Das Gericht hätte natürlich auch das Bundesverfassungsgericht anrufen können. Aber das macht viel Arbeit und wäre der Karriere vielleicht nicht förderlich.
Und, wie ich das heute leider einschätze - können wir vielleicht froh sein, dass es das nicht tat.
Die Absolution (natürlich mit ein paar kleinen Einschränkungen) des BVerfG wäre der absolute Tiefpunkt der Entwicklung von Kinderrechten.
Es ist schon zum ![]()
Beiträge von Selbstbestimmung
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Aber das wird bei den gegenwärtigen politischen Verhältnissen nicht umgesetzt werden.
Dieser Vorschlag ist so unausgegoren, dass daraus gar nichts werden kann. Ich schätze, die Bundes-FDP wird sich einfach wegducken.
Es wird nach dem Motto "schön, dass wir mal drüber gesprochen haben" gehen.
Allerdings ist das "drüber sprechen" durchaus wichtig. Besser als "unter den Teppich kehren". -
Der Mann hat ja schon quasi bei Verhandlungsbeginn seine Voreingenommenheit klar gestellt, dass er die Beschneidung für total harmlos hält.
Mit "der Mann" meinst du vermutlich den Richter?
Der hat sich am §1631d BGB orientiert. Die Parlamentsmehrheit hatte 2012 postuliert, dass die Genitalverstümmelung von Jungen im Regelfall völlig harmlos sei. Sie sei sogar "Sorge".
Gegen das Rechtsempfinden einer großen Mehrheit der Deutschen. Und wir wissen auch, mit welchen Methoden diese Entscheidung herbeigeführt wurde. -
Zitat von Donaukurier
Etwa 35 000 Jungen unter 15 Jahren wird jährlich in Deutschland aus medizinischen Gründen die Vorhaut entfernt – meist lautet die Diagnose Phimose, allgemein bekannt als Vorhautverengung. Der Eingriff wird mittlerweile kritisch gesehen.
Vorhautverengung bei Jungen ist normal und ohne Beschwerden - keine Krankheit. "Diagnose" oder Gefälligkeitsdiagnose zwecks Kassenfinanzierung einer kinderfeindlichen Tradition?
"35 000 Jungen unter 15 Jahren" - woher kommt diese Zahl? Wer erfasst Vorhautamputationen durch irgendwelche "vorgesehenen" oder auch nicht vorgesehenen "Beschneider? (die sind ja billiger, billiger, billiger) Niemand!
ZitatDie Freien Demokraten in Bayern sprechen sich für eine Überarbeitung des Gesetzes bei der Jungenbeschneidung aus – die medizinische Gesetzeslage soll einer Revision unterzogen, das Gesetz überarbeitet werden und die körperliche Unversehrtheit eines jeden Kindes größtmögliche Beachtung erfahren.
Die körperliche Unversehrtheit von Jungen hatte man in der Tat 2012 "etwas" aus den Augen verloren. Auch die FDP hatte mit 85% der abgeordneten für den 1631d gestimmt.
ZitatEigentlich müssten solche Gesetze alle fünf Jahre einer Revision unterzogen werden – im Falle des Beschneidungsgesetzes von 2012 sei dies also längst überfällig.
Eigentlich... die allgemeine Devise in der Politik ist: "Bloß keine schlafenden Hunde wecken! Keine neue Beschneidungsdebatte! Das Thema ist gegessen!. Schnauze halten! Wie Affen von Nikko. Nichts sehen (wollen) nichts hören (wollen), nicht darüber sprechen. Man will das alles nicht so genau wissen.
Und vor allem hat man Angst, als Antisemit oder muslimfeindlich gegeißelt zu werden.
Man hat Angst vor dem Verlust von Wählerstimmen von muslimischen Wählern mit deutschem (Doppel-)Pass. Da müssen Kinderrechte hinten anstehen - weil ist ja klar - Kinder können noch nicht wählen, Erwachsene schon.ZitatDenn das Gesetz als solches funktioniere nicht, erklärt der Gaimersheimer, es habe „in sich Widersprüche, die nicht auflösbar sind“. Und es nehme kleinen Kindern ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit.
Da hat er einfach Recht, der Herr Sven Schreiber.
ZitatKonkret bedeute dies , so Schreiber, dass die Zirkumzision ohne Anästhesie durchgeführt werde, zwar mit einer betäubenden Salbe, aber diese könne den massiven Schmerz nicht unterdrücken – „das ist absurd“. Die Eichstätter FDP setzt sich deshalb dafür ein, dass der Eingriff künftig nur noch von Ärzten durchgeführt werden darf.
Eine angemessene Anästhesie (Narkose) wäre aber unter dem Alter von 1-2 Jahren zu gefährlich für eine solche, nicht lebensnotwendige (im Grunde überhaupt nicht notwendige) Operation.
Und dann kommt sofort das Argument (a la Jerzy Montag): "aber die Juden müssen am achten Tag..."
(Niemand muss das tun, aber manche bilden sich das ein) Und es machen auch nicht alle Juden.
Aber das laut zu sagen traut sich kaum jemand.Sven Schreiber: "Berufspolitiker haben unfassbar Angst vor dem Thema"
Angsthasen, Pfeffernasen (bzw Pappnasen)Zitat...außerdem soll die Verjährungsfrist für Körperverletzung ausgesetzt werden – damit betroffene Kinder sich später juristisch wehren können.
Natürlich ist die Verjährungsfrist eine Frechheit, besonders im Vergleich zu Mädchen (bis zu 38 Jahre) - aber die Vorhaut kommt durch eine Klage nicht zurück.ZitatAußerdem soll männliche Beschneidung zwar legal bleiben, aber, analog zur Abtreibung, nur nach einem verpflichtenden Aufklärungsgespräch mit den Eltern durchgeführt werden dürfen, in dem alle medizinischen Folgen zur Sprache kommen.
Was bringt denn das "ergebnisoffene" Aufklärungsgespräch im Fall der sog. "Abtreibung" zum Schutz des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit des noch nicht geborenen Kindes? Nüscht!
Frau geht da hin, holt den Schein ab - und dann wird es getötet. Und auch hier gibt es keine "Evaluierung", weil man das gar nicht so genau wissen möchte, ob das Beratungsgespräch irgend etwas nützt. Wie es das BVerfG in seinem Urteil angenommen hatte.ZitatBei neun von zehn Opfern männlicher Beschneidung gab es medizinische Gründe“, so das Ergebnis seiner Recherchen
Diese Recherchen möchte man mal sehen. Bei Jungen oder bei Erwachsenen (Diabetes, Vorhautverletzungen)? Und wie viele davon waren "umetikettiert"?ZitatDer FDP sei daher wichtig, dass man versuche, Verbesserungen für Betroffene zu erreichen, und trotzdem jüdisches Leben in Deutschland möglich mache.
Wieder und wieder wird Genitalverstümmelung als Synonym für "jüdische Leben" benutzt. Dabei gibt es noch 600+irgendwas andere Gebote, die von orthodoxen Juden einzuhalten sind und an denen (vom Schächten abgesehen) niemand Anstoß nimmt.
Und wer wie einst Paul Spiegel meint, dass "jüdisches Leben" eben als "ohne Betäubung" oder "Rotwein danach" definiert ist? Oder "mit oraler Absaugung"? Was macht die Bayern-FDP dann? Macht sie dann "Jüdisches Leben" unmöglich?
Wie stellt sie sich die Anästhesie bei einem acht Tage alten Säugling vor? Fragen über Fragen...Aber immerhin, das Thema "körperliche Unversehrtheit" wird wieder aufgebracht, und nicht von einer Nazi-Partei (NPD). Allerdings könnten es die letzten Zuckungen einer dahin schwindenden Partei gewesen sein.
Der Vorschlag ist erkennbar halber Kram. Nicht mal "halber". -
Zweifelhafte Botschaft über Kinderrechte
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Und trotzdem hat der Richter das Verfahren eingestellt - und die Staatsanwaltschaft willigte ein.
Es ging halt nicht um ein Mädchen. Es ging auch nicht um einen einzigen Schlag auf den Kinderpopo durch eine Angehörige einer eine christliche Freikirche. Dann gibt es eine Haftstrafe.
ZitatDass die Sache schiefgegangen sei...sei ein Unglücksfall gewesen
Da ist halt mal was "schiefgegangen" - bitte weitergehen!
Es kann passieren, was will. Es kann zu Todesfällen kommen, wie in England, Irland, Norwegen, Frankreich oder zu schwerwiegenden Komplikationen wie schon mehrfach in Deutschland - die Reaktionen der jeweiligen Gesetzgeber sind immer gleich:
"Shit happens - aber Genitalverstümmelung muss weitergehen!"
Und die Medien - am liebsten gar nicht darüber berichten, aber wenn - dann verständnisvoll und auf keinen Fall in Frage stellend

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Für Franjo kam die aktuelle s2k-Leitlinie leider zu spät.
Eine leichte Vorhautverengung bei einem Vierjährigen!
Hätte es die aktuelle Leitlinie damals schon gegeben, und wäre sie im Wilhelmstift beachtet worden (was natürlich nicht sicher ist, dort schien es ja drunter und drüber zu gehen) -
dann wäre Franjo jetzt aller Wahrscheinlichkeit nach 22 Jahre alt, würde vielleicht studieren oder wäre in einer Berufsausbildung, hätte vielleicht eine Freundin und statistisch gesehen noch 58 bis 65 Lebensjahre vor sich.ZitatEx iniuria ius non oritur. „Aus Unrecht entsteht kein Recht. “
Damit endet der wirklich erschütternde Bericht von Franjos Mutter, s.o.
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Offenbar unserer "Qualitätspresse" keine Notiz wert.
Die Kölnische Rundschau möchte man auch nach diesem Artikel von Ulrike Schödel kaum noch als Qualitätspresse bezeichnen - so manipulativ wie der geschrieben ist.
Zitat von KRmusste sich ein syrischer Arzt aus Hamburg vor Gericht verantworten
Ein Arzt? Arbeitet der in Hamburg in einer Praxis oder Klinik?
ZitatAuch der Vorwurf, der 40-Jährige sei kein Arzt, laufe rechtlich ins Aus, so sein Verteidiger Dr. Stefan Hiebl. Schließlich sei sein Mandant „in dieser Kunst sicher versierter als so mancher Urologe an deutschen Kliniken“.
Jemand, der behauptet er sei versierter als manche Ärzte ist rechtlich einem approbierten Arzt gleichgestellt? Was für ein Bullshit!
Der lebensbedrohliche Zustand war Folge einer Betäubungsspritze. Die darf in Deutschland nur ein tatsächlicher Arzt setzen, aus gutem Grund.
Woher kommt denn der Vorwurf? Das wird im Artikel nicht untersucht. Für die Rundschau ist der Mann einfach ein Arzt. Einfach so.
Der §1631d BGB kann hier gar nicht entlastend wirken, denn die Verstümmelung erfolgte eben nicht nach den Regeln der ärztlichen Kunst.
"..wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt werden soll"
Nach den Regeln der ärztlichen Kunst darf nur ein Arzt eine solche Spritze setzen. Dass der Verstümmler beim Setzen eines PWB überfordert war, hat er ja unter Beweis gestellt. Gefährliche Körperverletzung, der Junge wäre ja beinahe drauf gegangen. Bis zu zehn Jahre Haft sind möglich.
3000 Piepen Geldstrafe sind eine Lachnummer. Hat der nach ein paar Verstümmelungen wieder drin. Wer schützt Kinder vor diesem Gefährder?Zitat von KR...der diese Kunst 1000-fach bereits angewandt hat...
Kunst? Genitalverstümmelung ist eine Kunst? Allein die Wortwahl - unterirdisch. Aber klar, dann gilt natürlich der "Kunstvorbehalt"
Zitat...hatten händeringend einen ausgebildeten Beschneider für ihre Söhne gesucht
Händeringend? Ist das schwierig?
Das ist ja wohl der Witz an sich. Einfach mal Googeln, "beschneidung bonn", da fliegen einem die "Beschneidungsspezialisten" nur so um die Ohren. Und zwar approbierte Ärzte.
Oder waren die zu teuer?ZitatDer 40-jährige in Syrien ausgebildete Arzt...
Behaupten kann man viel. Wenn der Syrer tatsächlich eine fundierte Ausbildung hätte nachweisen können - dann wäre er hier doch sicher auch als Arzt in einer Praxis oder Klinik tätig geworden - wie viele andere syrische Ärzte auch (ich hatte auch einige Jahre einen syrischen Arzt als Hausarzt).Zitataber landete wegen vorsätzlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht Bonn
Schon wieder - was für eine Wortwahl! Ist er dorthin geschleudert worden oder geflogen? da bekommt man ja richtig Mitleid!

Dass er angeklagt wurde - völlig korrekt. Und natürlich war das eine vorsätzliche Körperverletzung. Es wurde vorsätzlich ein gesunder, funktionaler, sensibler, allein dem Jungen gehörender Körperteil kaputt gemacht.
Der entlastende §1631d BGB greift hier eben nicht, s.o. Hätte er halt Emla oder Rotwein nehmen müssen.Zitat von KR...dem Kind mit der Narkosespritze Gift beigebracht
Was für ein Quatsch. Wenn Lidocain Gift ist, dann ist es Kochsalz auch. "in Überdosierung tödlich".
Der kleine Franjo war im Rahmen einer VA an Glukose gestorben. War völlig überdosiert und sowieso unangebracht, Ist Glukose jetzt ein Gift?Zitat..und es mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs – dem Skalpell – körperlich misshandelt und an der Gesundheit geschädigt.
Völlig korrekt.
Zitat...weil ihre Kinder sonst – nach dem 6. Lebensmonat – aus der Religionsgemeinschaft ausgeschlossen würden.
Warum verdammt noch mal - wird denn diese "Religionsgemeinschaft" nicht benannt? Welche Religionsgemeinschaft schließt ein Kind (hoffentlich nur einen Jungen, sonst geht es ja in den Knast) aus, wenn es bis zum 6. Monat nicht einer Genitalverstümmelung unterzogen wurde?
Welche? Da habe ich noch nie von gehört!
Tja, da schweigt die Kölnische Rundschau fein still...Wartet mal - sechs Monate? Nachtigall ick hör' dir trapsen!
Das hat wohl eher mit dem Absatz (2) Der Verstümmelungsparagraphen zu tun:
ZitatIn den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes dürfen auch von einer Religionsgesellschaft dazu vorgesehene Personen Beschneidungen gemäß Absatz 1 durchführen....
Beim Arzt ist halt teurer als bei einem reisenden Wohnzimmer-Genitalverstümmler.ZitatZwar sei es keine Heilbehandlung im klassischen Sinn, so der Richter weiter, aber eine andere, vom Gesetz gedeckte Handlung...
In diesem Fall eben nicht, weil sie gar nicht gemäß des Gesetzes erfolgte.
ZitatDass die Sache schiefgegangen sei, argumentierte Hiebl weiter, sei ein Unglücksfall gewesen.
Das ist die gebetsmühlenartige Standard-Ausrede.
Der Unglücksfall heißt "Genitalverstümmelung".
Ohne die wären viele Kinder noch am Leben, oder ohne lebenslang nachwirkende Komplikationen und ohne lebensbedrohliche Zustände.
ZitatWeder mit dem Narkosegift, noch dem Skalpell sollte dem Kind ein körperlicher Schaden zugefügt werden.
Wer eine Lidocain-Spritze im Genitalbereich eines Säuglings setzt ohne Arzt zu sein nimmt den Tod des so Behandelten billigend in Kauf.
Denn wenn er die Spritze falsch setzt und ein großes Blutgefäß trifft, dann wirkt das Lidocain nicht lokal, sondern systemisch. Und dann wird es sehr gefährlich.Mit dem Skalpell wird dem Jungen ein lebenslang nachwirkender Schaden zugefügt. Der Verlust eines funktionalen Körperteils. Man nimmt dem Jungen etwas für immer weg, was ihm allein gehört.
ZitatDas Verfahren gegen die mittlerweile geschiedene Ehefrau wurde auf Kosten der Landeskasse eingestellt.
Wunderbar! Das darf dann auch noch der Steuerzahler bezahlen.
Für die erheblichen Behandlungskosten in der Uni-Klinik (Intubation, Beatmung, Sauerstoff, Midazolam, Levetiracetam, Esketamin, Remifentanil, Vecuronium, Sonografie, MRT, EEG, EKG, Langzeit-EKG, Untersuchung auf Lidocain am Institut für Forensische Medizin, Echokardiogramm Blutbild, 24 Stunden auf der Intensivstation, weiter Überwachung des Jungen für sechs Tage in der Klinik, nochmal Untersuchung auf Lidocain, nach drei Monaten noch mal Untersuchung (was macht das alles mit einem Säugling? Kein Schaden?)) kommen die Kassenbeitragszahler natürlich gerne auf.Hauptsache, die Eltern sparen ein paar Kröten?
Nochmal: wer schützt Kinder vor diesem Gefährder?
Das Amtsgericht Bonn nicht, der Gesetzgeber (§1631d BGB) nicht, das Bundesfrauenministerium nicht, das Bundesgesundheitsministerium nicht, die Jugendämter nicht, der sog. "Kinderschutzbund" nicht....
Und die Fälle, die vor Gericht gehen - sie dürften die Spitze des Eisbergs sein. Ehe wird das "unter der Hand" geregelt, oder durch einen "Friedensrichter". Damit ja keine Diskussion aufkommt. -
Es spricht sehr viel dafür, dass es sich um diesen Fall handelt:
Anscheinend Raum Köln/Bonn: Lidocain-Vergiftung bei einem 12 Wochen alten Jungen
Der Ort, das Alter des Jungen, die ausländische Nationalität des Verstümmlers, der Krampfanfall, das Narkosemittel als Ursache, die Einlieferung in die Uniklinik...
Allerdings gibt es einen Widerspruch zwischen dem Artikel in der "Forensic Science" und der Kölnischen Rundschau:
Zitat von Kölnische RundschauDer Beschneider reanimierte den Säugling und wies die Eltern an, einen Notarzt zu rufen.
Während es in der Forensic Science hieß, der Verstümmler habe nicht den Notarzt gerufen, stattdessen die Eltern gedrängt zum nächsten Krankenhaus zu fahren. Es gäbe keine Informationen, ob der Vestümmler nach dem Vorfall medizinischen Beistand geleistet habe. Umstehende hätten auf dem Pflaster vor dem Haus Wiederbelebungsmaßnahmen versucht.Wäre ein Mädchen bei einer religiös motivierten Klitorisvorhautbeschneidung beinahe zu Tode gekommen - der "Beschneider" wäre in den KNAST gewandert.
100%ig, mit Brief und Siegel.
Und das wäre auch gerecht und angemessen.
So gerecht ist unser "Rechtsstaat" -
Was es schweirig macht , mit dir zu diskutieren
Dass das für dich schwierig ist liegt vermutlich daran, dass ich vorgetragene Argumente und angebliche "Fakten" auf ihre Stichhaltigkeit zu überprüfen pflege.
Die Sendung stieß nicht auf "gößere Resonanz", weil das Thema Beschneidung im Leben der Deutschen Mehrheitsgesellschaft schlicht keine Rolle spielt.
Es ging um die Resonanz in den Medien. Und wenn es um die religions- oder traditionsmotivierte BGM geht hat die Presse offensichtlich Angst, dass der Antisemitismus-Vorwurf kommt. Das Thema gilt bei der Presse als "heikel", also lassen sie es unter den Tisch fallen.
Man erinnert sich ja noch gut daran, wie die FAZ eine Reihe von BGM-kritischen Artikeln brachte und anschließend von Dieter Graumann zurechtgestutzt wurde. Und die FAZ hat tatsächlich "pariert".Der Kommentar von Jungen in der FAZ spricht doch Bände. Nach dem Motto: Ist ja alles ganz nett, aber sobald es um Religion geht ist Schluss mit lustig:
Zitat"...die Vertreterin eines liberalen Islams, Seyran Ateş, auf schmerzfreie... hinweist"...
"Wenn die große Mehrheit der Gläubigen dies nicht so sieht, ist das keine Lösung."
"Schmerzfrei" - ist "keine Lösung". Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen!
ZitatPauschal ganzen Weltreligionen Verstöße gegen das Kindeswohl zu unterstellen, galt vielen als aufklärerisch-eurozentrische Überheblichkeit.
Hier versteckte sich Jungen feige hinter dem Weasel Word "viele". Es waren weit mehr gegen den Verstümmelungs-Legalisierungsparagraphen (70 Prozent) als dafür.
Aber klar, Religionen können nicht irren. Die Welt entstand an sieben Tagen und die Sonne dreht sich um die Erde. Alles andere ist "aufklärerisch-eurozentrische Überheblichkeit".
...weil das Thema Beschneidung im Leben der Deutschen Mehrheitsgesellschaft schlicht keine Rolle spielt.
Frag wen du willst , der normale Durchschnittsbürger dieses Landes sieht grundlose Beschneidung als etwas barbarisches. Ich habe IRL noch nie jemanden getroffen, der das verteidigt hat.
Wie passt das denn zusammen? Barbarisch - spielt keine Rolle? "Barbarisch" (ich mag den Ausdruck nicht, schon wegen der Barbaren) spricht doch für eine starke Ablehnung.
Aber wie gesagt, das ist auch weder für mich noch meine Kinder relevant.
Na, das ist ja auch die Hauptsache!
Da kann man natürlich auch noch bei anderen Formen von Kindesmisshandlungen einfach die Ohren auf Durchzug stellen...Es gibt in Teilen Afrikas auch noch kulturell bedingten Kannibalismus...
Und ausgerechnet du schreibst, ich würde Dinge vermischen?
Ob das stimmt, weiß ich nicht, ist hier auch völlig irrelevant. Wir können Missstände in Afrika nicht ändern. Aber unser Staat hat ein Wächteramt gegenüber allen Kindern in Deutschland - und nicht nur gegenüber den Mädchen.Im übrigen ein paar Fakten:
-Die Beschneidungsrate unter Juden sinkt seit Jahren immer stärker, da aufgeklärte Eltern trotz Religion das ihren Kindenr nicht antun möchten
- Die Beschneidungsrate aus medizinischen Gründen sinkt ebenso
- Auch in den USA wird inzwischen "nur" noch weniger als die Hälfte der Neugebohrenen beschnitten, und es werden beständig wenigerOhne stichhaltige Belege und seriöse Quellen sind das keine "Fakten" sonder einfach bloß deine Behauptungen.
Also, hic Rhodus, hic salta! Lass sie rüberkommen, die Quellen mit den harten Fakten! Wir sind gespannt!Wer erfasst denn z.B. die "Beschneidungsrate unter Juden"? Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend? Das Bundesgesundheitsministerium?
Zitat von LaggardDie Beschneidungsrate aus medizinischen Gründen sinkt ebenso
Jetzt muss ich mich leider wiederholen....denn das behauptetest du ja schon weiter oben:
Insgesamt geht die zahl der medizinisch begründeten Beschneidungen stetig und signifikant zurück
Und ich antwortete:
Ohne Quellenangabe
Das wäre ja wunderschön!
Doch wo findet man dazu verlässliche Zahlen?
Von 2006 bis 2011 hat es bei der AOK eine Zunahme der dort abgerechneten ambulant und klinisch vorgenommenen Vorhautamputationen bei Jungen unter fünf Jahren von 30% gegeben!
In nur fünf Jahren!Im ambulanten Bereich hat es laut kassenärztlicher Vereinigung sogar eine Steigerung von 34% gegeben - in nur drei Jahren!
Also für verlässliche aktuelle Zahlen hinsichtlich der angeblich indizierten VA bei Jungen wäre wir hier alle sehr dankbar!
Dass es bei der Indikation viel Betrug gibt ist offensichtlich.
Und wir warten immer noch auf die "verlässlichen Zahlen". Rausposaunte Behauptungen bringen es nicht.Andere solche Probleme sind zB. die Zwangsverschleierung von Frauen...
Ach! Wer vermischt hier Themen?"...oder die an Mädchen duchgeführten Genitalverstümmelungen .Denn im Zweifel werden auch die eben mal fix auf dem Küchentisch durchgeführt."
In Deutschland? Warst du dabei, oder woher weißt du das? Mir ist kein Fall bekannt.
Diese Cornelia Strunz in dem von dir verlinkten Artikel (ausgerechnet vom rbb!) äußert ja auch nur nebulöse Vermutungen.Selbst weibliche Genitalverstümmelung findet trotz strengem Verbots tausendfach in Deutschland statt, da die Täter das als essentiell für ihre Kultur begreifen.
Dafür lieferst du eben keinen Beleg. Wie ich bereits schrieb:Da es ja angeblich bei der Mädchen-Beschneidung laufend zu schwersten Komplikationen (neuerdings wird sogar behauptet, ein Viertel der Betroffenen verstürben in Folge) kommen soll - müssten die Krankenhäuser oder Leichenhallen ja voll mit kleinen Mädchen sein.
Daß unsere Gesellschaft hier aus Politischerr Korrektheit den Kopf wegdreht...
Das macht sie ja gerade in dem Fall nicht.
GGM wird laufend in den Medien in den grellsten Farben angeprangert, als ob es immer um die Infibulation ginge und alle betroffenen Frauen schrecklich darunter leiden würden, oft wird noch nebenbei BGM verharmlost.
Der Bundestag hat ganz fix nach der Legalisierung der Jungenverstümmelung ein Gesetz beschlossen, was die Genitalien von Mädchen schützt. Bei Androhung von bis zu 15 Jahren Haft.
Frau könnte eine solche Tat auch nach Jahrzehnten noch erfolgreich zur Anzeige bringen. Ganz im Gegensatz zur Genitalverstümmelung von Jungen.
Dass die Gesellschaft den Kopf weg dreht, davon kann keine Rede sein.Allerdings ist der Staat auch bei Mädchen nicht konsequent. Wenn Lenin in einem Recht hatte, dann mit dem "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser".
Bei den U-Untersuchungen. Bei Mädchen wie bei Jungen. GM lässt sich leicht feststellen. Und das hätte eine abschreckende Wirkung.Wie du siehst, handelt es sich also abseits der Muslimischen Welt um ein Problem, das sich unter zivilisierten Menschen allmählich von selbst löst
Wann hat sich "das Problem" denn von selbst gelöst? Darauf warten die Kinder doch schon seit 5.000-10.000 Jahren!
Du lieferst auch keine Belege für die "Selbstlösung".Zitat von Laggard..abseits der Muslimischen Welt...
Wie, die Jungen von Muslimen, Aleviten, Jesiden, Shafiiten usw. sind jetzt bedeutungslos? Die habe keine Rechte? Das dürften an die 99% der religiös-traditionellen Genitalverstümmelungen in Deutschland sein!
Die haben auch ein Recht auf genitale Selbstbestimmung! -
Es hat schon seinen Grund, warum z.B. EMLA (Lidocain/Prilocain) nicht im Genitalbereich von Kindern unter 12 Jahren angewendet werden darf. Gefährliche Methämoglobinämien kommen immer wieder vor.
Damit entfällt auch das Anästhesie-Feigenblatt der Bundesregierung für den Absatz (2) des §1631d BGB. Das war eine Nebelkerze, ob sie nun bewusst oder mangels sorgfältiger Beschäftigung mit dem Thema geworfen wurde.
Aber mit Jungen kann man es ja machen... sind ja keine Mädchen, und es werden später keine FRAUEN daraus (obwohl letzteres nicht ganz sicher ist). Und wenn man als Junge verstümmelt wurde kann man ja später, wenn man sich hat als Frau eintragen lassen sich nicht auf den §226a StGB berufen - dumm gelaufen! "Was wollen sie denn? Damals hatten sie ja noch den Status "männlich!"
Ja, so fair und gerecht ist unsere Gesetzgebung.
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Jedenfalls haben die Anschläge auf Synagogen und andere jüdische Einrichtungen, die Angriffe auf Kippa-Träger usw.. nach dem Juni 2012 nicht plötzlich erkennbar zugenommen.
Und diejenigen, die 2014, währende des vorigen "Gaza-Konflikts" bei Demonstrationen in Deutschland "Juden ins Gas!", "Tod den Juden!" usw. riefen sahen eher aus, als kämen sie selbst aus "beschneidenden" Kulturen.Es ist bei Klein immer der selbe, primitive rhetorische Trick: "Beschneidungsdiskussion" in einen Zusammenhang zu setzen mit tatsächlich schlimmen Dingen.
Da soll beim Leser hängen bleiben, dass Kritik an Genitalverstümmelung auch etwas ganz schlimmes ist.
Antisemitismus gibt es, leider. Ist abzulehnen und zu bekämpfen wie jede andere Form von Rassismus.
Antisemitismus ist aber kein spezifisches Phänomen in Deutschland.Da muss man bloß mal z.B. nach Frankreich schauen, was da an judenfeindlichen Gewalttaten passiert.
"Im vergangenen Jahr hat die Zahl antisemitischer Vorfälle in Frankreich extrem zugenommen. "
Im ersten Halbjahr 2024 sind antisemitische Straftaten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023 um 192 Prozent angestiegen.
Dass man Kinder vor Gewalttaten, insbesondere in ihren Intimzonen schützen will ist nicht Anti-, sondern Pro-. Pro Kinder.
Anti- ist der Anti-Praeputionismus. -
Wie konnte es überhaupt so weit kommen?
Felix Klein:
Wirklich dramatisch geworden ist es nach dem 7. Oktober. Diese Entwicklung hat sich aber schon über viele Jahre abgezeichnet. Den ersten großen Dammbruch gab es meiner Meinung nach im Jahr 2012, als das Kölner Beschneidungsurteil ergangen ist.Zitat von Felix Klein...zum Beispiel darüber, wie man gegen Antisemitismus in Schulen vorgehen kann.
Was da als vorgebliche Antisemitismusbekämpfung läuft ist ja bekannt. U.a. Verharmlosung von Genitalverstümmelung.
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Das Gesetz in Norwegen unterscheidet sich deutlich vom §1631d BGB.
Es bezieht sich nicht auf die "medizinisch nicht indizierte" Zirkumzision sonder auf die "rituelle". Und der Zweck muss "religiös gerechtfertigt" sein.
Genitalverstümmelungen auf Grund einer Tradition sind also vom Gesetz nicht erfasst und laufen in einer Grauzone ab.
Definition of ritual circumcision
In this law, ritual circumcision means a surgical intervention where the foreskin around the penis is removed in whole or in part, and where the purpose is religiously justified.Anästhesie ist auch hier eine Nebelkerze. Aber wenn die meisten Genitalverstümmelungen eh außerhalb des Gesetzes passieren....
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Wie konnte man das auch bei einem Genitalverstümmelungs-Legalisierungsgesetz erwarten?
Zitat von Alles Google ÜbersetzungThere is little indication that the law on ritual circumcision works in the best interest of the child
ZitatThe Act on ritual circumcision was introduced in 2015. The purpose was to put in place a sound public offer because it would ensure the best interests of the child.
Das ist schon ein Widerspruch in sich. Das beste Interesse jedes Lebewesens ist es, ganz, heil, intakt und von Schmerzen verschont zu bleiben.
ZitatAnd
in connection with such controversial practices, there is a continuous
negotiation about what is within and beyond the limits of what is
acceptable.Echt jetzt? Es gibt ein beständiges Aushandeln?
Was steht im selben Artikel?
ZitatAarset believes this is because the Jewish population has a tradition of organizing ritual circumcision through the religious community. She also believes that the law was designed so that they could largely continue with the practice they already had.
- The Jewish minority was clear that a ban would make a Jewish life in Norway impossible. And then the authorities feared what signal would be sent out if a ban were introduced, she says.
Und das war schon alles an "Aushandeln". Das Signal, dass nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen ein Recht auf genitale Autonomie haben sollen wurde nicht nur nicht gesendet, sondern alle Jungen wurden entrechtet.
Das Rechtsempfinden von 86% der Norweger wurde mit Füßen getreten. Aus Angst. Schöne Demokratie.Schon wieder widerspricht sich der Artikel selbst.
Angst ist ein schlechter Ratgeber.ZitatNow Monica Five Aarset and Ada Engebrigtsen at Oslo Met have used the same data base for a larger analysis. The research does not take a position on the actual practice of ritual circumcision of boys.
Das ist ein feiges sich-weg-Ducken.
Und dann wieder das übliche Geblubber. Die AAP (Hallo? Wir sind in Europa! Warum nicht europäische Kinderärzteorganisationen fragen?), HIV, Gebärmutterhalskrebs...
ZitatWhy doesn't Norway also inform that there can also be advantages to circumcising boys?
Warum sollte die Evolution etwas hervorbringen, was dem menschlichen Geschlecht mehr schadet als nutzt? Und nicht nur den Menschen, den meisten Säugetierarten?
Das ist einfach absurd.Die meisten Ärzte in Norwegen wollen keine Genitalverstümmelungen vornehmen. Das ist völlig nachvollziehbar.
Der öffentliche Sektor wird aber gezwungen Genitalverstümmelungen von Jungen anzubieten.
Trotzdem finden die meisten Verstümmelungen "in the private" statt.
Many people therefore choose to do it, for example, in their home country
Da ist es ja dann auch billiger, billiger, billiger - und wenn man da eh Urlaub macht...
https://www.utrop.no/nyheter/359359/
Zitat...we will examine what can be described as a paradoxical situation, namely that the law makes it clear that ritual circumcision is within the limits of what can be accepted in Norway, while the resistance of the healthcare system and the majority population expresses that the practice is outside this limit.
Das ist auf den Kopf gestellte Demokratie. Und auf die Dauer nicht haltbar.
Man kann Menschen nicht dazu zwingen es zu akzeptieren wenn Kindern Gewalt angetan wird.ZitatChildren's right to self-determination is emphasised, but as no age limit is set and the intervention is often carried out while the child is young, self-determination is not particularly relevant.
Nicht relevant, das hauen diese beiden Frauen Monica Five Arset und Ada I. Engebrigtsen einfach so raus.
Wie kann der Vorhautberaubte denn später selbst bestimmen, dass seine Vorhaut zurückkehrt?
Ihm wird lebenslang die Selbstbestimmung über einen sensiblen und funktionalen Teil seines Penis genommen. Aber Frauen sind ja nicht betroffen.... -
Zitat
As the health condition of some children worsened, five of them were transferred last Sunday to the pediatric emergency department at Mohammed VI University Hospital in Tangier to receive necessary treatment.
The affected children range in age from 5 months to a year and a half. According to media sources, the condition of two of the children is considered extremely serious and may lead to permanent disability that is difficult to treat.When will we ever learn?
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Offenbar unserer "Qualitätspresse" keine Notiz wert. Von RTL2 ganz abgesehen.
Schließlich ging es ja nicht um eine Klitorisvorhautamputation bei einem Mädchen! Dann wäre ein Orkan durch die Medien getobt.Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom?
Aber immerhin in der Zeitschrift "Forensic Science, Medicine and Pathology" erschien ein Artikel dazu, von Noelle Dyballa, Julian Alexander Härtel, Julian Prangenberg & Hilke Andresen-Streichert
Als der Notarzt eintraf, lag der Junge auf dem Pflaster vorm Haus und von Umstehenden wurden Wiederbelebungsmaßnahmen versucht.
Der Junge befand sich in einem "Status epilepticus", einem potentiell lebensbedrohlichen Zustand und musste wegen unzureichender Atmung künstlich beatmet werden. Außerdem bestanden eine Tachykardie (Herzrasen) und Rhythmusstörungen.
Es handelte sich um eine "religiöse" Zirkumzision im Hause eines Freundes der Familie.
Der Durchführende der Zirkumzision war ausländischer Nationalität, hatte angeblich einige solcher Eingriffe in Deutschland ausgeführt. Ob er eine Lizenz hatte in Deutschland Medizin zu praktizieren ist nicht bekannt.
Im Serum wurde eine potentiell tödliche Lidocain-Konzentration nachgewiesen.
Der Artikel suggeriert, dass es sich rechtlich höchstwahrscheinlich um fahrlässige Körperverletzung handele. Auch andere Anklagepunkte wären denkbar. Ob allerdings eine Strafverfolgung stattfindet oder stattfand ist völlig unklar.
Die Autoren halten es für zwingend, dass Zirkumzisionen ausschließlich durch ausgebildete Chirurgen in einer professionellen Umgebung, unter sterilen Bedingungen und mit einem klar definierten Notfall-Protokoll stattfinden.Von solchen Forderungen ist der angebliche "Kinderschutzparagraph" 1631d weit entfernt - das würde ja mit religiösen Vorstellungen kollidieren - und diese haben offenbar Vorrang vor dem Schutz von Leben und Gesundheit eines Kindes.
Aber nur im Falle von Jungen, versteht sich!https://link.springer.com/article/10.1007/s12024-024-00859-8
Siehe auch:
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Na bitte:
Ende gut, alles gut in der konstruierten Welt dieses Schrott-TVs. Nur die Kritiker, die sind fies.
Zugegeben: auch wenn weltweit mehr als ein Drittel aller männlichen Personen beschnitten sind und es in vielen Orten absolute Normalität ist, ist es dennoch für viele Menschen hierzulande ein heikles Thema. Einige haben überhaupt kein Verständnis dafür, und lassen dem Umstand in den sozialen Medien Luft. Darunter sind auch ziemlich fiese Kommentare einiger User:innen. Wieder andere freuen sich einfach nur, regelmäßig mit Selfies von Loredana und Aurelio auf dem Laufenden gehalten zu werden und geben sich neugierig. So wollte ein:e Follower:in wissen, wie der Heilungsprozess verlief. In ihrer Story antwortet Loredana: „(…) es ging alles super schnell (…) und schmerzen hatte Aurelio gar nicht“. Ein Happy End, wie es aussieht.
Und schönes Gender-Gestotter.
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Zitat
b) in Nervenendkörperchen -- Endkolben, W. Krause
Die Krause corpuscles oder Krause-Körperchen sind Bewegungs- bzw Beschleunigungssensoren und befinden sich in der Augen-Bindehaut, an den Lippen und auch in der inneren Vorhaut.
Man kann sich vorstellen, dass Beschleunigungssensoren beim Geschlechtsakt wichtig sind und zur Rezeption beitragen.
Wie man sich einbilden kann, dass dieses komplexe System "Vorhaut" unwichtig ist und ruhig zerstört werden kann, wie man so ignorant sein kann wird immer unverständlicher je mehr man über dieses System weiß.
Vorhaut und Eichel gehören zusammen, sind ein Team, das nicht gestört werden sollte.
Genau wie Klitoris-Vorhaut und Klitoris-Eichel.