1631d ein Kompromiss?
    0% Selbstbestimmung über den eigenen Körper
    0% genitale Autonomie und Recht auf sexuelle Selbstbestimmung (Recht auf Sex mit vollständigen erogenen Zonen)
    0% Recht auf körperliche Unversehrtheit
    0% Recht auf Religions-Freiheit des Betroffenen (was auch die Freiheit von irreversiblen religiösen Körpermarkierungen einschließt)
    0% Gleichberechtigung der Geschlechter

    https://jurios.de/2023/05/11/ger…thomas-weigend/

    11 Jahre Kölner "Beschneidungsurteil"


    Von:
    Eva Matthes


    https://hpd.de/artikel/11-jah…ngsurteil-21274

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    Demnach sind rund 28 Prozent aller weltweiten Publikationen verdächtig, gefälscht zu sein, davon viele mit Künstlicher Intelligenz verfasst und trotz unsinnigen Inhalts von renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht.

    Mir fallen da spontan ein paar verdächtige Studien ein... :P


    Zitat

    Weltweit werben mehr als tausend Fälschungsagenturen damit, bei der Erstellung von akademischen Hausarbeiten, Dissertationen und Artikeln für wissenschaftliche Publikationen zu helfen. Die meisten Firmen befinden sich in China, Indien, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, einige sind multinational. Sie verwenden in der Regel hoch entwickelte KI-gestützte Technologien zur Texterstellung, Daten- und Statistikmanipulation und -fälschung sowie Bild- und Textpiraterie. Dabei bekommen sie von einem Heer von Freelance-Wissenschaftlern bezahlte Hilfe. Fälschungsfirmen bereiten die Veröffentlichung in einer anerkannten Zeitschrift vor und garantieren diese teilweise sogar. Gefälschte Artikel zitieren in ihren Arbeiten oft andere Texte, die ebenso gefälscht sind. Das führt zu einer steigenden Zahl von Zitationen der Fake-Beiträge. Zeitschriften mit niedrigem bis mittlerem Impact-Faktor sind am stärksten betroffen. Dabei ist die Studie konservativ angelegt, wahrscheinlich liegt die Zahl der Fälschungen noch höher. Zudem nimmt diese Zahl zu.

    https://www.faz.net/aktuell/karrie…m-18877448.html

    Das sollte einem doch zu denken geben.
    In Deutschland soll das sogar noch weitaus höher sein.


    Zitat

    Dear Bintel,

    I am pregnant with our first child and recently found out his fetal sex is male. I am deeply conflicted over circumcision. On the one hand, we plan to raise our son Jewish, and I want to honor tradition. On the other hand, I don’t agree with circumcision for medical and moral reasons.

    As Reform Jews, there are already so many traditions our family does differently. I don’t know why this decision feels so different. I’ve considered alternatives to a bris like a naming ceremony. This feels right for me. Yet I still feel scared about the implications of this decision in either direction. Can you help?


    Alles Gute dem Jungen! Inkl. Vorhaut!

    https://forward.com/culture/537248…yse-wachterman/

    What is female circumcision?


    The term female circumcision properly refers to a surgical procedure (also known as hoodectomy) in which the hood over the clitoris (the clitoral prepuce) is either removed or slit - and nothing more. It is performed in some Muslim countries by tradition. In the west it is done either for medical reasons or (often in conjunction with labioplasty - reduction of the inner lips) for cosmetic reasons and to enhance sexual pleasure.

    Na, dann ist es ja wohl voll OK, wenn man die Genitalien von Mädchen verstümmelt?
    Weil - sonst wäre ja die Verstümmelung der Genitalien von Jungen nicht OK - und das geht nicht!
    Seltsam, dass ersteres verboten ist! ;)

    Jetzt kommt die Berliner Zeitung


    Zitat

    Jüdisches Krankenhaus in Berlin: „Hier wird Integration gelebt“


    Das Jüdische Krankenhaus liegt mitten in einer arabisch geprägten Nachbarschaft. Wie funktioniert dort in Gesundbrunnen das Zusammenleben?

    Integration in was? In das deutsche Grundgesetz? Das Recht auf körperliche Unversehrtheit? Die Gleichberechtigung der Geschlechter?


    Zitat

    Jüdisches Krankenhaus in Berlin: „Hier wird Integration gelebt“

    Muslimische Eltern bringen auch ihre Söhne zur rituellen Beschneidung ins „Jüdische“. Einen größeren Vertrauensbeweis kann man sich kau....

    Vertrauen? Das Urvertrauen von Kindern, dass sich ihre Eltern stets schützend vor sie stellen würden wird missbraucht.

    Der Jungengenitalverstümmelung gehört das Handwerk gelegt. Punkt.


    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropo…t-ist-li.345508

    Zitat

    Die Berliner Zeitung gehört zu den deutschen Tageszeitungen mit den größten Auflagenverlusten der vergangenen Jahre. Die verkaufte Auflage sank von 216.603 Exemplaren im ersten Quartal 1998 auf 81.613 Exemplare im ersten Quartal 2021, ein Minus von 62,3 Prozent.[47] Seitdem werden die Auflagenzahlen nicht mehr an die IVW gemeldet.

    Koa Wunder!! :P

    Einem Verleger, der Informanten verpetzt kann man auch sonst einiges zutrauen...

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    Interview | Saarbrücken · Maik L. war elf Monate alt, als seine Vorhaut amputiert wurde. Unter den Folgen leidet er bis heute. Im Alltag, beim Sex, psychisch. Anlässlich des weltweiten Tags der genitalen Selbstbestimmung am 7. Mai richtet der Mittdreißiger aus Saarbrücken einen klaren Appell an die Politik.

    https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/besch…et_aid-89794357

    Ja, warum auch nicht? Wenn einem danach ist? Aber nicht bei Kindern! Und dann noch diskriminierender Weise bei Jungen.

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    Chef der Saar-Kinderärzte lehnt Beschneidung ohne Grund ab

    Die BGM-Befürworter werden sofort einwerfen: "Aber wir machen das doch nicht ohne Grund!"

    Von daher - richtig, aber von der Saarbrücker Zeitung etwas unglücklich formuliert


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    Landesvorsitzende des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte lehnt Beschneidung ab. Medizinische Gründe seien bei Kindern selten.

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    Herr Meier, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) sieht im 2012 durch den Bundestag verabschiedeten Beschneidungsgesetz eine Gefährdung des Kindeswohls. Wie ist die Haltung des saarländischen Landesverbands dazu?
    MEIER Die gleiche wie die des Bundesverbands: Neben der furchtbaren Praktik der weiblichen Genitalverstümmelung, die wir auf das Schärfste ablehnen, lehnen wir auch eine Beschneidung von Jungen aus nicht-medizinischen Gründen ab.

    Zitat

    Häufig wird auch bei minderjährigen Jungen eine Beschneidung begründet, wenn eine Phimose, also eine Vorhautverengung, vorliegt.
    MEIER Eine wirklich vorliegende Phimose wäre eine medizinische Begründung. Dadurch kann es zu Problemen beim Geschlechtsverkehr kommen, aber das betrifft erst ältere Jungen, deshalb sehen die aktuellen kinderurologischen Leitlinien einen Eingriff bis Abschluss der Pubertät vor. Früher wurde der Eingriff dagegen meist vor der Einschulung gemacht, aber es gibt gute Gründe zu warten: Eine Phimose kann sich von selbst erledigen.


    Vielen Dank für die klaren Worte, Herr Werner Meier!

    https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarl…ab_aid-89794365

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    Cutting of boys’ and girls’ genitalia is a debated human rights topic. Here, the first aim was to summarise why parents choose to have these procedures performed on their children. Results from 22 survey studies on ‘male circumcision’ and 27 studies on ‘female genital mutilation’ revealed that non-medical reasons, such as tradition, are prominent in the decisions for both procedures. The second aim was to describe researchers’ use of medical words (i.e. ‘circumcision’) and non-medical words (i.e. ‘cutting’, ‘mutilation’) when referring to these procedures. Relevant phrases were searched in titles and abstracts of articles indexed in PubMed. Total article count was similar for male (1721 articles) and female (1906 articles) procedures. However, for female procedures, ‘genital mutilation’ was used most frequently (61.7% of articles), whereas for males, ‘circumcision’ was used almost exclusively (99.4%). Because both procedures involve significant alteration of genitalia, and social/culture reasons are prominent in parents’ decisions for both, the results suggest a gender bias in medical ethics applied to bodily integrity, which manifests itself in nomenclature that expresses negative value judgement toward the female procedure (‘mutilation’) but not the male procedure (‘circumcision’). The results add to emerging evidence of a ‘male empathy gap’ in public health.

    Zitat

    One issue that has been put forward by some authors is that the benign medical word‘circumcision’, which means‘a circular cut’, tends to be used to refer to cutting of male genitalia, whereas the word‘mutilation’, which includes negative value judgment, tends to be used to refer to cutting of female genitalia. Use of the benign medical term‘male circumcision’ is potentially problematic for a few reasons. First,not all male circumcisions are performed by medical doctors or in medical facilities.34,35In one study, 85% of boys in a Muslim community in western Nepal were found to have been circumcised at home, and only 4.2% of circumcisions involved use of a new, sterile blade.35In another study, 64% of boys in Turkey were found to have been circumcised at home, and 60% were circumcised by someone who was not a medical doctor.34Second, use of the benign medical word‘circumcision’ implies safety. However, male circumcision is not without risks. Bleeding, infection, amputation, and death are all possible risks associated with male circumcision.36–39Rates of these risks are not high but they should be weighed against whether or not male circumcision is medically necessary or advantageous.Third, even when male circumcision is performed under conditions of best practice,use of the word‘circumcision’ is still potentially problematic because it implies parents choose the procedure for medical reasons. However, social and cultural factors likely influence parents’ decision. Moreover, if parents choose circumcision for non-medical reasons, this should cause pause for reflection on the similarities and differences between male circumcision and female genital mutilation, because female genital mutilation is sometimes also performed for social and cultural reasons, though comprehensive reviews on reasons why parents choose to have such procedures performed on their children appear to be missing from

    https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.108…87.2023.2199202

    Volltext: https://www.tandfonline.com/doi/epdf/10.10…rue&role=button

    Blablabla, so lange das nur für die eine Sorte Kinder gilt.

    Schön. Und?

    Aber WTF, das macht ja nichts! Müssen die Eltern halt selbst zahlen, dann ist's kein Problem.

    Zitat

    The boy has the right to refuse the operation

    Ha-Ha-Ha-Ha! Der Witz war jetzt echt gut. Reicht Brüllen und Strampeln? Oder muss der Widerspruch schriftlich eingereicht und notariell beglaubigt werden?

    Solange du deine Beine unter meinen Tisch streckst!


    Zitat

    Mutilation is also a frightening and potentially very shocking experience for a child.

    Stimmt. Und warum wird das nur bei weiblichen Kindern bestraft?


    Zitat

    Female genital mutilation, or FGM, is a general term for wom-
    en’s circumcision. It means the partial or total cutting and / or
    damage to the external female genitals, for either cultural or
    other non-medical reasons.

    Quatsch. Es werden regelmäßig nicht Frauen (women) sondern Mädchen "beschnitten". Mal wieder - auf der einen Seite "Women" auf der anderen Seite "Boys". Bullshit!


    Zitat

    ..damage to the external female genitals...

    Warum eigentlich die diskriminierende Einschränkung auf "female"?


    Zitat

    Under the Finnish Child Welfare Act, a child has the right to
    physical integrity, which should therefore be the objective of
    the authorities and the security forces.

    Echt jetzt? Jedes Kind? Lüge!
    Nur rund die Hälfte der Kinder, der anderen Hälfte wird dieses Recht verweigert.


    Zitat

    Under the Child Welfare
    Act, health care professionals are required to make child protection notification, if deemed necessary.

    Das ist sehr gut! So eine Verpflichtung sollten wir hierzulande auch haben. Und zwar nicht nur bei Mädchen, sondern auch bei Jungen.


    Zitat

    FGM is practiced among both Muslims and non-Muslims such
    as Jews and Christians.

    Also ähnlich wie MGM

    https://www.infofinland.fi/en/health/chil…50-704aad2f1d88